{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254009,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254009,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4009","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Auslegeordnung zum fr\u00fchen Fremdsprachenlernen und zu den Modellen des Fremdsprachenunterrichts in der Volksschule","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht eine umfassende Auslegeordnung zur Einf\u00fchrung und zum Erlernen von Fremdsprachen in der Volksschule vorzulegen. Dabei soll er insbesondere:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>die wichtigsten wissenschaftlichen Studien und Evaluationen der letzten zehn Jahre zum Fremdsprachenlernen in der Schweiz aufarbeiten (insbesondere zu Fr\u00fchfranz\u00f6sisch, Fr\u00fchenglisch, Immersionsmodellen (\u201eSprachbad\u201c) sowie zu Lehrmitteln);</li><li>die Resultate dieser Untersuchungen im Hinblick auf die Wirksamkeit des fr\u00fchen Fremdsprachenlernens (je fr\u00fcher desto besser?) sowie im Vergleich zu einem sp\u00e4ter einsetzenden, Unterricht darstellen;</li><li>die Rahmenbedingungen herausarbeiten, unter denen fr\u00fcher Fremdsprachenunterricht nachweislich erfolgreich ist, und aufzeigen, wo er aufgrund von \u00dcberforderung oder Opportunit\u00e4tskosten (Deutsch/Mathematik) negative Effekte zeitigt;</li><li>m\u00f6gliche Konsequenzen f\u00fcr die k\u00fcnftige Gestaltung eines wirkungsvollen Fremdsprachenunterrichts in der obligatorischen Schule darlegen, mit Blick auf die Bildungsziele, den Fachkr\u00e4ftebedarf, den nationalen Zusammenhalt und die kantonale Autonomie.</li></ol>","ReasonText":"<p>Die Diskussion \u00fcber das Fremdsprachenlernen in der Primarstufe wird seit Jahren kontrovers gef\u00fchrt. Einige Kantone erw\u00e4gen, die zweite Landessprache auf die Sekundarstufe zu verschieben, w\u00e4hrend andere am bisherigen Modell festhalten. Dadurch droht ein Flickenteppich, der den Sprachenfrieden in der Schweiz beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte.</p><p>Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Evidenz nicht abschliessend gekl\u00e4rt. Einerseits wird oft postuliert, dass der Lernerfolg umso besser ist, je fr\u00fcher Kinder eine Fremdsprache erlernen. Andererseits zeigen Studien (u.a. von Pfenninger et al.), dass es f\u00fcr den Spracherwerb keinen signifikanten Unterschied macht, ob Kinder fr\u00fch oder sp\u00e4ter mit dem Lernen beginnen, da Sp\u00e4tstarter Fr\u00fchlerner bereits nach kurzer Zeit aufholen und oft sogar \u00fcbertreffen.Zudem wird moniert, dass sich die inhaltliche \u00dcberfrachtung negativ auf die Leistungen in den Kernf\u00e4chern Deutsch und Mathematik auswirkt. Ein Bericht des Bundesrates w\u00fcrde die wissenschaftlichen Erkenntnisse systematisch aufbereiten, Chancen und Risiken der beiden Modelle (fr\u00fcher vs. sp\u00e4ter Beginn) vergleichend darstellen und damit eine fundierte Grundlage f\u00fcr die weitere politische Diskussion schaffen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat steht im engen Austausch mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK). Er teilt die Sorgen der Postulantin, dass die in verschiedenen Deutschschweizer Kantonen geplante Verschiebung des Franz\u00f6sischunterrichts auf die Oberstufe der Pflicht der Kantone zur Harmonisierung der Eckwerte der obligatorischen Schule widerspricht und den Zusammenhalt zwischen den Sprachgemeinschaften gef\u00e4hrdet. </span></p><p><span>Sollten sich die Kantone vom geltenden Sprachenkompromiss abwenden, ist der Bundesrat bereit, die Eckwerte f\u00fcr den Unterricht einer zweiten Landessprache in der obligatorischen Schule festzulegen (siehe Stellungnahme zur Motion Hurni 25.4017). Die Bundeskompetenz ist allerdings auf die Harmonisierungspflicht der Kantone beschr\u00e4nkt. Die Kantone bleiben f\u00fcr die Ausgestaltung des Sprachenunterrichts zust\u00e4ndig und regeln diesen durch ihre Volksschulgesetze, Lehrpl\u00e4ne und die Lehrerinnen- und Lehrerbildung.</span></p><p><span>Die vom Postulat aufgeworfenen Fragen betreffen p\u00e4dagogische und kurrikulare Themen, die in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone fallen (Lehrpl\u00e4nen, Unterrichtsinhalte, Bildungsziele usw.). Sie verf\u00fcgen mit dem Informations- und Dokumentationszentrum IDES \u00fcber ein Kompetenzzentrum zum Bildungssystem Schweiz, das geeignet ist, die mit dem Postulat gew\u00fcnschten Informationen zusammenzustellen. Der Bundesrat respektiert die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone in diesen Themen und empfiehlt, das Anliegen des Postulats direkt bei den Kantonen einzugeben.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762300800000)\/","SubmittedBy":"Christ Katja","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1762355132280)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763082714463)\/","SubmissionDate":"\/Date(1757894400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Kultur"}}