{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253718,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253718,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3718","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"F\u00f6rderung der Weidehaltung von Milchk\u00fchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund f\u00f6rdert die Weidehaltung mit dem Weidebeitrag. Leider ist die Teilnahme am Programm bei den Milchbetrieben mit 15% sehr gering, da die Anforderungen deutlich strenger sind als beim Programm RAUS (Regelm\u00e4ssiger Auslauf ins Freie). Milchk\u00fche, die im RAUS-Programm gehalten werden, nehmen h\u00e4ufig trotzdem einen grossen Teil ihres Futters im Stall auf, was die positive Wirkung des Programms reduziert. Die Weidehaltung ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Sie bietet einen Mehrwert f\u00fcr den Umwelt- und Klimaschutz und auch die Tiere profitieren von der besonders artgerechten Haltung. Das Tierwohl ist ein wichtiges Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten. Die Weidehaltung von Milchk\u00fchen wird als Normalfall gesehen und ist darum wichtig f\u00fcr das Image der Landwirtschaft in der Bev\u00f6lkerung. Schliesslich ist die Weidehaltung auch ein wichtiger Bestandteil des Marketings von Tourismusorganisationen. Bilder von weidenden K\u00fchen in gepflegter Landschaft sind zentral f\u00fcr das international vermittelte Image der Schweiz.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Nun warnen aber Experten des HAFL vor einem R\u00fcckgang der Weidehaltung, insbesondere bei Milchk\u00fchen, und nennen als Ursache den fortschreitenden Strukturwandel in der Landwirtschaft: So machen die immer gr\u00f6sseren Herden die Weidewirtschaft anspruchsvoller und auch die Tendenz zu Tieren mit hoher Milchleistung ist der Weidehaltung abtr\u00e4glich, da diese mit reinem Weidfutter nicht genug Futter aufnehmen k\u00f6nnen, um ihren Bedarf zu decken.</p>","ReasonText":"<p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>Wie beurteilt der Bundesrat&nbsp;</p><ul><li>das Potenzial der Weidehaltung in den Bereichen Tierwohl, Klimaschutz, Biodiversit\u00e4t, Ammoniakemissionen und Humusaufbau?</li><li>die Bedeutung der Weidehaltung f\u00fcr das Image der Landwirtschaft und insbesondere der Milchwirtschaft bei den Konsumentinnen und Konsumenten?</li><li>die Bedeutung der Weidehaltung f\u00fcr den Tourismus?</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Teilt er die Bef\u00fcrchtung, dass die Weidehaltung von Milchk\u00fchen aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft mittel- bis langfristig an Bedeutung verlieren wird?</p><p>&nbsp;</p><p>Beabsichtigt er, die Teilnahme von Betrieben mit Milchk\u00fchen am Weidehaltungsprogramm langfristig zu f\u00f6rdern und welche Massnahmen zieht er daf\u00fcr in Betracht?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Erachtet er daf\u00fcr eine Umschichtung der Mittel innerhalb der Tierwohlprogramme als zielf\u00fchrend oder ist er bereit, die Anforderungen f\u00fcr die Weidebeitr\u00e4ge f\u00fcr Milchk\u00fche zu senken?</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die Weidehaltung ist eine tiergerechte Form der Nutztierhaltung, die sich positiv auf die Umwelt auswirken kann. Im Vergleich zur Stallhaltung sind die Ammoniakemissionen bei der Weidehaltung tiefer. Damit gelangt dank der Weidehaltung weniger Stickstoff in sensible \u00d6kosysteme wie W\u00e4lder und Moore. Dies kann zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Die klimarelevanten Effekte h\u00e4ngen vom betrieblichen System ab: W\u00e4hrend Stallhaltung die F\u00fctterung optimieren und Emissionen technisch mindern kann, erm\u00f6glicht die Weidehaltung eine standortangepasste Nutzung von Fl\u00e4chen, die nicht f\u00fcr den Ackerbau geeignet sind. Der Vergleich beider Tierhaltungssysteme in Bezug auf den</span><span> </span><span>Humusaufbau</span><span> </span><span>ist</span><span> </span><span>von</span><span> </span><span>der</span><span> </span><span>Art der</span><span> </span><span>Stallhaltung</span><span> </span><span>und</span><span> </span><span>des Hofd\u00fcngers abh\u00e4ngig. Mist tr\u00e4gt mehr zum Humusaufbau bei als Vollg\u00fclle. F\u00fcr das Image der hiesigen Landwirtschaft und des Tourismuslandes Schweiz spielen weidende K\u00fche und eine gepflegte Kulturlandschaft eine wesentliche Rolle.</span></p><p><span>Der Bundesrat teilt die Bef\u00fcrchtung eines R\u00fcckgangs der Weidehaltung von Milchk\u00fchen aufgrund des Strukturwandels nicht. Eine isolierte Betrachtung des Weidebeitrags gibt kein vollst\u00e4ndiges Bild: Mehrere Beitr\u00e4ge wie die Hang- und Steillagenbeitr\u00e4ge unterst\u00fctzen die Beweidung zus\u00e4tzlich. Auch das Programm \u00abRegelm\u00e4ssiger Auslauf ins Freie\u00bb (RAUS) hat eine zentrale Bedeutung. Dieses Programm verlangt w\u00e4hrend der Vegetationszeit ebenfalls die Weidehaltung. Die aktuellen Beteiligungszahlen beim Weidebeitrag und vor allem die konstant hohe Beteilung beim RAUS-Programm weisen auf keinen R\u00fcckgang hin. Hinzu kommt, dass viele Milchk\u00fche im Sommer ges\u00f6mmert und somit mehrheitlich auf Weiden gehalten werden. Aus heutiger</span><span> </span><span>Sicht</span><span> </span><span>sieht</span><span> </span><span>der</span><span> </span><span>Bundesrat</span><span> </span><span>deshalb keinen Bedarf f\u00fcr zus\u00e4tzliche F\u00f6rdermassnahmen. Auch eine Umschichtung der Mittel innerhalb der Tierwohlprogramme oder eine Senkung der Anforderungen f\u00fcr den Weidebeitrag, die zu einer Verw\u00e4sserung des Beitrags f\u00fchren w\u00fcrde, erachtet er nicht als zielf\u00fchrend. </span></p><p><span>Der Bundesrat wird die Entwicklung der Weidehaltung weiterhin beobachten und die Beteiligungszahlen an den Tierwohlprogrammen nach Tierkategorien im Agrarbericht des Bundesamtes f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) publizieren. Sollte sich ein R\u00fcckgang bei der Weidehaltung abzeichnen, wird er den Handlungsbedarf erneut \u00fcberpr\u00fcfen.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1756285298000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088420873)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750291200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}