{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253524,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253524,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3524","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie rechtfertigt der Bundesrat ein neues Autobahnprojekt, das dem Volkswillen und seiner eigenen strategischen Planung widerspricht?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 24.&nbsp;November 2024 hat das Schweizer Stimmvolk die Vorlage des Bundesrats zum Ausbau der Autobahnen deutlich abgelehnt. Die VOX-Analyse, die nach dieser Abstimmung durchgef\u00fchrt wurde, zeigt eindeutig, dass dieses Resultat den Willen des Volkes widerspiegelt, die Verkehrspolitik auf eine nachhaltigere Mobilit\u00e4t auszurichten, die weniger stark vom Ausbau des Autobahnnetzes abh\u00e4ngt.</p><p>&nbsp;</p><p>Dies ist ein klares demokratisches Zeichen. Doch das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unter Bundesrat Albert R\u00f6sti scheint den Volkswillen zu ignorieren, indem es neue Autobahnprojekte unterst\u00fctzt, beispielsweise ein kontroverses Projekt in Bern, \u00fcber das in den Medien berichtet wurde (<i>Der Bund</i>, 2.&nbsp;Mai 2025).</p><p>&nbsp;</p><p>Ausserdem schl\u00e4gt der Bundesrat vor, im \u00abunabh\u00e4ngigen\u00bb Konzept <i>Verkehr&nbsp;2045</i>, worin alle Verkehrsprojekte priorisiert werden sollen, Leitlinien zur Mobilit\u00e4t festzulegen. Die Ergebnisse der Priorisierung sollten diesen Herbst ver\u00f6ffentlicht werden. Indem der Bundesrat die teuren und umstrittenen Autobahnprojekte weiterverfolgt, scheint er seinen eigenen Ziele zuwiderzuhandeln.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte deshalb den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Wie rechtfertigt er die Unterst\u00fctzung von neuen Autobahnprojekten, wenn sich doch die Schweizer Bev\u00f6lkerung bei den Abstimmungen vom 24.&nbsp;November 2024 klar gegen den Ausbau der Autobahnen ausgesprochen hat?</li><li>Ist er nicht der Ansicht, dass diese Haltung des Bundesrats die Legitimit\u00e4t der direkten Demokratie schw\u00e4cht?</li><li>Wie rechtfertigt der Bundesrat die Autobahnprojekte vor dem Hintergrund des Konzepts <i>Verkehr&nbsp;2045</i>, dessen Ergebnisse noch nicht vorliegen?</li><li>Setzt sich der Bundesrat damit nicht gleichzeitig \u00fcber den Volkswillen und seine eigenen strategischen Verpflichtungen im Verkehrsbereich hinweg?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. und 3. Das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die ETH Z\u00fcrich beauftragt, die geplanten Ausbauprojekte aller Verkehrstr\u00e4ger zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu priorisieren. Diese \u00dcberpr\u00fcfung umfasst Projekte der strategischen Entwicklungsprogramme Nationalstrasse und Schiene, f\u00fcr die bis zum 15. Januar 2025 noch kein Plangenehmigungsgesuch eingereicht worden ist und die bis zum Jahr 2045 realisiert werden k\u00f6nnten. Zudem werden bedeutende Projekte mit Kosten von mehr als 50 Millionen Franken aus den kommenden Agglomerationsprogrammen in die \u00dcberpr\u00fcfung miteinbezogen.</span></p><p><span>Das in der Interpellation erw\u00e4hnte Projekt in Bern (Umgestaltung Anschluss Wankdorf) ist nicht Teil des Erweiterungsprojekts Wankdorf \u2013 Sch\u00f6nb\u00fchl, das in der Abstimmung vom 24. November abgelehnt worden ist. Die Umgestaltung des Anschlusses Wankdorf stellt kein Ausbauvorhaben im Sinne von Artikel 11</span><em><span>a </span></em><span>und 11</span><em><span>b</span></em><span> Nationalstrassengesetz (NSG; 725.11) dar und ist deshalb auch nicht Bestandteil des Strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) Nationalstrasse. Die Umgestaltung des Anschlusses Wankdorf dient vor allem der Verbesserung des Verkehrsablaufs im Anschlussbereich sowie der Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit f\u00fcr den Fuss- und den Veloverkehr.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. Der Bundesrat respektiert das Abstimmungsergebnis vom 24. November 2024 und tr\u00e4gt dem Volkswillen zus\u00e4tzlich mit der \u00dcberpr\u00fcfung der Infrastrukturprojekte im Rahmen der Studie \u00abVerkehr \u201845\u00bb Rechnung. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. Das Schweizer Stimmvolk hat am 24. November 2024 ein Paket mit sechs konkreten Projekten zur Erweiterung der Nationalstrassen abgelehnt. Dieser Entscheid stellt keine generelle Ablehnung von Erweiterungen und Anpassungen am Nationalstrassennetz dar. Die Bundesverfassung (Art. 83) verlangt unver\u00e4ndert, dass Bund und Kantone f\u00fcr eine ausreichende Strasseninfrastruktur in allen Landesgegenden sorgen. Wie diese Aufgabe zuk\u00fcnftig in Bezug auf Kapazit\u00e4tserweiterungen wahrgenommen werden soll, wird der Bundesrat nach Abschluss der Studie \u00abVerkehr \u201845\u00bb im Rahmen der Fortschreibung des STEP Nationalstrassen beantworten.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Klopfenstein Broggini Delphine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755099189000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089274197)\/","SubmissionDate":"\/Date(1746576000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5208,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}