{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253837,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253837,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3837","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wird das Programm \"Jugend und Musik\" seiner Bestimmung der Breitenf\u00f6rderung gerecht?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ziel des Programms \u00abJugend + Musik\u00bb ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Musik im Rahmen der Breitenf\u00f6rderung zu erm\u00f6glichen.&nbsp;Entsprechend diesem Ziel sollten auch die Leitenden der J+M-Projekte aus der Breite der Laienmusik kommen und nicht aus den Musikschulen, welche bereits kantonal und kommunal unterst\u00fctzt sind. Der Grossteil der J+M-Leitenden sind aber professionelle Musiker, und mit der\u00dcbertragung der Zust\u00e4ndigkeit fu\u0308r die Aus- und Weiterbildung an die Musikhochschulen ab Sommer 2025 d\u00fcrfte sich dieser Trend zur Professionalisierung noch verst\u00e4rken.</p><p>&nbsp;</p><p>Angesichts dieser Ausgangslage bitten wir den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Ist der Bundesrat der Meinung, dass die Ressourcen, welche in das Programm Jugend + Musik fliessen, in ausreichendem Masse der St\u00e4rkung der Laienmusik und der Breitenf\u00f6rderung zugute kommen?</li><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Entwicklung der J+M-Leitenden? Welche Auswirkungen erwartet er aufgrund der zuk\u00fcnftigen Zust\u00e4ndigkeit der Musikhochschulen?</li><li>Wie fliessen die Absichten der Kulturbotschaft 2025 \u2013 2028 in das Programm Jugend + Musik ein, welche die St\u00e4rkung der Amateurkultur zum Ziel haben?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Seit 2016 unterst\u00fctzt das Programm \u00abJugend und Musik\u00bb (J+M) die F\u00f6rderung musikalischer Bildung von Kindern und Jugendlichen. Das Programm beinhaltet die Aus- und Weiterbildung von J+M-Leitenden sowie die Finanzierung von J+M-Kursen und -Lagern f\u00fcr Kinder und Jugendliche bis 25 Jahren. Insgesamt konnten seit Beginn des Programms 5'546 J+M-Angebote (Kurse und Lager) durchgef\u00fchrt und damit \u00fcber 160'000 Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz erreicht werden. </span></p><p><span>Die Aus- und Weiterbildung von J+M-Leitenden war Teil einer Evaluation des Programms J+M im Jahr 2023. Um die Ausbildung attraktiver zu gestalten, plant das Bundesamt f\u00fcr Kultur, mit Einbezug der Musikverb\u00e4nde, eine Neuausrichtung, bei der ein neues sparten\u00fcbergreifendes Musikp\u00e4dagogik-Modul an Musikhochschulen eingef\u00fchrt werden soll. Dieses Modul soll durch praxisnahe Erg\u00e4nzungen wie Hospitationen und Coachings bei den Musikverb\u00e4nden erweitert werden. Die Weiterbildungsmodule sollen auch in Zukunft von den Musikverb\u00e4nden angeboten werden. </span></p><p><span>Zu den gestellten Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>1. Die Statistiken zeigen, dass von Jahr zu Jahr mehr Kinder und Jugendliche am Programm teilnehmen. Zahlreiche Musikvereine, Musikschulen und zunehmend auch Volksschulen reichen regelm\u00e4ssig Gesuche f\u00fcr Musikkurse und -lager ein. Die teilnehmenden Kinder und Jugendliche musizieren zu einem grossen Teil in lokalen Musikvereinen, Jugendch\u00f6ren oder -orchestern. Man kann also mit Bestimmtheit sagen, dass das Programm J+M den Nachwuchs der Musikvereine f\u00f6rdert und somit die Amateurmusik der Schweiz nachhaltig st\u00e4rkt.</span></p><p><span>2. Die Anzahl zertifizierter J+M-Leitenden hat sich in den letzten Jahren bei rund 1000 Personen stabilisiert. Ein gut funktionierendes Aus- und Weiterbildungssystem ist wichtig f\u00fcr die Nachwuchsgewinnung. Die Musikhochschulen haben die notwendige Infrastruktur und die entsprechend ausgebildeten Lehrpersonen, um sparten\u00fcbergreifende Musikp\u00e4dagogikmodule durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Zusammen mit der spartenspezifischen Expertise der Musikverb\u00e4nde wird das neu geschaffene Modul mit den Hospitationen den angehenden J+M-Leitenden die notwendigen Kompetenzen f\u00fcr die Leitung altersgemischter Gruppen vermitteln. </span></p><p><span>3. Die St\u00e4rkung der Amateurkultur in der Schweiz ist dem Bundesrat ein grosses Anliegen. Gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen f\u00fchren dazu, dass auch Musikvereine heute einem wachsenden Professionalisierungsdruck ausgesetzt sind. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu bet\u00e4tigen. Das Aus- und Weiterbildungsangebot von J+M soll deshalb in Zukunft st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse von Amateurmusikerinnen und -musiker ausgerichtet sein, so dass sie f\u00fcr die musikalische F\u00f6rderung von Kindern und Jugendlichen gewappnet sind und ihre Begeisterung f\u00fcr die Musik an die n\u00e4chsten Generationen weitergeben k\u00f6nnen.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755648000000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1766146513000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1766146527460)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750377600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Kultur"}}