{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253852,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253852,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3852","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"85 Zentimeter sind genug. Plant der Bundesrat, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die Fronth\u00f6he von Autos zu begrenzen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter Grossbritannien und EU-Mitgliedsstaaten, wird der zunehmende Trend zu h\u00f6her gebauten Fahrzeugfronten \u2013 insbesondere bei SUV und Pick-ups \u2013 zunehmend als Problem f\u00fcr die Verkehrssicherheit erkannt. Laut einer aktuellen Untersuchung des Europ\u00e4ischen Verbands f\u00fcr Verkehr und Umwelt (T&amp;E) steigt mit der H\u00f6he der Motorhaube das Risiko schwerer oder t\u00f6dlicher Verletzungen bei Unf\u00e4llen mit Fussg\u00e4ngerinnen und Velofahrern, insbesondere bei Kindern.</p><p>Gem\u00e4ss der Studie liegt die durchschnittliche Front-H\u00f6he neuer Fahrzeuge in der EU bereits bei \u00fcber 83 cm \u2013 fast die H\u00e4lfte der Neuwagen weist sogar eine Front von \u00fcber 85 cm auf. Der Verband fordert deshalb eine gesetzlich festgelegte Maximalh\u00f6he von 85 cm ab dem Jahr 2035. Studien belegen, dass ein Anstieg der Motorhaubenh\u00f6he von 80 auf 90 cm das Todesrisiko bei Unf\u00e4llen mit ungesch\u00fctzten Verkehrsteilnehmenden um \u00fcber ein Viertel erh\u00f6ht.</p><p>Auch in der Schweiz nimmt der Anteil von SUV und \u00e4hnlich gebauten Fahrzeugen seit Jahren zu \u2013 sowohl im Neuwagenmarkt als auch im Gesamtbestand. Angesichts der belegten sicherheitsrelevanten Auswirkungen bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Ist dem Bundesrat die erw\u00e4hnte Studie des Europ\u00e4ischen Verbands f\u00fcr Verkehr und Umwelt (T&amp;E) bekannt? Falls ja: Wie beurteilt er deren Ergebnisse?</li><li>Gibt es auf europ\u00e4ischer Ebene konkrete Bestrebungen, eine gesetzliche Maximalh\u00f6he der Frontpartie von Personenwagen festzulegen? Nimmt die Schweiz in entsprechenden Gremien Einsitz und bringt sie sich aktiv ein?</li><li>Wie beurteilt der Bundesrat den zunehmenden Anteil von Fahrzeugen mit hoher Frontpartie im Schweizer Fahrzeugpark aus verkehrssicherheitspolitischer Sicht \u2013 insbesondere im Hinblick auf ungesch\u00fctzte Verkehrsteilnehmende (Fussg\u00e4nger:innen, Kinder, Velofahrende)?</li><li>Sieht der Bundesrat mittel- bis langfristig Bedarf, auch in der Schweiz eine Regulierung der maximalen Motorhauben- oder Frontpartieh\u00f6he zu pr\u00fcfen \u2013 etwa im Rahmen der Importzulassung?</li><li>Welche Massnahmen w\u00e4ren aus Sicht des Bundes geeignet, um die Verkehrssicherheit im Hinblick auf diesen Trend proaktiv zu st\u00e4rken?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1./2. Der Bundesrat und das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Strassen verfolgen die Publikation von Studien bez\u00fcglich der Strassenverkehrssicherheit mit Interesse.</span></p><p><span>Der European Transport Safety Council (ETSC), dem auch der Europ\u00e4ische Verband f\u00fcr Verkehr und Umwelt (T&amp;E) angeh\u00f6rt, hat die in der Studie enthaltenen Anliegen am 12.</span><span>&nbsp;</span><span>Juni 2025 der Europ\u00e4ischen Kommission vorgebracht. Auf europ\u00e4ischer Ebene sind diesbez\u00fcglich noch keine Bestrebungen bekannt.</span></p><p><span>Die Schweiz verfolgt die Diskussionen in den Untergruppen der entsprechenden EU-Gremien als Beobachterin. Zudem nimmt sie Einsitz in die Arbeitsgruppen der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen f\u00fcr Europa (UNECE). Die dort erarbeiteten UNECE-Reglemente zu technischen Fahrzeugvorschriften werden gr\u00f6sstenteils auch ins europ\u00e4ische Recht \u00fcbernommen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. Der Bundesrat hat am 22. Dezember 2023 die Harmonisierung mit der neuen Fahrzeugsicherheitsverordnung der EU beschlossen. Ein erster Teil dieser Vorschriften kommt seit dem 7. Juli 2024 f\u00fcr Neufahrzeuge zur Anwendung. Weitere Teile folgen in den kommenden Jahren. Der Bundesrat sieht ein grosses Potenzial in der zunehmenden Verbreitung von Fahrzeugen mit Notbrems- und weiteren Assistenzsystemen, wie sie seit Juli 2024 f\u00fcr alle neuen Personenwagen in der Schweiz obligatorisch sind. Damit wird das Risiko einer Kollision mit einer zu Fuss gehenden Person oder mit Radfahrenden deutlich reduziert. Ferner erh\u00f6hen strengere Anforderungen an den Bau und die Ausgestaltung der Karosserie, insbesondere an der Fahrzeugfront, den Schutz der schw\u00e4cheren Verkehrsteilnehmenden bei einem Zusammenstoss. Diese Anforderungen gelangen unabh\u00e4ngig von der H\u00f6he der Frontpartie zur Anwendung.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4./5. Die schweizerischen fahrzeugtechnischen Vorschriften sind weitgehend mit denjenigen der EU harmonisiert. Es gelten dieselben Sicherheitsanforderungen wie in der EU. Die Schweiz plant bei Importen oder der Zulassung keine Restriktionen im Alleingang. Diese w\u00fcrden eine Abweichung vom EU-Recht bedeuten. Aufgrund des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft \u00fcber die gegenseitige Anerkennung von Konformit\u00e4tsbewertungen vom 21. Juni 1999 (SR 0.946.526.81) akzeptiert die Schweiz europ\u00e4isch genehmigte Fahrzeuge ohne technische \u00c4nderungen. 98% der neu zugelassenen Personenwagen in der Schweiz verf\u00fcgen \u00fcber eine EU-Gesamtgenehmigung. Eine abweichende Schweizer Vorschrift w\u00fcrde zu erheblichen Handelshemmnissen, zu Verknappungen und damit zu h\u00f6heren Preisen f\u00fchren. Auch vor dem Hintergrund der Bek\u00e4mpfung der Hochpreisinsel Schweiz erachtet der Bundesrat abweichende Schweizer Vorschriften als nicht angezeigt.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1755043200000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758882415000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763087918440)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750377600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Gesundheit"}}