{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253672,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253672,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3672","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Arbeitsmarkt im Wandel. Forschungs-Initiative f\u00fcr eine alternde und digitalisierte Erwerbsgesellschaft zur Sicherung von Wohlstand und Wettbewerbsf\u00e4higkeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um folgende Antworten:&nbsp;</p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat den&nbsp;arbeitsmarktpolitischen Handlungsbedarf, der sich aus der Tatsache ergibt, dass ab 2030 rund ein Drittel der Erwerbst\u00e4tigen zur Altersgruppe 55plus geh\u00f6ren wird \u2013 insbesondere im Kontext von Fachkr\u00e4ftemangel, Sozialwerkstabilisierung und digitalem Wandel?</li><li>Welche systemischen Forschungs- und Entwicklungsinitiativen unterst\u00fctzt der Bundesrat aktuell, um&nbsp;\"Modelle der Besch\u00e4ftigung und Innovation\" f\u00fcr eine alternde Erwerbsbev\u00f6lkerung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zu entwickeln?</li><li>Ist der Bundesrat bereit, die Lancierung einer Innosuisse-Flagship-Initiative zur \u201eZukunft der Arbeit in einer alternden und digitalisierten Gesellschaft\u201c aktiv zu pr\u00fcfen und zu unterst\u00fctzen \u2013 insbesondere im Rahmen einer nationalen Strategie zur Aussch\u00f6pfung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials?</li></ol>","ReasonText":"<p>Die Schweiz steht vor einer doppelten Transformation des Arbeitsmarkts: Einerseits schreitet die Digitalisierung rasant voran und ver\u00e4ndert Arbeitsprozesse, Kompetenzanforderungen und Erwerbsbiografien grundlegend. Andererseits f\u00fchrt der demografische Wandel zu einer strukturellen Alterung der Erwerbsbev\u00f6lkerung. Diese Entwicklungen stellen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vor tiefgreifende Herausforderungen \u2013 etwa in der Sicherung des Fachkr\u00e4fteangebots, der Gestaltung altersgerechter Arbeitsbedingungen, der F\u00f6rderung von Weiterbesch\u00e4ftigung \u00fcber das Referenzalter hinaus und der sozialen Absicherung von Erwerbsverl\u00e4ufen mit Br\u00fcchen.</p><p>&nbsp;</p><p>Trotz bestehender Initiativen fehlen systemische, transdisziplin\u00e4r angelegte Forschungs- und Umsetzungsans\u00e4tze, um evidenzbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr diese komplexe Realit\u00e4t zu entwickeln.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Frage 1</span></p><p><span>Zwischen 2013 und 2023 stieg der Anteil der Altersgruppe 55plus in der Gesamtbev\u00f6lkerung von 30% auf 33%. Gem\u00e4ss Referenzszenario der Bev\u00f6lkerungsszenarien des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) d\u00fcrfte sich dieser Anteil bis 2030 auf 35% und bis 2040 auf 36% erh\u00f6hen. Der Anteil der Altersklasse 55plus am Total der Erwerbspersonen nahm zwischen 2013 und 2023 von 18% auf 23% ebenfalls zu. Gem\u00e4ss Referenzszenario des BFS zur k\u00fcnftigen Entwicklung der Erwerbsbev\u00f6lkerung d\u00fcrfte dieser Wert bis 2035 stabil bleiben und dann bis 2050 auf 25% ansteigen. Um den Herausforderungen mit der demografischen Alterung der Bev\u00f6lkerung zu begegnen, will der Bundesrat Rahmenbedingungen f\u00fcr eine hohe Arbeitsmarktbeteiligung und -integration schaffen. Die \u00e4lteren Arbeitnehmenden stellen angesichts ihrer wachsenden Zahl eine relevante Zielgruppe dar. Die steigende Tendenz der Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-J\u00e4hrigen deutet auf eine sehr gute Funktionsweise des Schweizer Arbeitsmarktes hin. Punktuellen Handlungsbedarf in den Bereichen der Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik hat der Bundesrat im Bericht \u00abGesamtschau zur F\u00f6rderung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials (Umsetzung Art. 121a BV)\u00bb dargelegt. Am 29.01.2025 hat der Bundesrat in Weiterf\u00fchrung und Erg\u00e4nzung dazu Massnahmen beschlossen, um das inl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4ftepotenzial besser auszusch\u00f6pfen. U.a. sollen dazu Personen, die im Rahmen des Familiennachzuges zugewandert sind, besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Zudem sollen \u00e4ltere Stellensuchende beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gezielter unterst\u00fctzt werden. Am 14.05.2025 hat der Bundesrat die Leitlinien f\u00fcr die n\u00e4chste Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) (AHV2030) festgelegt. Dabei steht die finanzielle Konsolidierung der AHV unter Ber\u00fccksichtigung des Eintritts der letzten Babyboom-Generation im Vordergrund. Gepr\u00fcft wird auch die Vereinfachung und attraktive Gestaltung der Erwerbsfortsetzung \u00fcber das AHV-Referenzalter hinaus.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Frage 2</span></p><p><span>Mit dem Nationalen Forschungsprogramm (NFP) 77 \u00abDigitale Transformation\u00bb unterst\u00fctzt der Bund Forschung, die sich mit Digitalisierung, Bildung und Arbeitsmarkt befasst. Von diesem Programm werden Ergebnisse zur Alterung der Erwerbsbev\u00f6lkerung erwartet, insbesondere vom Projekt \u00abDigitale F\u00e4higkeiten und Trainingsbed\u00fcrfnisse von Personen 50+\u00bb. Der Synthesebericht des NFP 77 wird voraussichtlich im April 2026 ver\u00f6ffentlicht. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterst\u00fctzt zudem Projekte wie den Schweizer Human-Relations-Barometer, der Daten zum Schweizer Arbeitsmarkt liefert \u2013 auch zum Thema Digitalisierung und Generationen. Im Rahmen der regul\u00e4ren Gesuchsverfahren des SNF k\u00f6nnen Forschende jederzeit Gesuche zum Themenfeld der alternden Gesellschaft und digitalen Wandel einreichen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz f\u00f6rdern mit der \u00abSwiss Platform Ageing Society\u00bb die Zusammenarbeit von \u00fcber 100 Partnerorganisationen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Gesundheit, Wirtschaft, Technik und Politik zu Herausforderungen des demographischen Wandels. </span></p><p><span>Das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen hat das Forschungskonzept 2025\u20132028 \u00abSoziale Sicherheit\u00bb verfasst. Damit f\u00f6rdert der Bund f\u00fcr die Erf\u00fcllung seiner gesetzlichen Aufgaben forschungsbasierte Grundlagen zu Chancen und Risiken der Digitalisierung sowohl hinsichtlich des Erhalts der sozialen Absicherung als auch einer vereinfachten, transparenten und effizienten Durchf\u00fchrung der Sozialversicherungen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Frage 3</span></p><p><span>Innosuisse ist eine \u00f6ffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspers\u00f6nlichkeit (Art. 1 Abs. 1 Innosuisse-Gesetz, SAFIG, SR 420.2) und verf\u00e4hrt weitgehend nach dem bottom-up System, das sich in der gesamten Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderpolitik des Bundes bew\u00e4hrt hat. Bei der Standardf\u00f6rderung k\u00f6nnen Innovierende jederzeit Gesuche f\u00fcr Projekte einreichen. Der Bundesrat kann der Innosuisse zwar Auftr\u00e4ge erteilen (Art. 7 Abs. 3 Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung der Forschung und der Innovation, FIFG, SR 420.1), tut dies aber nur ausnahmsweise, z.B. in Krisensituationen (COVID-19</span><span></span><span>-Pandemie).</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758707767000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|34|36|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088438980)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750204800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}