{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253933,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253933,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3933","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Einbezug urbaner Hitzeinseln in die Naturgefahrenkarte des Bundes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen rechtlichen, konzeptionellen und technischen Grundlagen zu schaffen, damit urbane Hitzeinseln als relevante klimabedingte Gef\u00e4hrdung in die Naturgefahrenkarte des Bundes aufgenommen werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, eine gesamtschweizerisch einheitliche Grundlage f\u00fcr raumplanerische, gesundheitliche und pr\u00e4ventive Massnahmen zur Hitzeminderung und -anpassung zu schaffen.</p>","ReasonText":"<p>Die Klimaerhitzung birgt immer mehr Risiken f\u00fcr die Menschen und die Natur. Der Bericht \u00abKlima-Risikoanalyse f\u00fcr die Schweiz\u00bb des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU) hat diese Risiken k\u00fcrzlich erneut bewertet und sch\u00e4tzt ihre Entwicklung bis zum Jahr 2060 ein. Die zunehmende Hitzebelastung stellt weiterhin das gr\u00f6sste Risiko dar.<br>In St\u00e4dten und Agglomerationen entstehen durch Bodenversiegelung, dichte Bebauung und fehlende Durchgr\u00fcnung sogenannte urbane Hitzeinseln, in denen die Temperaturen im Vergleich zum Umland deutlich h\u00f6her liegen \u2013 tags\u00fcber und insbesondere auch nachts.</p><p>Diese Hitzebelastung stellt eine zunehmende Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit dar. Sie f\u00fchrt zu einer erh\u00f6hten Sterblichkeit, insbesondere bei \u00e4lteren Menschen, Kleinkindern und Personen mit Vorerkrankungen. Zudem beeintr\u00e4chtigt sie die Leistungsf\u00e4higkeit, das Wohlbefinden und die Lebensqualit\u00e4t grosser Bev\u00f6lkerungsgruppen und kann bestehende soziale Ungleichheiten versch\u00e4rfen.</p><p>Trotz dieser wissenschaftlich belegten Risiken werden Hitzeinseln bislang nicht systematisch als Naturgefahr in den offiziellen Naturgefahrenkarten ber\u00fccksichtigt. Dabei sind diese Karten ein zentrales Instrument f\u00fcr Raumplanung, Katastrophenvorsorge und bauliche Schutzmassnahmen. Ein Einbezug urbaner Hitzeinseln ist daher zwingend notwendig, um gezielt Anpassungsstrategien umzusetzen \u2013 etwa durch Begr\u00fcnung, Entsiegelung, stadtklimatische Korridore, hitzebest\u00e4ndige Bauweisen oder die gezielte Steuerung der Bauzonennutzung.</p><p>Die Massnahme steht im Einklang mit den Zielen der nationalen Anpassungsstrategie an den Klimawandel sowie der Klimastrategie 2050 des Bundes. Der Bund soll hier eine koordinierende Rolle \u00fcbernehmen und sicherstellen, dass k\u00fcnftig auch die Hitzebelastung raumbezogen sichtbar gemacht und in der Planung ber\u00fccksichtigt werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die gesundheitlichen Auswirkungen der zunehmenden Hitzebelastung werden in der Klima-Risikoanalyse des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU) als gr\u00f6sstes Risiko des Klimawandels in der Schweiz eingestuft. Besonders betroffen sind st\u00e4dtische Gebiete, in denen die Sommerhitze durch den Hitzeinseleffekt verst\u00e4rkt wird. Eine gesamtschweizerische, einheitliche Grundlage im Bereich \u00abHitze\u00bb m\u00fcsste mittels eines Ausbaues des von MeteoSchweiz aufw\u00e4ndig betriebenen Monitoring- und Vorhersagesystems f\u00fcr Hitze entwickelt werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Kantone sind heute verpflichtet, Gefahrenkarten f\u00fcr gravitative Naturgefahren gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber den Wasserbau (SR 721.100) und Waldgesetz (SR 921.0) zu erstellen, da diese Naturgefahren lokal und mit unterschiedlicher Intensit\u00e4t und H\u00e4ufigkeit auftreten. Hingegen w\u00e4re es sachfremd, die Kantone zu verpflichten, urbane Hitzeinseln in die Gefahrenkarten aufzunehmen. Im Weiteren sind zur Reduktion und Anpassung an Hitzeinseln andere Instrumente und Strategien, beispielsweise in den Bereichen Siedlungsgestaltung, Gesundheitsschutz, Klimaanalysen und Warnsysteme, ebenfalls zielf\u00fchrend. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Kantone erarbeiten bereits die erforderlichen Grundlagen zum Umgang mit urbanen Hitzeinseln. Heute verf\u00fcgen 15 Kantone \u00fcber Klimaanalysekarten, Planhinweiskarten und/oder Klimaszenarienkarten. Diese \u00abKlimakarten\u00bb decken einen Grossteil der tief gelegenen Siedlungsgebiete ab. Sie dienen den St\u00e4dten und Gemeinden als Grundlage, um Hitzeinseln heute und im zuk\u00fcnftigen Klima zu identifizieren und sie in der Planung zu ber\u00fccksichtigen. Zudem haben bereits einige St\u00e4dte und Agglomerationen eigene Klimakarten entwickelt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Seit 2025 unterst\u00fctzt der Bund die Kantone und Gemeinden mit dem neuen F\u00f6rderprogramm Adapt+ bei der Umsetzung konkreter Anpassungsmassnahmen. Im Rahmen von Adapt+ k\u00f6nnen auch Finanzhilfen f\u00fcr das Erstellen von Klimakarten gew\u00e4hrt werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1756252800000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1756287696000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2841|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1763087780547)\/","SubmissionDate":"\/Date(1750377600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Gesundheit|Raumplanung und Wohnungswesen"}}