{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254017,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254017,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4017","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Unterricht der Landessprachen f\u00fcr den Zusammenhalt unseres Landes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Unterricht einer zweiten Landessprache in der Primarschule in allen Kantonen gesetzlich zu verankern.</p>","ReasonText":"<p>Einige Deutschschweizer Kantone wollen das Fr\u00fchfranz\u00f6sisch abschaffen. Damit gef\u00e4hrden sie das gute Einvernehmen zwischen den Sprachregionen und schw\u00e4chen den nationalen Zusammenhalt.&nbsp;</p><p>Diese Entscheide stehen im Widerspruch zum HarmoS-Konkordat, zur interkantonalen Harmonisierung und vor allem zur tief verwurzelten Tradition unseres Landes.&nbsp;</p><p>F\u00fcr solche F\u00e4lle sieht die Bundesverfassung vor, dass der Bund subsidi\u00e4r handelt. In seiner Antwort auf die Interpellation&nbsp;13.4079 erkl\u00e4rte der Bundesrat, er werde ab 2014 bei Bedarf seine subsidi\u00e4re Kompetenz anwenden. K\u00fcrzlich unterstrich auch Bundesr\u00e4tin Baume-Schneider die Ernsthaftigkeit der Lage.</p><p>Das Parlament muss sich deshalb dem Problem annehmen und den Bundesrat mit einer Gesetzes\u00e4nderung beauftragen \u2013 etwa des Sprachengesetzes oder eines anderen relevanten Gesetzes \u2013, damit zur Sicherung des nationalen Zusammenhalts bereits in der Primarschule eine zweite Landessprache unterrichtet wird. Mit anderen Worten: Franz\u00f6sisch, Italienisch, Deutsch oder R\u00e4toromanisch sollen bereits in der Primarschule unterrichtet werden.&nbsp;</p><p>Die vier Sprachregionen unseres Landes sind miteinander verbunden und f\u00fcgen sich zu einem koh\u00e4renten Ganzen zusammen \u2012 das macht die Schweiz einzigartig. Wollen wir vereint statt getrennt leben, m\u00fcssen wir diese Einzigartigkeit wahren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die in verschiedenen Deutschschweizer Kantonen geplante Verschiebung des Franz\u00f6sischunterrichts auf die Oberstufe der Pflicht der Kantone zur Harmonisierung der Eckwerte der obligatorischen Schule widerspricht und den Zusammenhalt zwischen den Sprachgemeinschaften gef\u00e4hrdet.</span></p><p><span>Der Bundesrat hat darum am 19. September 2025 das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage mit zwei Varianten auszuarbeiten (Anpassung des Sprachengesetzes), welche die Kantone verpflichten, weiterhin eine zweite Landessprache auf Primarstufe zu unterrichten. Ziel ist es, die Bedeutung der Landessprachen und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften zu sichern. Diese Regelung soll aber nur greifen, falls der bestehende Sprachenkompromiss definitiv scheitert.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762300800000)\/","SubmittedBy":"Hurni Baptiste","BusinessStatus":206,"BusinessStatusText":"In Kommission des St\u00e4nderats","BusinessStatusDate":"\/Date(1780991105000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1780991117210)\/","SubmissionDate":"\/Date(1757980800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Kultur"}}