{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253652,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253652,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3652","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verein \"Sexuelle Gesundheit Schweiz\". Kontrolliert und finanziert der Bund?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Anfang 2025 berichteten die Medien \u00fcber Reaktionen von Eltern, die \u00fcber den Inhalt des Sexualkundeunterrichts an einer Orientierungsschule in Romont im Kanton Freiburg schockiert waren.</p><p>&nbsp;</p><p>Es stellte sich heraus, dass die Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr \"diesen Sexualkundeunterricht\" Unterlagen und Vorlagen des Vereins <i>Sexuelle Gesundheit Schweiz</i> verwendeten. Die Inhalte waren entweder rechtlich falsch oder tendenzi\u00f6s. So hiess es in einem Dokument,<i>auch Personen unter 16 Jahren h\u00e4tten das Recht, zu heiraten oder nicht zu heiraten</i>. Dieses Dokument wurde als Material f\u00fcr den \"Unterricht in Ethik und Religion\" eingesetzt. Es betont, Jugendliche und Heranwachsende h\u00e4tten zum Beispiel das Recht, <i>ihre Geschlechtsidentit\u00e4t zu w\u00e4hlen und jegliche biologische Unterscheidung zwischen Mann und Frau in Frage zu stellen</i>. Der Inhalt des Kurses war sehr infantil und vertrat mit einem Bild eines lila Einhorns die Meinung, das Geschlecht werde \"bei der Geburt zugewiesen\" . Andere Elemente des Dokuments sind problematisch. So f\u00fchrt es beispielsweise an, eine Transperson sei trotz ihrer guten Leistungen bei der Rekrutierung als armeeuntauglich<i></i> erkl\u00e4rt worden. Solche Materialien schaffen bei den Jugendlichen mehr Probleme als sie Hilfe bringen.</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Erh\u00e4lt der Verein <i>Sexuelle Gesundheit Schweiz</i> Subventionen vom Bund?</li><li>Wenn ja, wie hoch war der j\u00e4hrliche Betrag in den letzten 10 Jahren, und auf welcher Rechtsgrundlage wird er entrichtet?</li><li>Wie werden die Materialien, die von diesem Verein in Schulen f\u00fcr den Sexualkundeunterricht verteilt werden, kontrolliert?</li><li>Inwiefern hat dieser Verein das Recht, \u00f6ffentliche Gelder aus Zusch\u00fcssen zu verwenden, um Propaganda zu machen anstatt Sexualkundeunterricht durchzuf\u00fchren?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Wie der Bundesrat in der Antwort auf die Interpellationen</span><span>&nbsp;</span><span>20.4651 Herzog \u00abStaatsgelder f\u00fcr Masturbationskampagne?\u00bb und 22.3320 Herzog \u00abSexuelle Gesundheit Schweiz. Lust-Comics f\u00fcr Kinder\u00bb ausgef\u00fchrt hat, erachtet der Bundesrat die Diskussionen zur Art und Weise der Sexualaufkl\u00e4rung als wichtig. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist von \u00f6ffentlichem Interesse. Die Vermittlung von Wissen sowie die Auseinandersetzungen mit Themen der Sexualit\u00e4t in den Schulen m\u00fcssen evidenzbasiert und altersgerecht ausgestaltet sein und die gesunde Entwicklung unterst\u00fctzen. Die Unterrichtsmaterialien sollen auch dazu beitragen, das Vertrauen der Eltern in den Sexualkundeunterricht zu st\u00e4rken. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>1. und 2. In den Antworten auf die Interpellationen 18.3075 Frehner \u00abSexuelle Gesundheit Schweiz. Fr\u00fchsexualisierungs-Propaganda mit Steuergeldern?\u00bb und 19.4103 Frehner \u00abSexuelle Gesundheit Schweiz. Missbrauchte Staatsgelder f\u00fcr den Geschlechterkampf?\u00bb hat der Bundesrat ausgef\u00fchrt, dass der Bund die Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH) auf der Basis des Epidemiengesetzes (EpG; SR 818.101) mittels Finanzhilfe f\u00fcr Massnahmen zur Zielerreichung der Nationalen Programme, welche die Verbreitung von sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen bek\u00e4mpfen, unterst\u00fctzt. Seit 2024 f\u00fchrt der Bund das Programm \u00abStopp HIV, Hepatitis B-, Hepatitis C- Virus und sexuell \u00fcbertragene Infektionen\u00bb (NAPS). Von 2011 bis 2023 f\u00fchrte er das Programm \u00abHIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Infektionen (NPHS)\u00bb. In diesem Rahmen sprach der Bund SGCH folgende Betr\u00e4ge in den letzten 10 Jahre f\u00fcr verschiedenste Pr\u00e4ventionsmassnahmen zu:</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>F\u00fcr 2016: 1\u2019266\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2017:</span><span>&nbsp; </span><span>936\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2018:</span><span>&nbsp; </span><span>916\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2019:</span><span>&nbsp; </span><span>732\u2019800 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2020:</span><span>&nbsp; </span><span>750\u2019100 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2021:</span><span>&nbsp; </span><span>750\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2022:</span><span>&nbsp; </span><span>750\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2023:</span><span>&nbsp; </span><span>742\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2024:</span><span>&nbsp; </span><span>640\u2019000 CHF</span></p><p><span>F\u00fcr 2025:</span><span>&nbsp; </span><span>500\u2019000 CHF</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Zudem wurde SGCH gest\u00fctzt auf Art. 8 Abs.1 lit. b des Kinder- und Jugendf\u00f6rderungsgesetzes (KJFG; SR 446.1) in den Jahren 2020 und 2021 mit insgesamt 20'000 CHF unterst\u00fctzt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3.</span><span> </span><span>D</span><span>ie schulische Sexualaufkl\u00e4rung liegt in der Hoheit der Kantone. Entsprechend entscheiden die Kantone bzw. Schulen \u00fcber die zu verwendenden Materialien. SGCH stellt daf\u00fcr \u2013 in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, sexuelle Gesundheit und Recht \u2013 Grundlagen zur Verf\u00fcgung. Die Anfang 2025 in den Medien erw\u00e4hnten Materialien enthalten einzelne Ausz\u00fcge aus Produkten von SGCH; weite Teile stammen aus anderen Quellen und werden nicht von SGCH verantwortet.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. </span><span>Wie der Bundesrat in der Beantwortung der Ip 18.3075 Frehner erl\u00e4utert, ist das Vorliegen eines Finanzhilfegesuchs, das den Kriterien gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber Finanzhilfen und Abgeltungen (SuG; SR 616.1) zu entsprechen hat, Voraussetzung zur Gew\u00e4hrung einer Finanzhilfe in Form einer Subvention. Die Bundesmittel an SGCH unterst\u00fctzen die fachlich-inhaltlichen Massnahmen zur Zielerreichung des NAPS (bzw. fr\u00fcher NPHS). Politische Arbeit ist explizit ausgeschlossen. Die Subventionsempf\u00e4ngerin erstattet dem Bund detailliert Bericht \u00fcber die Verwendung der Mittel. Das BAG pr\u00fcft diese Berichte. Damit wird sichergestellt, dass keine Massnahmen ausserhalb der vorgegebenen Kriterien finanziert werden.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755648000000)\/","SubmittedBy":"Kolly Nicolas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755704906833)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24|28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088558047)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750204800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen|Soziale Fragen|Bildung"}}