{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253549,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253549,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3549","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Im Rudel lebender Problemwolf. Handeln muss m\u00f6glich sein!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdgesetzgebung so zu \u00e4ndern, dass folgende Punkte abgedeckt sind:<br>1. Es muss m\u00f6glich sein, den Abschuss von Problemw\u00f6lfen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gef\u00e4hrden (Art.&nbsp;9b Abs.&nbsp;1 Jagdverordnung, JSV), zu bewilligen, auch wenn diese W\u00f6lfe zu einem Rudel geh\u00f6ren oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten.<br>2. Reaktive Regulierung (Art.&nbsp;4c Abs.&nbsp;1 JSV): Sch\u00e4den sind auf dem ganzen Gebiet zu ber\u00fccksichtigen, und zwar auch vorausschauend und nicht erst post factum</p>","ReasonText":"<p>Mehrere Wolfsangriffe im Kanton Waadt haben grundlegende L\u00fccken in der neuen Jagdgesetzgebung zum Vorschein gebracht.&nbsp;<br>Trotz der Tatsache, dass die Schadensschwellen nach Artikel&nbsp;9b JSV weit \u00fcberschritten wurden, vertrat der Kanton Waadt sofort die Auffassung, es handle sich um Angriffe im Zusammenhang mit einem Rudel. Damit w\u00e4ren Artikel&nbsp;12 Absatz&nbsp;4bis des Jagdgesetzes (JSG) und Artikel&nbsp;4c JSV anwendbar. Was diese Raubtiere anrichten, ist f\u00fcr die betroffenen Nutztierhalterinnen und Nutzierhalter dramatisch, selbst wenn sie die geforderten Schutzmassnahmen ergriffen haben. Es ist nicht zu fassen, dass man bis zum 1.&nbsp;Juni warten muss, um Massnahmen gegen ein Tier ergreifen zu k\u00f6nnen, wenn dieses sein problematisches Verhalten w\u00e4hrend der Schutzzeit zeigt.<br>So muss es im Sinne von Artikel&nbsp;12 Absatz&nbsp;2 JSG das ganze Jahr \u00fcber m\u00f6glich sein, Problemw\u00f6lfe, einschliesslich solcher, die einem Rudel angeh\u00f6ren oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten, abzuschiessen, wenn sie erhebliche Sch\u00e4den, insbesondere an Nutztieren, anrichten, und nicht nur, wenn sie Menschen gef\u00e4hrden.<br>Schliesslich weisen wir auf eine Inkoh\u00e4renz in Artikel&nbsp;4c Absatz&nbsp;1 JSV hin, der bei den Schwellenwerten f\u00fcr die Regulierung von W\u00f6lfen, die einem Rudel angeh\u00f6ren, nur die Sch\u00e4den innerhalb von S\u00f6mmerungsbetrieben ber\u00fccksichtigt. Diese territoriale Einschr\u00e4nkung ergibt aber keinen Sinn, insbesondere nicht im Juramassiv, wo das S\u00f6mmerungsgebiet und die D\u00f6rfer nahe beieinander liegen und Raubtiere das ganze Jahr \u00fcber gesch\u00fctzte Nutztiere reissen. Abschliessend weisen wir darauf hin, dass die Schweiz Mitglied der Berner Konvention ist und dass die Berner Konvention zugestimmt hat, den Schutzstatus des Wolfes von \u00abstreng gesch\u00fctzt\u00bb auf \u00abgesch\u00fctzt\u00bb zu \u00e4ndern, nachdem die EU einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet hatte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Jagdrecht bietet schon heute die M\u00f6glichkeit, bei Problemen mit W\u00f6lfen einzugreifen. Einzelw\u00f6lfe k\u00f6nnen gest\u00fctzt auf Artikel 9b der Verordnung \u00fcber die Jagd und den Schutz</span></p><p><span>wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (Jagdverordnung, JSV, SR 922.01) ganzj\u00e4hrig entfernt werden, W\u00f6lfe eines Rudels in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. Januar (Art. 4b und 4c JSV). Zus\u00e4tzlich bietet Artikel 9c JSV die ganzj\u00e4hrliche Eingriffsm\u00f6glichkeit bei Gef\u00e4hrdung des Menschen. Der ganzj\u00e4hrige Abschuss von W\u00f6lfen eines Rudels wegen Nutztiersch\u00e4den und somit die ganzj\u00e4hrige Regulation w\u00fcrde hingegen dem Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (Jagdgesetz, JSG, SR 922.0) und dem Tierschutzgesetz (TSchG, SR 455) widersprechen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Beschr\u00e4nkung der reaktiven Regulierung nach Artikel 4c JSV auf die S\u00f6mmerungsperiode bildet die parlamentarische Debatte zum zugrunde liegenden Gesetzesartikel (Art. 12 Abs. 4bis JSG) ab, der auf einem Einzelantrag von St\u00e4nderat Engler beruht. Der Antragssteller hielt damals fest, dass Wolfsrudel, die w\u00e4hrend der Alps\u00f6mmerung Sch\u00e4den an Nutztieren anrichten, zeitnah reguliert werden d\u00fcrfen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das revidierte Jagdrecht umgesetzt und angewendet werden soll, bevor weitere Anpassungen gepr\u00fcft werden. Dementsprechend unterst\u00fctzt er das Postulat 25.3027 \u00abEvaluation des Jagdgesetzes und des Verteidigungsabschusses als m\u00f6gliche Erg\u00e4nzung\u00bb.</span><span></span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Broulis Pascal","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1764768891000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":"IV","Modified":"\/Date(1778235173170)\/","SubmissionDate":"\/Date(1748908800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}