{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253767,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253767,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3767","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"KI. Ein gemeinsames Ziel und eine koordinierte nationale Kompetenzstrategie f\u00fcr den obligatorischen Schulunterricht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) hat schon jetzt einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere Wirtschaft, unsere Institutionen und darauf, wie wir Wissen verstehen. Nun ist sie auch im Begriff, Berufe, Laufbahnen und Kompetenzen grundlegend neu zu definieren. KI bringt einschneidende Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die unterschiedlichsten Gebiete, Alterssegmente und Disziplinen.</p><p>&nbsp;</p><p>Bildung ist in der Schweiz Sache der Kantone. Grunds\u00e4tzlich ist die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die Entwicklungen im Bereich KI zu koordinieren. Der Wandel durch KI ist tiefgreifend, die Initiativen im erw\u00e4hnten Bereich sind jedoch nach wie vor unkoordiniert und inkonsistent oder fehlen sogar ganz. Im Rahmen seiner Kompetenzen kann der Bund zusammen mit den Kantonen die Erarbeitung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie anstossen und f\u00f6rdern.</p><p>&nbsp;</p><p>Die rasante Entwicklung von KI erfordert jetzt einen klaren Impuls; es braucht eine koordinierte L\u00f6sung f\u00fcr die ganze Schweiz, andernfalls droht das Bildungssystem auseinanderzufallen. Die Souver\u00e4nit\u00e4t der Kantone darf einer gemeinsamen strategischen Vision nicht im Wege stehen. Das ist auch mit dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip vereinbar.</p><p>&nbsp;</p><p>Nationen, die im Bildungsbereich f\u00fchrend sind, wie S\u00fcdkorea, Finnland, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Singapur sehen in ihren Lehrpl\u00e4ne neu vor, dass Themen rund um KI schon im obligatorischen Schulunterricht behandelt werden. Damit tragen sie neuen Erfordernissen Rechnung: Junge Menschen m\u00fcssen nicht nur bef\u00e4higt werden, KI richtig zu nutzen, sondern es m\u00fcssen ihnen auch Kenntnisse und die massgeblichen Kompetenzen vermittelt werden, damit sie den Anforderungen einer von KI revolutionierten Welt gewachsen sind. Das umfasst zum Beispiel kritisches Denken, Kreativit\u00e4t, geistige Flexibilit\u00e4t, Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sowie ein Bewusstsein f\u00fcr die ethischen und gesellschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit den neuen Technologien.</p><p>&nbsp;</p><p>Um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, muss die Schweiz den Schulkindern so fr\u00fch wie m\u00f6glich beibringen, wie KI funktioniert, wie man sie nutzt und wo man sie hinterfragen sollte. Im Wesentlichen sichert Bildung unsere geistige Unabh\u00e4ngigkeit und unsere Innovationskraft.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass KI nach wie vor zu langsam und uneinheitlich in den obligatorischen Schulunterricht aufgenommen wird und dass untersch\u00e4tzt wird, wie stark und schnell sich die Dinge in Zukunft ver\u00e4ndern werden?</li><li>Ist er bereit, zusammen mit der EDK eine nationale Kompetenzstrategie f\u00fcr den obligatorischen Schulunterricht anzustossen?</li><li>Wird er die Kantone dabei unterst\u00fctzen, eine richtungsweisende Bildungsstrategie zu erarbeiten, um die Herausforderungen des erw\u00e4hnten technologischen Wandels zu bew\u00e4ltigen?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat ist von der hohen Qualit\u00e4t und Anpassungsf\u00e4higkeit des Schweizer Bildungssystems \u00fcberzeugt. Auf dieser Basis anerkennt er die strategische Notwendigkeit, den Menschen bereits in jungen Jahren die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie sich in einer sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden digitalen Welt entwickeln k\u00f6nnen. Der Bundesrat nimmt zu den einzelnen Fragen wie folgt Stellung:</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>1. Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung der Interpellantin nicht. F\u00fcr das Schulwesen sind in der Schweiz die Kantone zust\u00e4ndig (Art.</span><span>&nbsp;</span><span>62 BV). Es ist daher Aufgabe der Kantone und ihrer Bildungseinrichtungen, Bildungsverantwortlichen sowie Expertinnen und Experten f\u00fcr Bildungsfragen, die Bildungsziele und die zu erreichenden Mindestanforderungen festzulegen; der Bund hat dazu keinerlei Kompetenzen. Zudem ist festzuhalten, dass digitale Bildung und Bildung mit digitalen Medien in den drei sprachregionalen Lehrpl\u00e4nen f\u00fcr die obligatorische Schule (Lehrplan 21, Piano di studio und Plan d\u2019\u00e9tudes romand) bereits integriert sind. Dazu geh\u00f6rt, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen bewussten Umgang mit auf k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) basierenden Tools lernen und das notwendige kritische Denken erlangen, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit KI zu verstehen. Dies ist eine wichtige Grundlage, damit sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in einer Welt im Wandel zurechtfinden k\u00f6nnen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. Angesichts der verfassungsm\u00e4ssigen Zust\u00e4ndigkeiten, der bestehenden Rechtsgrundlagen und der in Antwort</span><span>&nbsp;</span><span>1 ausgef\u00fchrten kantonalen Aktivit\u00e4ten sieht der Bundesrat weder die M\u00f6glichkeit noch die Notwendigkeit, auf Stufe der obligatorischen Schule im Sinne der Interpellation t\u00e4tig zu werden. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) obliegt es grunds\u00e4tzlich den BFI-Akteuren, neue technologische Entwicklungen zu antizipieren und angemessen zu ber\u00fccksichtigen. Der Bund unterst\u00fctzt sie bei dieser Aufgabe, indem er die grossen Herausforderungen \u2013 darunter die digitale Transformation \u2013 in seine strategischen Steuerungsinstrumente aufnimmt. Im Vorfeld der F\u00f6rderperiode 2025\u20132028 hat das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) die BFI-Akteure aufgerufen, das Thema in ihre strategischen Ziele einfliessen zu lassen und sowohl die soziale Dimension (Grundbildung und Weiterbildung, digitale Kompetenzen) als auch die wissenschaftliche Dimension (digitale Transformation als Forschungsgegenstand) und die wirtschaftliche Dimension (Anerkennung von Potenzialen in allen relevanten Technologiefeldern) zu ber\u00fccksichtigen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. Gem\u00e4ss Bundesverfassung koordinieren Bund und Kantone ihre Anstrengungen f\u00fcr den Bildungsraum Schweiz (Art.</span><span>&nbsp;</span><span>61</span><em><span>a</span></em><span> BV). Diese Zusammenarbeit konkretisiert sich in den im Jahr</span><span>&nbsp;</span><span>2023 aktualisierten gemeinsamen politischen Zielen sowie in gemeinsamen Organen und Institutionen wie Educa, der Fachagentur f\u00fcr den digitalen Bildungsraum Schweiz. Themen im Zusammenhang mit KI werden dort ebenfalls behandelt. Das SBFI wird die in dieser Interpellation aufgeworfenen Fragen im Rahmen seines regelm\u00e4ssigen Austauschs mit der EDK besprechen. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die bestehenden Mechanismen eine wirksame Koordination innerhalb des Bildungsraums Schweiz unter Wahrung des F\u00f6deralismus erm\u00f6glichen.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Chappuis Isabelle","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1756287100000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088136333)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750291200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Medien und Kommunikation"}}