{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253826,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253826,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3826","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Zielerreichung des Aktionsplans Foodwaste. Mehr krumme R\u00fcebli und Gurken!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, welche wirksamen Massnahmen insbesondere im Bereich der Gem\u00fcsenormen ergriffen werden k\u00f6nnten, um dem Ziel der Halbierung der Lebensmittelverluste gegen\u00fcber 2017 bis 2030 n\u00e4herzukommen.</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Der Aktionsplan Foodwaste des Bundes hat zum Ziel, die Lebensmittelverluste gegen\u00fcber 2017 bis 2030 zu halbieren. Damit dieses Ziel erreicht wird, m\u00fcsste sich 2025 bereits eine Reduktion der Lebensmittelverluste um 25% abzeichnen, was aktuell bezweifelt wird. Einer der wichtigsten Sektoren im Bereich der Lebensmittelverluste sind die Haushalte selbst, die mit 38% am meisten zum vermeidbaren Foodwaste beitragen, gefolgt von der Verarbeitung mit 27% und der Landwirtschaft mit 13%. Da sich die Haushalte ausser \u00fcber Kampagnen und Verpackungsgr\u00f6ssen schwer adressieren lassen, gilt es nun, die vorhandenen Potenziale zu nutzen, die sich ohne Opportunit\u00e4tskosten aussch\u00f6pfen lassen.&nbsp;</p><p>Eines dieser Potenziale betrifft die Gem\u00fcsenormen: Immer wieder gelangt frisches Gem\u00fcse nicht in den Verkauf, weil es zu gross oder zu krumm ist oder Flecken aufweist - j\u00e4hrlich sind es 250\u2019000 Tonnen. Das m\u00fcsste jedoch nicht sein, wie der Verband der Schweizer Gem\u00fcseproduzenten feststellt. F\u00fcr diesen ist klar: Soll weniger frisches Gem\u00fcse verschwendet werden, m\u00fcssten die Normen und Vorgaben gelockert werden, damit einwandfrei konsumierbares Gem\u00fcse und Obst nicht tonnenweise vom Handel abgewiesen wird, wie es leider immer wieder der Fall ist. Um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und tats\u00e4chlich auf die Teller zu bringen, was auf dem Feld w\u00e4chst, braucht es eine Lockerung, ist der Verband der Gem\u00fcseproduzenten \u00fcberzeugt.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bund wird daher gebeten zu pr\u00fcfen, inwiefern eine Lockerung der Gem\u00fcsenormen umsetzbar w\u00e4re und zur Vermeidung von Foodwaste beitragen w\u00fcrde. Auch f\u00fcr die Schweizer B\u00e4uerinnen und Bauern w\u00e4re dies ein wichtiger Meilenstein, um die teilweise grossen und ungerechtfertigten Umsatzeinbussen wegen sogenannter M\u00e4ngel bei der Ernte zu vermeiden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die Lockerung der Gem\u00fcsenormen ist eine M\u00f6glichkeit, Lebensmittelverluste bei Frisch- und Lagergem\u00fcse zu reduzieren. Eine Studie der ETH Z\u00fcrich sch\u00e4tzte im Jahr 2019, dass rund 11</span><span>&nbsp;</span><span>Prozent der Verluste bei Frischgem\u00fcse, respektive 16</span><span>&nbsp;</span><span>Prozent der Verluste bei Lagergem\u00fcse insbesondere aufgrund von Vermarktungsstandards anfallen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Lockerung der Gem\u00fcsenormen ist Bestandteil von Massnahme 2 \u00abOptimierung entlang der Liefer- und Wertsch\u00f6pfungskette: Normen, Vertr\u00e4ge, Handelspraxis, Planung und technische Innovationen\u00bb des Aktionsplans gegen die Lebensmittelverschwendung. Die Umsetzung dieser Massnahme liegt in der Verantwortung der Branchen. Im Jahr 2023 haben die betroffenen Branchen erste Schritte unternommen. Der Verband der Schweizer Gem\u00fcseproduzenten (VSGP) und der Verband des Schweizerischen Fr\u00fcchte-, Gem\u00fcse- und Kartoffelhandels (Swisscofel) haben zusammen mit dem Detailhandel freiwillig die Vermarktungsnormen f\u00fcr 65</span><span>&nbsp;</span><span>Gem\u00fcsearten angepasst. Die Ausweitung der Lockerungen auf weitere Gem\u00fcsearten sowie eine Erh\u00f6hung der Toleranzen k\u00f6nnten zu einer weiteren Reduktion von Lebensmittelverlusten beitragen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Im Rahmen der zweiten Phase des Aktionsplans ab 2026 pr\u00fcft der Bund gemeinsam mit den Branchen weitere M\u00f6glichkeiten zur Verminderung von Lebensmittelverlusten, insbesondere zur Erh\u00f6hung der Planungssicherheit f\u00fcr die Landwirtschaft. Der Bundesrat sieht deshalb im Moment keinen Mehrwert in einem zus\u00e4tzlichen Pr\u00fcfauftrag.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1755099942000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763088139430)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750377600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}