{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253533,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253533,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3533","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Qualit\u00e4t sichern, Kosten sparen. Raschere Fallbeurteilung von psychologischen Psychotherapien","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat begrenzt die Dauer der psychologischen Psychotherapie neu auf maximal 15 Sitzungen. Anschliessend ist eine Beurteilung durch die anordnende \u00e4rztliche Fachperson und die Kostengutsprache durch die Krankenversicherung notwendig.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Minderheit der Kommission (Wyss, Gysi Barbara, H\u00e4ssig Patrick, Meyer Mattea, Piller Carrard, Prelicz-Huber, Rumy, Weichelt) beantragt, die Motion abzulehnen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Seit dem Modellwechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell in der psychologischen Psychotherapie ist die Menge an abgerechneten Leistungen stark angewachsen. Das hat bisher in diesem Bereich zu Mehrkosten von rund 350 Millionen Franken gef\u00fchrt \u2013 und die Kosten steigen weiter. Hinweise, dass sich mit der Mengenausweitung die Versorgung verbessert hat, fehlen jedoch. Die Frage nach der Auslastung der psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Psychiaterinnen und Psychiater beantwortet der Bundesrat in der Interpellation 24.3748 nicht. Er verweist stattdessen auf die von den Leistungserbringerverb\u00e4nden geltend gemachten Aussagen, wonach \u00abinsgesamt sowie insbesondere im Bereich der Kinder und Jugendlichen eine Unterversorgung\u00bb herrsche. Angesichts der stark steigenden Kosten und der im internationalen Vergleich guten Versorgung mit psychologischen Psychotherapeuten ist die Aussage bemerkenswert. Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich prim\u00e4r um ein Verteilproblem handelt.&nbsp;</p><p>Sobald eine Kostengutsprache notwendig wird, muss vorab die anordnende \u00e4rztliche Fachperson die bisherige Therapie beurteilen.&nbsp;Damit k\u00f6nnen Ressourcen besser gelenkt werden und es kann nochmals ausgeschlossen werden, dass aus der Grundversicherung die nicht zur Kosten\u00fcbernahme zugelassenen Therapien zur \u00abSelbstentwicklung, Selbsterfahrung und Pers\u00f6nlichkeitsreifung\u00bb bezahlt w\u00fcrden. Eine schnellere \u00dcberpr\u00fcfung von psychologischen Psychotherapien wird helfen, die Mengenausweitung einzud\u00e4mmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>In welchem Umfang die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) eine medizinische Leistung verg\u00fctet, entscheidet das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) mit Einbezug der zust\u00e4ndigen ausserparlamentarischen Kommissionen. Nach KVG m\u00fcssen die Leistungen wirksam, zweckm\u00e4ssig und wirtschaftlich sein (Art. 32 Abs. 1 des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung [KVG; SR 832.10]). Die heutige Regelung zur psychologischen Psychotherapie in Artikel 11</span><em><span>b</span></em><span> der Krankenpflege-Leistungsverordnung</span><span>&nbsp; </span></p><p><span>(KLV; SR 832.112.31) enth\u00e4lt verschiedene Einschr\u00e4nkungen zur Vermeidung von ungerechtfertigten Mengen- und Kostenausweitungen: So muss der anordnende Arzt bzw. die anordnende \u00c4rztin nach 15 Sitzungen \u00fcber eine erneute Anordnung entscheiden. Soll die Psychotherapie nach 30 Sitzungen fortgesetzt werden, ist eine Kostengutsprache der Versicherer erforderlich.</span><span>&nbsp;</span><span>Grunds\u00e4tzlich ist es die Pflicht jedes Leistungserbringers, dass er nur Leistungen zur Diagnose und Behandlung einer Krankheit gegen\u00fcber der OKP abrechnet. Zudem m\u00fcssen Therapien den Geboten der Zweckm\u00e4ssigkeit und Wirtschaftlichkeit gen\u00fcgen. Sind weniger Sitzungen notwendig als angeordnet, so m\u00fcssen sich die psychologischen Psychotherapeuten und -therapeutinnen auf dieses Mass beschr\u00e4nken (Art. 56 Abs. 1 KVG). Die Versicherer k\u00f6nnen zudem im Rahmen der Rechnungspr\u00fcfung jederzeit Informationen zur Pr\u00fcfung der Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Kriterien der Wirksamkeit, Zweckm\u00e4ssigkeit und Wirtschaftlichkeit im Einzelfall verlangen (siehe Stellungnahme des Bundesrats zur Motion 23.4108 Bircher \u00abKrankenversicherung. Wohlf\u00fchlveranstaltungen sind keine Krankheitsbehandlungen. Stopp der Verschleuderung von Pr\u00e4mien- und Steuergeldern!\u00bb und zu den Interpellationen 24.4678 Glarner \u00abPsychologen. Wohlf\u00fchlveranstaltungen und Kostenexplosion stoppen!\u00bb sowie 24.3748 Roduit \u00abSteigende Kosten f\u00fcr Psychotherapie durch Psychologinnen und Psychologen. Liegt der Grund in unklaren Diagnosen?\u00bb).</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat am 19. August 2025 den zweiten Monitoringbericht zur Neuregelung der psychologischen Psychotherapie ver\u00f6ffentlicht. Dieses j\u00e4hrliche Monitoring hinsichtlich Entwicklung der Kosten und der Versorgung wird fortgesetzt. Ferner wird die Neuregelung zur psychologischen Psychotherapie umfassend evaluiert. Dabei werden die Auswirkungen auf die Mengen- und Kostenentwicklungen, die Versorgungssituation sowie weitere Fragen, auch im Hinblick auf die Kostengutsprachen, untersucht. Die Evaluation liefert Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Optimierung der Neuregelung und/oder der Umsetzung durch die Beteiligten. Der Bericht wird im ersten Halbjahr 2026 vorliegen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat ist bestrebt, die administrative Belastung im Gesundheitswesen zu reduzieren. Ein fr\u00fcheres Kostengutsprache-Gesuch bereits nach 15 anstatt erst nach 30 Sitzungen f\u00fchrt zu einem zus\u00e4tzlichen administrativen Aufwand f\u00fcr die Leistungserbringer sowie f\u00fcr die Krankenversicherungen. W\u00fcrde die Evaluation fundierte Hinweise liefern, dass zus\u00e4tzliche Kontrollen im Bereich Indikationsstellung oder eine fr\u00fchere Kostengutsprache sinnvoll und im Hinblick auf den administrativen Aufwand verh\u00e4ltnism\u00e4ssig sind, werden entsprechende \u00c4nderungen gepr\u00fcft. F\u00fcr eine solche faktenbasierte Abw\u00e4gung m\u00fcssen die Ergebnisse der Evaluation abgewartet werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756857600000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1761844743000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1780569706493)\/","SubmissionDate":"\/Date(1747872000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}