{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253512,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253512,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3512","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Agroscope-Studie \u00fcber den Einfluss der Kuhh\u00f6rner auf die Milchqualit\u00e4t. Wozu und zu welchem Gesamtpreis wurde sie durchgef\u00fchrt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Eine Agroscope-Studie \u00fcber den Hornstatus bei Milchk\u00fchen und der genetischen Variante des Milchproteins \u03b2-Casein untersucht deren Einfluss auf die Milchqualit\u00e4t und die Verdauung.</p><p>Die Studie kommt zum Schluss, dass die Milch von K\u00fchen, je nach genetischer Varianten, von Menschen etwas anders verdaut werde, w\u00e4hrend der Hornstatus keinen Einfluss habe.</p><p>Ich kann zwar verstehen, dass wir uns um die Qualit\u00e4t der landwirtschaftlichen Produkte sorgen; ich frage mich aber, ob eine solche Studie \u00fcberhaupt sinnvoll ist.</p><p>Die Schweizer Milchbranche kommt kaum auf einen gr\u00fcnen Zweig, insbesondere nicht die Milchproduktion im Berggebiet mit einem Stundenlohn von unter 15 Franken. Hinzu kommt, dass der Ankaufspreis f\u00fcr die Produktion in vielen F\u00e4llen viel zu gering ist. In Anbetracht dessen erstaunt es mich, dass eine solche Studie nicht eher auf eine St\u00e4rkung der Milchverwertung abzielt.</p><p>Die Produzentinnen und Produzenten k\u00f6nnten dadurch einen besseren Preis f\u00fcr ihre Produktion erzielen und den Konsumentinnen und Konsumenten hochwertige regionale Lebensmittel garantieren. Gleichzeitig k\u00f6nnten sie den Handwerksbetrieben im Lebensmittelsektor Lebensmittel zur Verarbeitung und Vermarktung bieten und somit Mehrwert generieren.</p><p>Ich bitte den Bundesrat daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Wer schl\u00e4gt die Themen f\u00fcr Studien, die Agroscope durchf\u00fchrt, vor und wer entscheidet \u00fcber die Themenwahl?</p><p>2. Welches Ziel verfolgt diese Studie?</p><p>3. Wie hoch sind die Gesamtkosten f\u00fcr eine solche Studie?</p><p>4. K\u00f6nnte das Geld der Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler angesichts der Finanzlage des Bundes nicht besser verwendet werden?</p><p>Ich danke dem Bundesrat f\u00fcr seine Antworten.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. In seinem vierj\u00e4hrigen Arbeitsprogramm arbeitet Agroscope im Rahmen des Forschungskonzepts Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft an rund 400</span><span>&nbsp;</span><span>Projekten. Der Agroscope-Rat diskutiert und bewertet die Forschungsstrategie und somit den Rahmen f\u00fcr die Projekte. Fremdfinanzierte Projekte m\u00fcssen sich in die Forschungsstrategie einf\u00fcgen und das Arbeitsprogramm Agroscope eingebettet sein.</span></p><p><span>2. Im November</span><span>&nbsp;</span><span>2018 wurde \u00fcber die Volksinitiative \u00abF\u00fcr die W\u00fcrde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)\u00bb abgestimmt. Diese Initiative l\u00f6ste in der Bev\u00f6lkerung eine breite Diskussion \u00fcber die Bedeutung des Hornstatus bei K\u00fchen aus. Im Rahmen dieser Debatte trat die Fondation Sur-La-Croix mit Agroscope in Kontakt und ersuchte um die Durchf\u00fchrung einer wissenschaftlichen Studie, die den Einfluss des Hornstatus auf die Zusammensetzung und die Qualit\u00e4t der Milch von Milchk\u00fchen untersucht. Die Milchverwertung z\u00e4hlte nicht zu den Fragestellungen der Stiftung.</span></p><p><span>3. und 4. Die Stiftung gew\u00e4hrte Mittel in H\u00f6he von rund 800</span><span>&nbsp;</span><span>000</span><span>&nbsp;</span><span>Franken zur Deckung der Forschungskosten. Die Studie zeigt, dass der Hornstatus keinen Einfluss auf die Milchqualit\u00e4t hat. Das Projekt w\u00e4re ohne die gezielte Anfrage der Stiftung und die von ihr bereitgestellten Fremdmittel nicht durchgef\u00fchrt worden. Agroscope konnte allerdings noch eine weitere Fragestellung, die in der Gesellschaft diskutiert wird, in dieses Projekt einbinden, n\u00e4mlich die \u00fcber den Einfluss der genetischen Variante des Milchproteins \u03b2-Casein auf die Milchproteinverdauung.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755097671000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089129683)\/","SubmissionDate":"\/Date(1746576000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5208,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}