{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253495,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253495,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3495","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Eine Welt- statt einer Landesausstellung in der Schweiz? Eine vergleichende Analyse","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, ob die Schweiz statt einer Landesausstellung eine Weltausstellung organisieren sollte. Zu untersuchen sind die Vor- und Nachteile der beiden Arten von Veranstaltungen insbesondere in Bezug auf Kosten und Auswirkungen .</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz veranstaltet regelm\u00e4ssig Landesausstellungen. Sie ist eines der wenigen L\u00e4nder, die dies tun. Nun wird \u00fcber eine n\u00e4chste Ausstellung nachgedacht (siehe Motion 23.3966) und es gibt verschiedene Pl\u00e4ne. Vergleicht man jedoch Landesausstellungen mit Weltausstellungen wie derjenigen, die 2025 in Osaka, Japan, stattfindet, so scheint es, dass bei vergleichbaren Kosten f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand (ca. 1 Mrd. Franken f\u00fcr die Expo.02, 1,35 Mrd. f\u00fcr die Expo in Osaka) die Besucherzahl deutlich h\u00f6her sein (etwa doppelt so hoch) und eine deutlich h\u00f6here internationale Wirkung erzielt werden k\u00f6nnen. Die Frage nach den Auswirkungen auf die nationale Identit\u00e4t muss nat\u00fcrlich auch gestellt werden; aber auch hier sind Weltausstellungen in vielerlei Hinsicht (Landes- und Themenpavillons, Gesamtarchitektur, Gesamtthema, Gastronomie, Shows usw.) auch eine Visitenkarte, ein Spiegel und ein Ort der Reflexion \u00fcber die Identit\u00e4t des Gastlandes. Darum ist es wohl angebracht, sich zu fragen, ob die Schweiz ihr Geld gegebenenfalls besser investieren w\u00fcrde, wenn sie statt einer Landesausstellung eine Weltausstellung in Erw\u00e4gung z\u00f6ge. Um die Kosten, die Auswirkungen und die Vor- und Nachteile vergleichen zu k\u00f6nnen, bitte ich den Bundesrat, eine vergleichende Analyse der beiden Arten von Veranstaltungen durchzuf\u00fchren und sich dabei insbesondere auf folgende Kriterien zu st\u00fctzen:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Anzahl Besucherinnen und Besucher&nbsp;</li><li>Wirtschaftliche Auswirkungen&nbsp;</li><li>Kosten f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand.&nbsp;</li><li>Internationale Sichtbarkeit und Auswirkungen auf das Image des Landes</li><li>St\u00e4rkung und Reflexion der nationalen Identit\u00e4t und des nationalen Zusammenhalts&nbsp;</li></ol><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen ausf\u00fchrlichen Bericht \u00fcber diese vergleichende Analyse vorzulegen. Zudem soll der Bericht auch Empfehlungen dazu enthalten, ob die Schweiz in Zukunft eine Weltausstellung ausrichten sollte oder nicht. Dieses Postulat greift der Entscheidung, eine Landesausstellung zu organisieren oder eine Bewerbung f\u00fcr eine Weltausstellung einzureichen, nicht vor. Der geforderte Bericht wird vielmehr das Parlament \u00fcber die Auswirkungen einer solchen Entscheidung unter Ber\u00fccksichtigung vergangener Erfahrungen und zuk\u00fcnftiger M\u00f6glichkeiten aufkl\u00e4ren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweiz ist noch nie Austragungsort oder Gastgeberland einer Weltausstellung gewesen. Sie nimmt aber regelm\u00e4ssig mit Schweizer Pavillons an Weltausstellungen in anderen L\u00e4ndern teil, beispielsweise im Jahr 2025 in Osaka, Japan. Landesausstellungen haben in der Schweiz bisher sechs stattgefunden, zuletzt die Expo.02.</p><p>&nbsp;</p><p>Am 25. Juni 2025 hat der Bundesrat den Vorentwurf des neuen Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung von Landesausstellungen (LaFG) in die Vernehmlassung geschickt, da es f\u00fcr eine allf\u00e4llige Mitfinanzierung durch den Bund eine gesetzliche Grundlage braucht. Der Vorentwurf orientiert sich am \u00abBericht \u00fcber die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Landesausstellung\u00bb, den der Bundesrat am 22. November 2023 verabschiedet hat. Die Frage der gesetzlichen Grundlage w\u00fcrde sich bei einer Weltausstellung in der Schweiz ebenfalls stellen. Gleichzeitig hat sich der Bundesrat vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzlage und entsprechenden negativen Aussichten gegen die Mitfinanzierung einer Landesausstellung in den 2030er-Jahren entschieden. Sollte der Bundesrat sp\u00e4ter eine n\u00e4chste Landesausstellung mitfinanzieren wollen, sieht der Gesetzesentwurf eine deutlich geringere Beteiligung als bei der Expo.02 vor.</p><p>Auch die Finanzierung einer Weltausstellung erscheint im aktuellen Kontext kaum realistisch. Unabh\u00e4ngig von der Art und Dauer der Weltausstellung (drei bzw. sechs Monate) ist davon auszugehen, dass in der kostenintensiven Schweiz und mit gestiegenen Sicherheitsanforderungen eine Weltausstellung in der Schweiz mit deutlich h\u00f6heren Ausgaben verbunden w\u00e4re als eine Weltausstellung in einem anderen Gastgeberland. Schliesslich unterscheidet sich der Zweck einer Weltausstellung wesentlich von dem einer Landesausstellung. Letztere bietet eine Plattform, um gesellschaftlich relevante Fragen im Inland zu diskutieren, die kulturelle und soziale Vielfalt in der Schweiz zu pflegen und zu feiern sowie innovative Schweizer L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Herausforderungen der Zukunft aufzuzeigen. Bei einer Weltausstellung w\u00fcrde es vielmehr darum gehen, die Identit\u00e4t, Rolle und Position der Schweiz in der Welt zur Schau zu stellen. Sie w\u00fcrde den internationalen kulturellen Austausch, die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung sowie die internationalen Beziehungen der Schweiz und ihr weltweites Image f\u00f6rdern.</p><p>Angesichts der aktuellen Situation ist eine vertiefende Analyse zum Vergleich von Landes- und Weltausstellungen nicht angezeigt.<br>&nbsp;</p><p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Cottier Damien","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1756286002000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089271367)\/","SubmissionDate":"\/Date(1746576000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5208,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Kultur"}}