{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253582,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253582,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3582","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Eine generelle Ausnahme des Schwarzwilds vom Nachtjagdverbot ist unerl\u00e4sslich zur Schadenreduktion f\u00fcr Landwirtschaft und Kantone","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung nachstehender Fragen im Zusammenhang mit dem auf Verordnungsstufe per 1. Februar 2025 neu eingef\u00fchrten Nachtjagdverbot auf Schwarzwild:&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Der neu geschaffene Art. 3ter war weder vom Bund vorgeschlagen noch Gegenstand der Vernehmlassung. Warum wurden Kantone, Landwirtschaft und J\u00e4gerschaft, die von dieser Neuregelung zentral betroffen sind, ungefragt vor vollendete Tatsachen gestellt?&nbsp;</li><li>Die neue Jagdverordnung postuliert ein generelles Nachtjagdverbot, mit Ausnahme der Passjagd. Wie begr\u00fcndet der Bundesrat die Ausnahme der Passjagd und wieso sieht er keine Ausnahme f\u00fcr das massiv schadenverursachendere Schwarzwild vor?&nbsp; &nbsp; &nbsp;</li><li>Ist dem Bundesrat bewusst, dass dieses Nachtjagdverbot zu mehr Wildsch\u00e4den an landwirtschaftlichen Kulturen f\u00fchren wird und damit verbunden auch die finanzielle Belastung f\u00fcr die Kantone und die J\u00e4gerschaft steigt?</li><li>Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass die gezielte Jagd in der Nacht zum Zweck der Schadensverh\u00fctung - ganz im Gegensatz zu anderen, zunehmen Nacht- und Freizeitaktivit\u00e4ten im Wald - keine wesentliche St\u00f6rung f\u00fcr das Wild darstellt, eben gerade weil Schwarzwild auf solche besonders empfindlich reagiert und bei deren Auftreten auf Feldkulturen ausweicht?</li><li>Ist sich der Bundesrat bewusst, dass insbesondere die n\u00e4chtliche Kirrjagd auf Schwarzwild die effizienteste Jagdmethode zur Reduktion von Schwarzwildsch\u00e4den an landwirtschaftlichen Kulturen darstellt, insbesondere in der vegetationsarmen Jahreszeit Ende Winter.&nbsp;</li><li>Ist der Bundesrat bereit, die Kantone die besonders von Schwarzwildsch\u00e4den betroffen sind aufzufordern, Ausnahmen zum Nachtjagdverbot gem. Art 3ter Absatz 2 m\u00f6glichst pragmatisch, unkompliziert und unb\u00fcrokratisch zu regeln, um den kantonalen jagdlichen Gegebenheiten zur effizienten Reduktion von Schwarzwildsch\u00e4den gerecht zu werden?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1, 4 und 6) Die Konferenz f\u00fcr Wald, Wildtiere und Landschaft der Kantone (KWL), die Regierungskonferenz der Gebirgskantone und zahlreiche Kantone forderten im Rahmen der Vernehmlassung ein Nachtjagdverbot im Wald. Viele heimische Wildarten sind urspr\u00fcnglich tag- und d\u00e4mmerungsaktive Tiere, wurden jedoch aufgrund verschiedener menschlicher Aktivit\u00e4ten zunehmend nachtaktiv. Dadurch verlagert sich auch die Nahrungsaufnahme in die Nachtstunden. Ein Nachtjagdverbot erm\u00f6glicht ihnen unter anderem, auf offenen Fl\u00e4chen innerhalb des Waldes zu \u00e4sen. Gleichzeitig forderten die Kantone aber auch Ausnahmen vom Nachtjagdverbot zur Wildschadenpr\u00e4vention. Der Bundesrat hat sowohl das grunds\u00e4tzliche Nachtjagdverbot als auch die Ausnahmebestimmung in die neuen Verordnungsbestimmungen \u00fcbernommen. Die Kantone haben entsprechend die M\u00f6glichkeit, Ausnahmebewilligungen zu verf\u00fcgen. Eine Aufforderung durch den Bundesrat ist nicht n\u00f6tig. Die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz (JFK) hat bereits Empfehlungen erarbeitet, um \u00fcber die Kantonsgrenzen hinweg eine m\u00f6glichst einheitliche Handhabung der Ausnahmebestimmung zu erm\u00f6glichen. Entscheidende Kriterien dabei sind die r\u00e4umliche und zeitliche Begrenzung von Ausnahmebewilligungen sowie die Beurteilung, dass die bewilligte Ausnahme eine regulative Wirkung erzielt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2) Die allgemeine Ausnahme f\u00fcr die Passjagd war ebenfalls eine Forderung aus der Vernehmlassung, w\u00e4hrend f\u00fcr die Jagd auf Wildschweine Ausnahmen von den Kantonen bewilligt werden sollten. Gest\u00fctzt auf die Ausnahmeregelung in Artikel 3</span><sup><span>ter</span></sup><span> Absatz 2 Jagdverordnung (JSV; SR</span><span>&nbsp;</span><span>922.01) ist dies m\u00f6glich. Auch die Ausnahmeregelung f\u00fcr die Passjagd wurde \u00fcbernommen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3) Eine effiziente Bejagung von Schwarzwild ist weiterhin m\u00f6glich. Das Nachtjagdverbot betrifft nur den Wald. Auf dem offenen Feld ist die Jagd in der Nacht weiterhin zul\u00e4ssig. F\u00fcr den Wald k\u00f6nnen die Kantone zudem zur Verh\u00fctung von Wildsch\u00e4den Ausnahmen erlauben. Damit sind gezielte Absch\u00fcsse weiterhin m\u00f6glich.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>5) Gem\u00e4ss \u00abPraxishilfe Wildschwein\u00bb wird seit 2004 von der Jagd an Kirrungen (Lockf\u00fctterung) grunds\u00e4tzlich abgeraten, weil das Ausbringen von Nahrung im Wald nicht erw\u00fcnscht ist. Diese Art der Jagd kann eine \u00fcberm\u00e4ssige F\u00fctterung der wildlebenden Tiere und damit erhebliche Probleme verursachen. Es werden bei weitem nicht alle Wildschweine geschossen, die an einer Kirrung Nahrung aufnehmen. Durch das F\u00fcttern wird die Reproduktion und das \u00dcberleben junger Wildschweine beg\u00fcnstigt, was wesentlich zum Anstieg der Best\u00e4nde beitr\u00e4gt. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) verf\u00fcgt \u00fcber keine nationalen Daten zur Jagdeffizienz. Allerdings eignet sich zur Regulierung von Wildschweinbest\u00e4nden insbesondere die Dr\u00fcckjagd mit Hunden. Die n\u00e4chtliche Kirrjagd kann in Einzelf\u00e4llen und erg\u00e4nzend Sinn machen. Diese Ausnahmem\u00f6glichkeit bleibt auch mit den neuen Verordnungsbestimmungen m\u00f6glich.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755648000000)\/","SubmittedBy":"de Courten Thomas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755680367000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088219590)\/","SubmissionDate":"\/Date(1749513600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Umwelt|Landwirtschaft"}}