{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253756,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253756,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3756","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"B2B-Garantien. Gew\u00e4hrleistung wirksamer Rechtsmittel f\u00fcr Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufer und Kl\u00e4rung der Reformperspektiven","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In seiner Antwort auf meine Interpellation zu den Problemen im Zusammenhang mit der \u00dcbertragung von Gew\u00e4hrleistungsrechten zwischen Unternehmen (B2B) r\u00e4umt der Bundesrat ein, dass das Schweizer Gew\u00e4hrleistungsrecht veraltet ist und einer Revision bedarf, insbesondere um es an die Mindestvorschriften der Europ\u00e4ischen Union (EU) und des Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraums (EWR) anzupassen. Er gibt an, dass die Arbeiten im Gange sind, ohne jedoch Inhalt, Zeitplan oder konkrete Ziele in Bezug auf den Regress zwischen Unternehmen zu nennen.</p><p>Der Bundesrat erw\u00e4hnt insbesondere die M\u00f6glichkeit, eine Frist f\u00fcr Regressanspr\u00fcche von Verk\u00e4ufern und Lieferanten einzuf\u00fchren, um die Diskrepanz zwischen den Gew\u00e4hrleistungsfristen in der Transaktionskette zu beheben. Er weist zudem darauf hin, dass er die Ausarbeitung bestimmter zwingender Vorschriften im Bereich B2B nicht grunds\u00e4tzlich ausschliesst, betont jedoch die Tradition der Vertragsfreiheit.</p><p>Um die laufenden Arbeiten auf konstruktive Weise verfolgen zu k\u00f6nnen, bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Zeitplan: Bis wann plant der Bundesrat, einen Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Gew\u00e4hrleistungsrechts vorzulegen? Wird ein Vorentwurf zur Vernehmlassung vorgelegt, und falls ja, wann?</li><li>&nbsp;Inhalt der Reform: Erw\u00e4gt der Bundesrat die Einf\u00fchrung einer gesetzlichen Mindestfrist f\u00fcr Regressanspr\u00fcche zwischen Unternehmen (Lieferanten, Vertriebsh\u00e4ndler, Wiederverk\u00e4ufer), um zu verhindern, dass der Endverk\u00e4ufer ohne Rechtsmittel bleibt?&nbsp;</li><li>Ber\u00fccksichtigung der KMU: Beabsichtigt der Bundesrat, die Berufsverb\u00e4nde, die die KMU und den Einzelhandel vertreten, in den Revisionsprozess einzubeziehen, insbesondere um sicherzustellen, dass die geplanten L\u00f6sungen an die Gegebenheiten in diesen Bereichen angepasst sind?</li><li>Rechtssicherheit: Wird eine bessere Verkn\u00fcpfung der B2B- und B2C-Regelungen gepr\u00fcft, insbesondere um die Rechtsunsicherheit und die Kosten von Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Gew\u00e4hrleistung zu verringern?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 14.</span><span>&nbsp;</span><span>Mai 2025 zur Interpellation</span><span>&nbsp;</span><span>25.3343 Amoos \u00abGew\u00e4hrleistungsbestimmungen in B2B-Vertr\u00e4gen und Schutz der Verk\u00e4ufer in der Vertragskette\u00bb festgehalten hat, wurde er mit den beiden gleichlautenden Motionen 23.4316</span><span>&nbsp;</span><span>RK-S und 23.4345</span><span>&nbsp;</span><span>RK-N \u00abModernisierung des Gew\u00e4hrungsrechts\u00bb beauftragt, eine Revisionsvorlage zum Gew\u00e4hrleistungsrecht vorzulegen. Die Revision soll gem\u00e4ss den Motionen auf den Schlussfolgerungen des Berichts des Bundesrates vom 16.</span><span>&nbsp;</span><span>Juni 2023 in Erf\u00fcllung des Postulates</span><span>&nbsp;</span><span>18.3248 Marchand-Balet \u00abModernisierungsbedarf des Gew\u00e4hrleistungsrechts beim Kauf\u00bb beruhen. Beide Motionen wurden am 19. respektive 20.</span><span>&nbsp;</span><span>Dezember 2023 angenommen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><ol><li><span>Mit den beiden Motionen hat der Bundesrat einen verbindlichen Auftrag des Parlaments erhalten. Derzeit wird ein Vorentwurf in Erf\u00fcllung dieses Auftrags ausgearbeitet. Angesichts des Umfangs und der Komplexit\u00e4t des Projekts kann realistischerweise kein exakter Zeitplan festgelegt werden. Nach dem aktuellen Stand der Arbeiten wird die Vernehmlassung voraussichtlich bis Ende</span><span>&nbsp;</span><span>2026 er\u00f6ffnet. </span></li><li><span>Im oben erw\u00e4hnten Bericht \u00abModernisierungsbedarf des Gew\u00e4hrleistungsrechts beim Kauf\u00bb (s. Ziff.</span><span>&nbsp;</span><span>3.8.3) wies der Bundesrat darauf hin, dass eine Klagefrist f\u00fcr die Verk\u00e4uferin oder den Verk\u00e4ufer und jede Lieferantin bzw. jeden Lieferanten in der Vertragskette ab dem Zeitpunkt, in dem sie ihre Gew\u00e4hrleistungspflichten erf\u00fcllt haben, f\u00fcr das schweizerische Recht in Betracht zu ziehen und eine Maximalfrist zu pr\u00fcfen sei. Die entsprechenden Arbeiten sind im Gange und eine allf\u00e4llige zu diesem Punkt erarbeitete L\u00f6sung wird Gegenstand der Vernehmlassung sein.</span></li><li><span>Die betroffenen Kreise werden sich im Rahmen der Vernehmlassung zum Vorentwurf des Bundesrates \u00e4ussern k\u00f6nnen. Ihre Stellungnahmen werden sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und ber\u00fccksichtigt werden. Die Verwaltung wird durch eine Expertengruppe in ihren Arbeiten unterst\u00fctzt, die sich zudem auf die Ergebnisse einer vertieften Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) abst\u00fctzen.</span></li><li><span>Der Bundesrat hat in seinem Bericht \u00abModernisierungsbedarf des Gew\u00e4hrleistungsrechts beim Kauf\u00bb (siehe Ziff.</span><span>&nbsp;</span><span>3.9) festgehalten, dass das Schweizer Gew\u00e4hrleistungsrecht sowohl f\u00fcr B2B- als auch f\u00fcr B2C-Vertr\u00e4ge gilt und dieser Ansatz beibehalten werden soll. Er hat jedoch darauf hingewiesen, dass zwingende Vorschriften grunds\u00e4tzlich auf B2C-Vertr\u00e4ge beschr\u00e4nkt sind. Der Bundesrat zeigte sich gegen\u00fcber einer \u00c4nderung dieses Ansatzes zur\u00fcckhaltend und wies darauf hin, dass der Handelsbereich dem Grundsatz der Vertragsfreiheit unterliegt und nationale Vorschriften in internationalen Beziehungen nicht ohne Weiteres durchgesetzt werden k\u00f6nnten.</span></li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755648000000)\/","SubmittedBy":"Amoos Emmanuel","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755673835000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088494420)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750291200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}