{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253754,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253754,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3754","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Infrastrukturbauten von \u00f6ffentlichem Interesse im Wald vereinfacht zulassen ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, das Waldgesetz dahingehend zu \u00e4ndern, dass Infrastrukturbauten von \u00f6ffentlichem Interesse zuk\u00fcnftig vereinfacht im Wald umgesetzt werden k\u00f6nnen und beispielsweise auch kein Rodungsersatz zu leisten ist.</p><p>Aufgrund des restriktiven Waldgesetzes ist es zur Zeit nur unter erschwerten Bedingungen m\u00f6glich, Bauten von \u00f6ffentlichem Interesse wie beispielsweise Pumpstationen f\u00fcr die Wasserversorgung, Hochwasserschutzbauten usw. im Wald umzusetzen.</p><p>Grunds\u00e4tzlich h\u00e4tten die Kantone die M\u00f6glichkeit, solche Bauten unter strengen Auflagen zu bewilligen, jedoch wird dies in der Praxis aufgrund der hohen H\u00fcrden faktisch nicht angewandt.</p><p>Vielmals wird aus diesem Grund auf ungeeignete Standorte ausserhalb des Waldes ausgewichen, welche dann jeweils sehr teuer in der Umsetzung und zudem aus technischer Sicht am falschen Standort zu stehen kommen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die Waldfl\u00e4che in der Schweiz ist in den letzten Jahren aufgrund des hohen Schutzes stark gewachsen. Dagegen nehmen die Fruchtfolgefl\u00e4chen sowie das Kulturland im ganzen Land aufgrund verschiedenster Beanspruchungen wie \u00dcberbauungen, Ausdehnung von Siedlungsgebieten und Infrastrukturbauten, wie Strassen, usw. massiv ab und werden in absehbarer Zeit die gesetzten Mindestfl\u00e4chen schon bald unterschreiten.</p><p>Das Schweizerische Waldgesetz ist zum Schutze unserer W\u00e4lder ausgelegt, was grunds\u00e4tzlich auch richtig und wichtig ist. Jedoch verunm\u00f6glicht diese restriktive Gesetzgebung faktisch, dass sozusagen keine Bauten im Wald oder nur unter erschwerten Bedingungen vorgenommen werden k\u00f6nnen. Diese Praxis muss zum Schutze und einer ausgewogeneren Verteilung der Beanspruchung unserer beschr\u00e4nkten Fl\u00e4chen in unserem Land, sprich Kulturlandfl\u00e4chen \u2013 Waldfl\u00e4chen gerechter verteilt werden. Dies ist nur m\u00f6glich, wenn wir Bauten von \u00f6ffentlichem Interesse in Zukunft auch in unseren W\u00e4ldern vereinfacht zulassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die vorliegende Motion fordert eine Abschw\u00e4chung der Rodungsvoraussetzungen nach Artikel 5 des Bundesgesetzes \u00fcber den Wald (WaG; SR 921.0) und den Verzicht auf Rodungsersatz nach Artikel 7 WaG f\u00fcr Infrastrukturbauten von \u00f6ffentlichem Interesse. Diese bilden den \u00fcberwiegenden Teil der heute erteilten Rodungsbewilligungen. Mit der beabsichtigten Vereinfachung der Rodungsvoraussetzungen ist von einer bedeutenden Zunahme der Rodungen auszugehen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die heutigen Rodungsvoraussetzungen nach Artikel 5 WaG erm\u00f6glichen Bauten von \u00f6ffentlichem Interesse im Wald. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Kantone und die Bundesleitbeh\u00f6rden davon Gebrauch machen: Gem\u00e4ss dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (2014-2023) wurden j\u00e4hrlich 368 Rodungen bewilligt mit einer Gesamtfl\u00e4che von 166 Hektaren pro Jahr. F\u00fcr diese Rodungen lag ein wichtiger Grund vor, wobei meist auch ein \u00f6ffentliches Interesse an diesen Werken bestand, beispielsweise f\u00fcr Kiesabbau, Deponien, Energieanlagen, Strassen- und Schieneninfrastrukturen, Trinkwasserversorgung oder Hochwasserschutz. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Mit der am 12.</span><span>&nbsp;</span><span>Juni 2025 \u00fcberwiesenen Motion 24.3983 W\u00fcrth \u00abMehr Flexibilit\u00e4t beim Rodungsersatz\u00bb soll die Pflicht zum Realersatz eingeschr\u00e4nkt oder aufgehoben werden. Damit k\u00f6nnen vereinfacht Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes sowie Aufwertungsmassnahmen umgesetzt werden, wovon 50 Prozent im Wald erbracht werden sollen. Diese Anpassung soll verbesserte Rahmenbedingungen f\u00fcr die Schonung des Kulturlandes schaffen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Durch eine Zunahme der Rodungsfl\u00e4che und den Verzicht auf Rodungsersatz w\u00fcrde mit der vorliegenden Motion die Waldfl\u00e4che im Mittelland und in Talebenen kontinuierlich abnehmen. Damit verbunden w\u00e4re der Verlust an Waldleistungen wie die Naherholung oder die Filtrierung und Speicherung von Trinkwasser. So liesse sich der gesetzliche Auftrag zum Erhalt der Waldfl\u00e4che insbesondere in ihrer r\u00e4umlichen Verteilung nicht mehr sicherstellen, was im Widerspruch zu Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe a WaG steht. Dank der bisherigen Regelungen konnten die Waldfl\u00e4che im Mittelland und in den Talebenen konstant erhalten bleiben</span><span>&nbsp;</span><span>und gleichzeitig Bauten im \u00f6ffentlichen Interesse bewilligt werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Glur Christian","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1756287164000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088627310)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750291200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Raumplanung und Wohnungswesen"}}