{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253494,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253494,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3494","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht mit Ursachenanalyse und konkreten Massnahmen, um die zu hohe Sterberate von Schafen zu reduzieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt, an welchen Todesursachen die rund 60'000 Schafe j\u00e4hrlich sterben (Trend stark steigend), welche Massnahmen von den Tierbesitzern ergriffen werden m\u00fcssen, um diese Todesf\u00e4lle zu verhindern und welche gesetzgeberischen \u00c4nderungen zielf\u00fchrend sind.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss Tierstatistik (Identitas AG) leben Anfangs Jahr jeweils rund 350'000 Schafe in der Schweiz, im Sommer sind es rund 500'000 Schafe. Die Anzahl verendeter Schafe hat \u00fcber die letzten f\u00fcnf Jahre markant zugenommen von knapp 30'000 Tieren im Jahr 2020 (7% der Population, erstes Jahr der Erfassung) auf ca. 58'000 im Jahr 2024 (knapp 13% der Population).&nbsp;<br>Die meisten Todesf\u00e4lle ereignen sich in den Sommermonaten. Im August 2024 wurde ein neuer Rekord erzielt und in fast allen Alterskategorien wurden H\u00f6chstwerte von Todesf\u00e4llen gemeldet. Die bisher gr\u00f6sste Anzahl von durch den Wolf gerissenen Schafe war im Jahr 2022 rund 1600 &nbsp;Tiere. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) hat im Jahr 2023 f\u00fcr ca. 1'100 vom Wolf gerissene Schafe eine Entsch\u00e4digung geleistet. Die Wolfsrisse erkl\u00e4ren also nur einen sehr geringen Anteil der toten Schafe. Gleiches gilt f\u00fcr die seit Sp\u00e4tsommer 2024 festgestellte Blauzungenkrankheit. Um Sch\u00e4den durch die Blauzungenkrankheit zu minimieren, hat der Bund die Beschaffung des Impfstoffs unterst\u00fctzt und die Impfung in Zusammenarbeit mit den Tierhalterorganisationen, dem Bauernverband und der Tier\u00e4rzteschaft empfohlen. Das Landwirtschaftsgesetz (LwG) und das Tierschutzgesetz (TSchG) des Bundes verlangen, dass die Landwirte daf\u00fcr sorgen, dass einerseits nur gesunde Tiere auf die Alp getrieben werden und dass andererseits diese auf den Alpweiden so gehalten und gef\u00fchrt werden, dass sowohl die Nutztiere als auch die Alpweide vor Sch\u00e4digung bewahrt bleiben. Die Kantone sind verpflichtet, die Praxis der Tierhalter und der Alpbewirtschafter zu \u00fcberwachen. 2013 hat der Bundesrat festgehalten: \"Eine weitere Ausweitung oder Versch\u00e4rfung der Rechtsgrundlagen erachtet der Bundesrat zurzeit nicht als notwendig, da sich die genannten Probleme mit einem gut funktionierenden kantonalen Vollzug l\u00f6sen lassen.\" (<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20131040\">13.1040 | Verluste von Schafen w\u00e4hrend der S\u00f6mmerung und Grossraubtiere | Gesch\u00e4ft | Das Schweizer Parlament</a>) Seither hat sich die Situation massiv verschlechtert und ohne griffige Gegenmassnahmen wird das Sterben der Schafe weiter zunehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Tierwohl ist dem Bundesrat wichtig. So hat der Bund beispielsweise die Beschaffung des Impfstoffes gegen die Blauzungenkrankheit unterst\u00fctzt sowie in Zusammenarbeit mit den kantonalen Veterin\u00e4rdiensten und den wichtigsten Akteuren der Branche das Programm zur Bek\u00e4mpfung der Moderhinke erarbeitet, welches im Herbst 2024 erfolgreich gestartet ist. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Todesf\u00e4lle von Schafen k\u00f6nnen verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Krankheiten, Tierseuchen, Haltungs- oder extreme Witterungsbedingungen. Die Tierhaltenden m\u00fcssen dem Bund via Tierverkehrsdatenbank nur den Tod eines Schafes melden, nicht aber dessen Ursache. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) hat bereits damit begonnen, Abkl\u00e4rungen zu treffen, um die Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Sterblichkeitsrate bei Schafen zu ermitteln. Daraus wird sich ergeben, ob und welcher Handlungsbedarf besteht. Das BLV wird in geeigneter Weise dar\u00fcber informieren. Das Anliegen des Postulats ist somit bereits aufgenommen. Ein separater Bericht dazu ist nicht notwendig.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1750809600000)\/","SubmittedBy":"Zybach Ursula","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1750864496903)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089499050)\/","SubmissionDate":"\/Date(1746576000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5208,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}