{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253775,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253775,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3775","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"F\u00fcr eine klare Analyse und einen R\u00fcckruf von gef\u00e4hrlichen Fahrzeugen mit schwerwiegenden M\u00e4ngeln","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Skandal um fehlerhafte Airbags, der zahlreiche Hersteller betrifft, hat in vielen Garagen in der Schweiz Besorgnis ausgel\u00f6st. Nach den Vereinigten Staaten und Frankreich im Jahre 2024 ist nun auch die Schweiz von Airbag-Explosionen bei Occasionsmodellen betroffen. Bei diesen Explosionen werden Metallfragmente in den Innenbereich des Fahrzeugs geschleudert, die potenziell t\u00f6dliche Verletzungen verursachen k\u00f6nnen. Dieses Risiko wird noch zunehmen, denn trotz R\u00fcckrufaktionen sind in der Schweiz noch immer fast 100&nbsp;000 Fahrzeuge mit mangelhaften Airbags unterwegs. Allerdings erhalten die Fahrerinnen und Fahrer von den Herstellern, den offiziellen Importeuren, den Automobilverb\u00e4nden oder auch den Mitbetroffenen nur sehr wenige Informationen \u00fcber das Risiko schwerer oder gar t\u00f6dlicher Unf\u00e4lle. In seiner Antwort auf die Frage 25.7226 hat der Bundesrat darauf hingewiesen, dass die Hersteller und Importeure gesetzlich dazu verpflichtet sind, in solchen F\u00e4llen das Bundesamt f\u00fcr Strassen in seiner Eigenschaft als Aufsichtsbeh\u00f6rde zu informieren. Diese Meldepflicht mag ein erster Schritt sein, doch nun sind in einem zweiten Schritt R\u00fcckrufe n\u00f6tig, um Todesf\u00e4lle zu verhindern.&nbsp;</p><p>1. Ist dem Bundesrat bewusst, dass die genannte Meldepflicht leider nicht ausreicht, um die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung zu garantieren, solange gewisse Fahrzeuge schwerwiegende M\u00e4ngel aufweisen?</p><p>2. Ist der Bundesrat der Meinung, dass das Bundesamt f\u00fcr Strassen einen Schritt weitergehen und ein wirksames Verfahren f\u00fcr den R\u00fcckruf gef\u00e4hrlicher Fahrzeuge einf\u00fchren m\u00fcsste, wie es schon im Gesundheitsbereich f\u00fcr den R\u00fcckruf von Medikamenten getan wurde?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li><span>Im bestehenden R\u00fcckrufprozess stellt die Meldepflicht den ersten Schritt in einem gesamten Prozess dar. In den folgenden Schritten informiert der Hersteller oder Importeur das Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) \u00fcber den R\u00fcckruf und die Instandstellungsmassnahmen. Diese werden anschliessend gepr\u00fcft. Sind sie ungen\u00fcgend, kann das ASTRA, gest\u00fctzt auf das Bundesgesetz \u00fcber die Produktesicherheit (PrSG; SR 930.11), andere Massnahmen anordnen. Diese w\u00e4ren beispielsweise ein Verkaufsverbot (Art. 31a Abs. 1 Bst. b der Verordnung \u00fcber die Typengenehmigung von Strassenfahrzeugen [TGV; SR 741.511]), eine Veranlassung der Ausserverkehrsetzung der Fahrzeuge (Art. 31 Abs. 3bis TGV) oder ein Entzug der Typengenehmigung (Art. 31 Abs. 2 TGV). Vor Ergreifen allf\u00e4lliger beh\u00f6rdlicher Massnahmen ist stets die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit zu pr\u00fcfen.</span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Nach einem Unfall in Nordfrankreich im Juni 2025 hat der Hersteller beispielsweise aus Eigeninitiative und in Absprache mit dem ASTRA einen Stop-drive angeordnet: Die Fahrzeughalter wurden pers\u00f6nlich aufgefordert, bestimmte Fahrzeuge sofort instand stellen zu lassen und sie bis dahin nicht mehr zu verwenden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"2\"><li><span>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass der bestehende R\u00fcckrufprozess funktioniert. Bei den vorliegenden Airbag-R\u00fcckrufen sind aufgrund der grossen Anzahl an betroffenen Fahrzeugen weltweit die Lieferkapazit\u00e4ten knapp. Bisher priorisierten die Hersteller den Austausch der Airbags f\u00fcr betroffene Fahrzeuge nach Risiko (u.a. feucht-heisse Gebiete, Alter des Airbags). Die Schweiz galt bislang nicht als Hauptrisikogebiet.</span></li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755098240000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763087857980)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750291200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr|Gesundheit"}}