{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253540,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253540,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3540","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Staur\u00e4ume, Schwerverkehrszentren, Verlagerungsdruck. Wie f\u00e4ngt der Bund den zus\u00e4tzlichen LKW-Verkehr nach der Aufgabe der Rola auf?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Fragen an den Bundesrat:</p><ol><li>Welche Sofortmassnahmen plant der Bundesrat, um den zus\u00e4tzlichen LKW-Verkehr nach dem Wegfall der Rola kurzfristig aufzufangen?</li><li>Welche Bedeutung kommt den bestehenden Schwerverkehrszentren (SVZ) zu?&nbsp;K\u00f6nnen k\u00fcnftig&nbsp; die SVZ einen zus\u00e4tzlichen Beitrag leisten zur Reduktion des Staus vor den Tunnelportalen, insbesondere im Hinblick auf Kontrolle, B\u00fcndelung und Lenkung des Schwerverkehrs?</li><li>Sind weitr\u00e4umig angelegte, tempor\u00e4re oder dauerhafte Staur\u00e4ume bis zu den Landesgrenzen, oder gar dar\u00fcber hinaus, vorgesehen, um&nbsp;Verkehrs\u00fcberlastungen zu vermeiden&nbsp;oder zumindest zu reduzieren?</li><li>Wie ist die Koordination mit den betroffenen Kantonen geregelt \u2013 insbesondere hinsichtlich Verkehrsf\u00fchrung, Staupr\u00e4vention und Umweltfolgen?</li><li>Welche Massnahmen sind geplant, um den alpenquerenden Transitverkehr gemeinsam mit den Nachbarstaaten gezielter zu steuern, etwa \u00fcber alternative Routen wie den Brenner oder die franz\u00f6sische Achse?</li></ol>","ReasonText":"<p>Mit der angek\u00fcndigten Einstellung der Rollenden Landstrasse (Rola) per Ende 2025 f\u00e4llt ein zentrales Instrument der Schweizer Verlagerungspolitik weg. Rund 70'000 Lastwagenfahrten, die bisher per Bahn abgewickelt wurden, drohen neu auf die Strasse zu verlagern \u2013 obwohl das in der Bundesverfassung verankerte Ziel von maximal 650'000 alpenquerenden Fahrten pro Jahr bereits deutlich \u00fcberschritten ist.<br>Die Belastung der zentralen Transitachsen \u2013 insbesondere am Gotthard (Kantone Uri und Tessin) sowie in den Kantonen Graub\u00fcnden und Wallis \u2013 wird dadurch massiv zunehmen, was R\u00fcckstau auf das ganze Nationalstrassennetz zur Folge haben k\u00f6nnte. Gleichzeitig bestehen Engp\u00e4sse im internationalen Schienennetz, etwa entlang der Brennerroute. Diese Entwicklung birgt erhebliche verkehrliche, \u00f6kologische und sicherheitstechnische Risiken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1.</span><span>&nbsp;</span><span>Die vorgezogene Einstellung der Rollenden Landstrasse (Rola) ist prim\u00e4r begr\u00fcndet mit der schlechten Infrastrukturverf\u00fcgbarkeit infolge Baustellen sowie St\u00f6rungen und Ereignissen auf den Zulaufstrecken zur Schweiz. </span><span>Die erh\u00f6hte Baustellent\u00e4tigkeit liegt zum grossen Teil im Ausbau der Zulaufstrecken zur NEAT begr\u00fcndet. Die Baustellen reduzieren aktuell die Kapazit\u00e4ten auf dem Nord-S\u00fcd-Korridor erheblich, sind jedoch f\u00fcr eine langfristig erfolgreiche Schweizer Verlagerungspolitik unverzichtbar. </span><br><span>Das Bundesamt f\u00fcr Verkehr pr\u00fcft mit den Branchenakteuren Massnahmen, mit denen ein Wechsel der Transporte in den unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) oder andere multimodale Logistikl\u00f6sungen beschleunigt oder erleichtert werden kann. Das Ziel ist, die R\u00fcckverlagerung von Transporten auf die Strasse zeitlich und mengenm\u00e4ssig zu begrenzen. Der Bundesrat wird hierzu im Verlagerungsbericht 2025 Bericht erstatten. Dieser wird voraussichtlich im November 2025 verabschiedet werden. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2.-5.</span><span>&nbsp;</span><span>Aktuell werden mit der Rollenden Landstrasse Freiburg im Breisgau \u2013 Novara t\u00e4glich rund 140 Fahrzeuge (Durchschnitt pro Tag f\u00fcr 2025) bef\u00f6rdert. Auf der Autobahn A2 verkehren heute \u2013 gemessen im Gotthard-Tunnel und f\u00fcr die ersten Wochen 2025 \u2013 t\u00e4glich rund 16\u2019500 Fahrzeuge, davon rund 15 Prozent schwere G\u00fcterverkehrsfahrzeuge. Sollten alle heute mit der Rola transportierten Fahrzeuge zuk\u00fcnftig auf der A2 verkehren, bedeutete dies eine Zunahme aller Fahrzeugfahrten um rund 0,85 Prozent und eine Zunahme bei den schweren G\u00fcterverkehrsfahrzeugen um 5,5 Prozent.</span><br><span>Das bestehende Schwerverkehrsmanagement auf den Transit-Strassenachsen durch die Schweiz ist bereits heute stark ausgelastet. Das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Strassen arbeitet deshalb daran, weitere Lastwagenabstellpl\u00e4tze und Warter\u00e4ume zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Suche nach geeigneten Fl\u00e4chen gestaltet sich jedoch schwierig und ist langwierig. Das geringe, mit der Einstellung der Rola zu erwartende Verkehrswachstum erfordert dar\u00fcber hinaus keine besonderen Massnahmen der Verkehrslenkung, weshalb der Bundesrat auch keine gesonderte Abstimmung mit den Kantonen und Nachbarl\u00e4ndern als erforderlich erachtet.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Dittli Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758012023000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088808070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1748822400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}