{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253401,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253401,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3401","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Burn-out-Land Schweiz? Nein danke! Mehr Pr\u00e4vention gegen emotionale Ersch\u00f6pfung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, einen Bericht zur F\u00f6rderung pr\u00e4ventiver Massnahmen gegen Burnout und emotionale Ersch\u00f6pfung am Arbeitsplatz zu erstellen. Dabei soll ber\u00fccksichtigt werden, dass Burnout ein multifaktorielles Ph\u00e4nomen ist. Ein gesundes und unterst\u00fctzendes Arbeitsumfeld sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wesentliche Elemente der Pr\u00e4vention. Ein besonderes Augenmerk soll auf besonders betroffene Gruppen und Arbeitsbranchen gelegt werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen verst\u00e4rkt sensibilisiert und bef\u00e4higt werden, Risiken fr\u00fchzeitig zu erkennen und anzusprechen. Gute Praxisbeispiele sollen hervorgehoben werden, und ein Vergleich mit Massnahmen anderer L\u00e4nder in diesem Bereich ist w\u00fcnschenswert. Die Zust\u00e4ndigkeiten der verschiedenen Akteure \u2013 insbesondere von Bund, Kantonen, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und dem Gesundheitswesen \u2013 sollen dabei ber\u00fccksichtigt und entsprechende Massnahmen und Empfehlungen dargestellt werden.</p>","ReasonText":"<p>Laut dem <a href=\"https://www.bfs.admin.ch/asset/de/31866457\">BFS</a> f\u00fchlen sich 22 % der Erwerbst\u00e4tigen in der Schweiz zunehmend emotional verbraucht. Studien best\u00e4tigen, dass der Druck der Leistungsgesellschaft sowie die Vermischung von Berufs- und Privatleben zu wachsendem Stress und Ersch\u00f6pfung f\u00fchren. Burnout verursacht nicht nur erhebliches Leid bei den Betroffenen mit psychischen, physischen und finanziellen Folgen, sondern auch grosse wirtschaftliche Sch\u00e4den f\u00fcr Unternehmen. Burnout-betroffene Mitarbeitende sind weniger produktiv und langfristig m\u00f6glicherweise arbeitsunf\u00e4hig. Der daraus resultierende wirtschaftliche Schaden bel\u00e4uft sich mutmasslich auf mehrere Milliarden Franken. Der gesamtgesellschaftliche Schaden steigt zus\u00e4tzlich, wenn die Kosten f\u00fcr Invalidenversicherungen einberechnet werden.</p><p><br>Burnout gilt nicht als eigenst\u00e4ndige Krankheit, sondern vielmehr als Syndrom, das aus chronischem, unverarbeitetem Arbeitsstress entsteht. Dabei umfasst der Begriff \u00abArbeit\u00bb auch unbezahlte T\u00e4tigkeiten wie die Pflege von Angeh\u00f6rigen oder Familienarbeit. Kennzeichnend sind Energielosigkeit und Ersch\u00f6pfung, eine zunehmende negative Haltung oder mentale Distanz zum eigenen Job, und eine reduzierte Leistungsf\u00e4higkeit.</p><p>&nbsp;</p><p>Dieses Postulat zielt nicht darauf ab, das Burnout als Berufskrankheit anerkennen zu lassen, da entsprechende Forderungen im Parlament abgelehnt wurden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die Thematik der psychischen Gesundheit ist ein wichtiges Anliegen im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit und die entsprechenden Herausforderungen betreffen die gesamte Bev\u00f6lkerung. In zahlreichen Industriel\u00e4ndern wird dem Ph\u00e4nomen des Burnouts grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Der Bundesrat ist sich der Herausforderungen im Zusammenhang mit diesem Ph\u00e4nomen bewusst und teilt die Sorge des Verfassers dieses Postulats bez\u00fcglich der m\u00f6glichen Auswirkungen auf Arbeitnehmende und Arbeitgeber.</span></p><p><span>Es ist wichtig auf die im Arbeitsgesetz (ArG; SR</span><span>&nbsp;</span><span>822.11) bereits verankerten Pflichten hinzuweisen. Gem\u00e4ss Artikel</span><span>&nbsp;</span><span>6 ArG ist der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, der sowohl die k\u00f6rperliche als auch die psychische Integrit\u00e4t umfasst, Sache der Arbeitgeber und der Arbeitnehmenden. Das Gesetz sieht daf\u00fcr einen grossen Handlungsspielraum vor, um abh\u00e4ngig </span><span>von der Situation im jeweiligen Betrieb </span><span>geeignete Pr\u00e4ventionsmassnahmen zu identifizieren, anzupassen und umzusetzen.</span></p><p><span>Das Burnout ist ein komplexes und multifaktorielles Problem. Was dessen Definition anbelangt, besteht bisher kein wissenschaftlicher Konsens. Es gibt weder eine einheitliche L\u00f6sung, die sich auf alle Betriebe anwenden l\u00e4sst, noch L\u00f6sungen f\u00fcr bestimmte Kategorien von Arbeitnehmenden oder f\u00fcr bestimmte Branchen. Jeder Fall ist einzigartig und die Pr\u00e4ventionsmassnahmen m\u00fcssen an die besonderen Gegebenheiten am Arbeitsplatz angepasst werden.</span></p><p><span>F\u00fcr Betriebe steht bereits ein breites Unterst\u00fctzungsangebot zur Verf\u00fcgung. So hat das SECO eine Brosch\u00fcre zum Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz sowie einen Prospekt zum Thema Burnout (\u00abErsch\u00f6pfung fr\u00fchzeitig erkennen \u2013 Burnout vorbeugen\u00bb) herausgegeben. Weitere Publikationen zu Pr\u00e4ventionsmassnahmen bieten beispielsweise auch Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz oder das Pr\u00e4ventionsprogramm \u00abF\u00fchrungslabor\u00bb (Ratgeber, Checklisten) an. Diese auf bew\u00e4hrten Praktiken und einer umfangreichen internationalen Literatur basierenden Angebote sind den Betrieben bekannt. Es w\u00e4re somit nicht zielf\u00fchrend einen Bericht zu erarbeiten, um diese aufzulisten. In Bezug auf die im Vorstoss erw\u00e4hnte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist darauf hinzuweisen, dass das SECO in diesem Fr\u00fchjahr eine aktualisierte Version des KMU-Handbuchs \u00abBeruf und Familie\u00bb publiziert hat. </span></p><p><span>Vor diesem Hintergrund h\u00e4lt es der Bundesrat nicht f\u00fcr sinnvoll, einen Bericht zur F\u00f6rderung pr\u00e4ventiver Massnahmen gegen Burnout und emotionale Ersch\u00f6pfung am Arbeitsplatz zu erstellen. Vielmehr sollten die bekannten Massnahmen ber\u00fccksichtigt und der Fokus sollte auf deren wirksame Umsetzung gelegt werden \u2013 und nicht auf das Verfassen eines weiteren Berichts zu diesem Thema.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1748390400000)\/","SubmittedBy":"Gugger Niklaus-Samuel","BusinessStatus":205,"BusinessStatusText":"In Nationalrat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1779792047643)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779794403320)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}