{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253375,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253375,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3375","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Eidgen\u00f6ssischer Sachkundenachweis f\u00fcr Hundehalter","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen eidgen\u00f6ssischen Sachkundennachweis f\u00fcr Hundehalter einzuf\u00fchren, der aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht und sich materiell am Nationalen Hundehalter Brevet (NHB) orientiert. Der theoretische Teil soll vor dem Erwerb des Hundes, der praktische innert 18 Monaten nach Erwerb des Hundes absolviert werden und ausschlie\u00dflich gewaltfreie Erziehungsmethoden beinhalten.</p>","ReasonText":"<p>Vorf\u00e4lle, bei denen Hunde Personen oder Tiere attackieren, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. In den verschiedenen Kantonen gelten derzeit aber stark voneinander abweichende Hundegesetze, was angesichts der hohen Mobilit\u00e4t der Hundehaltenden zu einer un\u00fcbersichtlichen Gesetzeslage und einem stark divergierenden Vollzug f\u00fchrt. Hundetrainer bem\u00e4ngeln die oft fehlende Qualifikation der Hundehaltenden, die dazu f\u00fchrt, dass Hunde nicht tierschutzgerecht gehalten und dadurch verhaltensauff\u00e4llig oder gar gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Kanton Luzern begegnet diesem Problem erfolgreich mit dem Nationalen Hundehalter Brevet (NHB). Mit dieser obligatorischen Hundeausbildung sollen Hundehaltende Grundkenntnisse erlangen, die wichtig f\u00fcr einen sicheren Umgang mit dem Hund, sowie f\u00fcr eine tierschutzkonforme Haltung sind. Damit soll Verst\u00f6ssen gegen den Tierschutz und Gef\u00e4hrdungen von Menschen und Tieren vorgebeugt werden. Seit 2023 bew\u00e4hrt sich das NHB in der Praxis und wird vom Veterin\u00e4ramt, der Gesellschaft Schweizer Tier\u00e4rztinnen und Tier\u00e4rzten und Hundehaltenden begr\u00fcsst. Der Bund soll daher beauftragt werden, eine obligatorische Hundeausbildung zu erlassen, die sich am NHB orientiert und zweistufig ist: Vor Erwerb eines Hundes ist eine theoretische Pr\u00fcfung zu absolvieren, um einer initialen \u00dcberforderung vorzubeugen und \u00fcber die Verantwortung beim Kauf eines Hundes zu informieren. Innert 18 Monaten nach Erwerb des Hundes muss der praktische Teil absolviert werden. Eine nationale Gesetzgebung ist entscheidend, um dem gesetzlichen Wildwuchs Einhalt zu gebieten und dem Schutz von Tier und Mensch Rechnung zu tragen. Da Sachkundennachweise bereits f\u00fcr das Halten von gr\u00fcnen Leguanen, Aras oder Pferden (ab 5 Individuen) verlangt werden und ein Sachkundennachweis f\u00fcr Hundehalter bis 2017 existierte, w\u00e4re dies kein Novum in der Tierschutzgesetzgebung, sondern der vern\u00fcnftige Schritt, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden zu gew\u00e4hrleisten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Parlament hat 2016 mit der \u00dcberweisung der Motion (16.3227) Noser \u00abAufhebung des Obligatoriums f\u00fcr Hundekurse\u00bb den Bundesrat beauftragt, das schweizweit geltende Obligatorium f\u00fcr den Erwerb eines Sachkundenachweises f\u00fcr die Hundehaltung abzuschaffen. Der Bundesrat hat dieses Obligatorium demnach per 1. Januar 2017 aufgehoben. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Das Parlament hat es zudem 2010 im Rahmen der Beratung zur Parlamentarischen Initiative (05.453) Kohler \u00abVerbot von Pitbulls in der Schweiz\u00bb abgelehnt, eine Verfassungsgrundlage zu schaffen, damit der Bund Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor gef\u00e4hrlichen Hunden erlassen kann. Die Zust\u00e4ndigkeit daf\u00fcr liegt daher bei den Kantonen. Diese haben bereits entsprechende Regelungen erlassen und umgesetzt. Eine Harmonisierung der unterschiedlichen Regelungen ist durch die Kantone selbst m\u00f6glich. Der Bundesrat sieht keinen Anlass f\u00fcr \u00c4nderungen an der bestehenden Kompetenzzuordnung.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1748941896447)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089605070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt"}}