{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253527,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253527,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3527","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Planungssicherheit f\u00fcr Kompensationsprojekte nach 2030","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das CO\u2082-Gesetz hat eine befristete Laufzeit bis 2030. Der Entwurf zur CO\u2082-Verordnung regelt die Kompensationss\u00e4tze f\u00fcr Kompensationsprojekte ebenfalls bis Ende 2030. Viele Projekte haben aber einen Planungs- und Realisationshorizont, welcher wesentlich l\u00e4nger ist. F\u00fcr solche von langer Hand zu planenden Projekte (z.B. thermische Netze, industrielle Grossprojekte, Negativemissionstechnologien etc.) entsteht deshalb nun eine grosse Planungsunsicherheit. Wir bitten den Bundesrat deshalb um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Wie regelt der Bundesrat die Finanzierung der Kompensationsprojekte in der \u00dcbergangsphase der CO\u2082-Gesetze? Wie lange werden Projekte bewilligt und an welchen Kompensationszielen orientiert sich der Bundesrat?</li><li>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass trotz der bestehenden Unsicherheit potentielle Projekte vorangetrieben und eingegeben werden? Verf\u00fcgt der Bundesrat \u00fcber eine entsprechende Kommunikationsstrategie?</li><li>Wie sieht der Fahrplan bez\u00fcglich der n\u00e4chsten CO\u2082-Gesetzgebung aus? Ist der Bundesat bem\u00fcht, eine Regelungsl\u00fccke zu verhindern?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1) Der Bundesrat reguliert die Finanzierung von Kompensationsprojekten nicht. Das geltende CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Gesetz (SR 641.71) beinhaltet die klimapolitischen Instrumente f\u00fcr die Periode 2025 bis 2030. Der Kompensationssatz (das sogenannte \u00abKompensationsziel\u00bb) bestimmt den Anteil der verkehrsbedingten Emissionen, der kompensiert werden muss. Er ist derzeit entsprechend nur bis 2030 festgelegt. Gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die St\u00e4rkung der Energiesicherheit (SR 814.310) unterbreitet der Bundesrat dem Parlament rechtzeitig Antr\u00e4ge zur Umsetzung der Ziele zur Verminderung von Treibhausgasemissionen 2031 bis 2040. Welche klimapolitischen Instrumente ab 2031 in Kraft sein werden und die Ausgestaltung dieser Instrumente \u2013 insbesondere, ob und in welcher Form die bestehende Kompensationspflicht f\u00fcr Treibstoffimporteure weitergef\u00fchrt wird \u2013 liegt in der Verantwortung des Parlaments. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>F\u00fcr die Registrierung von Kompensationsprojekten ist ein gesetzlich definierter Kompensationssatz nicht erforderlich, da dieser lediglich die Nachfrage nach Bescheinigungen beeinflusst, nicht aber deren Ausstellung. Die aktuelle Regelung erm\u00f6glicht es Projekten auch \u00fcber das Jahr 2030 hinaus, Bescheinigungen vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) zu erhalten. So k\u00f6nnen l\u00e4ngerfristige Projekte ihren nachgewiesenen Klimanutzen weiterhin vermarkten \u2013 etwa \u00fcber den freiwilligen Markt. Dies ist heute gest\u00fctzt auf Artikel 7 des CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Gesetzes m\u00f6glich. Soll diese M\u00f6glichkeit beibehalten werden, m\u00fcsste eine analoge Regelung im CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Gesetz f\u00fcr die Zeit nach 2030 weitergef\u00fchrt werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><br></p><p><span>2) Solche Unsicherheiten vor neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind typisch f\u00fcr Kompensationssysteme. Zudem bestehen projektinh\u00e4rente Risiken, da Einnahmen erst w\u00e4hrend der Umsetzung durch den Verkauf von Bescheinigungen entstehen. Eine \u00fcbergeordnete Kommunikationsstrategie ist derzeit nicht vorgesehen. Die aktuelle Unsicherheit bei Kompensationsprojekten \u00e4hnelt der Lage in den Jahren 2017 bis 2019. Auch damals war unklar, wie die Kompensationspflicht weitergef\u00fchrt werden w\u00fcrde. Die Gesuche gingen um 20\u201330 Prozent zur\u00fcck, stiegen aber 2021 mit zunehmender Klarheit wieder an. 2022 war die Anzahl Gesuche wieder auf dem vorherigen Niveau. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3) Der Bundesrat wird 2026 die Vernehmlassung zum CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Gesetz f\u00fcr die Zeit nach 2030 er\u00f6ffnen. Damit nimmt er seine Verantwortung wahr, keine Regelungsl\u00fccke entstehen zu lassen.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755098119000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089344260)\/","SubmissionDate":"\/Date(1746576000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5208,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}