{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254004,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254004,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4004","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ordonnanzmunition GP 90 am Limit. Schweizer Munition erf\u00fcllt moderne Anforderungen nicht mehr","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Fachmagazin Schweizer Soldat (Mai 2025) wurde aufgezeigt, dass die derzeitige Ordonnanzmunition GP-90 zwar h\u00f6chste Anforderungen an Pr\u00e4zision und Zuverl\u00e4ssigkeit erf\u00fcllt, jedoch in Bezug auf die Durchschlagskraft den modernen Anforderungen nicht mehr gen\u00fcgt. Selbst auf kurze Distanz k\u00f6nnen heutige Schutzwesten damit nicht zuverl\u00e4ssig durchdrungen werden. Zum Vergleich: Laut dem Fachmagazin besitzt die NATO-Standardmunition SS109 bereits eine gr\u00f6ssere Durchschlagskraft als die GP-90, welche aber bei modernen Schutzwesten oder leichten Panzerungen zunehmend nicht mehr ausreiche. In der Schweiz hat die Firma Swiss P mit Sitz in Thun bereits vor einigen Jahren eine weiterentwickelte Munition entwickelt, die gegen\u00fcber dem NATO-Standard eine bis zu 75% h\u00f6here Leistung erreicht. Trotzdem ist die GP-90 weiterhin Standardmunition der Armee, wodurch unsere Soldaten im Ernstfall einem erh\u00f6hten Risiko ausgesetzt sind. Dies untergr\u00e4bt nicht nur die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Armee, sondern setzt unsere Soldaten im Ernstfall einem erheblichen, unmittelbar lebensbedrohlichen Risiko aus und gef\u00e4hrdet damit die Sicherheit und Schlagkraft der gesamten Milizarmee.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung, dass die GP-90-Munition im Ernstfall unzureichende Wirkung entfaltet und damit die Einsatzf\u00e4higkeit der Armee beeintr\u00e4chtigt ist, insbesondere im Vergleich zur NATO-Standardmunition SS109?&nbsp;</li><li>Plant der Bundesrat, die Lagerbest\u00e4nde an kriegstauglicher Munition zeitnah aufzustocken, um die Milizarmee kurzfristig einsatzbereit zu halten?</li><li>Welche Massnahmen ergreift der Bundesrat, um zeitnah kriegstaugliche Munition mit Hartkern oder vergleichbare Weiterentwicklungen bereitzustellen, die moderne Schutzwesten und leichte Panzerungen zuverl\u00e4ssig durchdringen?</li><li>Bis wann wird die Schweizer Milizarmee voraussichtlich wieder \u00fcber Munition verf\u00fcgen, die den Anforderungen moderner Gefechte gerecht wird und mit NATO-Standards vergleichbar ist?</li><li>Welche sicherheitspolitischen Risiken sieht der Bundesrat, falls die Schweizer Armee \u00fcber mehrere Jahre hinweg nur mit eingeschr\u00e4nkt wirksamer Munition operieren muss, w\u00e4hrend NATO-Partner bereits leistungsf\u00e4higere Munition einsetzen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Wirkung der Gewehrpatrone 90 (GP90) erf\u00fcllt die heutigen Anforderungen und ist mit NATO-Standards vergleichbar. Weder aus taktischer noch aus technischer Sicht ist der Bedarf vorhanden, eine andere Munition f\u00fcr das Sturmgewehr 90 zu beschaffen.</p><p>&nbsp;</p><p>2. Im Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulats 23.3000 SiK-S vom 12. Januar 2023 und des Postulats 23.3131 Dittli vom 14. M\u00e4rz 2023, <i>Verteidigungsf\u00e4higkeit und Kooperation</i>, hat der Bundesrat festgehalten, dass es eine zentrale Daueraufgabe der Armee sei, die ben\u00f6tigte Munition laufend zu beschaffen und zu bevorraten. Die Beschaffungsplanung wird stetig unter Ber\u00fccksichtigung wirtschaftlicher und milit\u00e4rischer Rahmenbedingungen sichergestellt. Die Bevorratung der GP90 deckt den Bedarf f\u00fcr die Ausbildung und den Einsatz.</p><p>&nbsp;</p><p>3./4./5. Die heutige Munition der Schweizer Armee wird den Anforderungen moderner Gefechte gerecht und ist mit NATO-Standards vergleichbar. Der Trend zu h\u00f6herer Durchschlagskraft wird seitens Armee verfolgt. Mit der regelm\u00e4ssigen Mitwirkung in internationalen Gremien und Arbeitsgruppen der NATO stellt die Armee sicher, auch in Zukunft \u00fcber das notwendige Know-how zur Entscheidungsfindung im Bereich der Beschaffung von Waffensystemen und Munition zu verf\u00fcgen \u2013 auch bei der Einf\u00fchrung eines neuen Sturmgewehrs, was f\u00fcr Ende der 2030er Jahre vorgesehen ist.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762905600000)\/","SubmittedBy":"Zuberb\u00fchler David","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1766146710000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9","Category":null,"Modified":"\/Date(1766155586927)\/","SubmissionDate":"\/Date(1757894400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik"}}