{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254023,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254023,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4023","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Altersarbeit steuerlich entlasten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Um den Fachkr\u00e4ftemangel auf dem Arbeitsmarkt zu mildern , sind unter anderem Anreize zu schaffen, damit die Pensionierten in der Schweiz vermehrt \u00fcber das AHV-Alter hinaus weiterarbeiten. Der Bundesrat wird daher beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, welche Massnahmen dazu geeignet sind. Dabei hat er insbesondere zu pr\u00fcfen, ob ein j\u00e4hrliches Erwerbseinkommen ab dem ordentlichen Pensionierungsalter bis zu einem bestimmten H\u00f6chstbetrag, z.B. bis zu 150% der maximalen AHV Altersrente, nur noch zur H\u00e4lfte &nbsp;besteuert werden sollte.</p>","ReasonText":"<p>Immer mehr Menschen sind nach der Pensionierung, meistens mit einem reduzierten Pensum, weiterhin noch einige Jahre erwerbst\u00e4tig. Dies ist angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels und aus gesellschaftspolitischer Sicht durchaus erw\u00fcnscht: Pension\u00e4re, die noch teilweise arbeiten, k\u00f6nnen ihre Zeit sinnvoll nutzen und sich noch etwas dazuverdienen; zudem bleiben sie meistens l\u00e4nger gesund und geistig fit als jene, die sich vom Arbeitsmarkt definitiv verabschiedet haben.&nbsp;</p><p>Das heutige Steuersystem wirkt jedoch eher demotivierend, indem nicht nur die AHV-Renten und die Bez\u00fcge aus der Pensionskasse, sondern auch ein allf\u00e4lliger Zusatzverdienst voll versteuert werden muss. Angesichts der hohen Progression der direkten Bundessteuer ist der Grenzsteuersatz f\u00fcr das Erwerbseinkommen dermassen hoch, dass &nbsp;eine Weiterbesch\u00e4ftigung \u00fcber das AHV-Alter hinaus verzichtet wird.&nbsp;</p><p>Die nur noch h\u00e4lftige Besteuerung der Altersl\u00f6hne w\u00fcrde die Erwerbsquote der Rentner zweifelsohne erh\u00f6hen. Mit einer Beschr\u00e4nkung der Steuererleichterung auf einen bestimmten H\u00f6chstbetrag wird verhindert, dass Grossverdiener zu stark entlastet werden. Die zur Diskussion gestellte Obergrenze von j\u00e4hrlich max. 150% der maximalen AHV Altersrente entspricht ungef\u00e4hr der H\u00e4lfte des Medianlohns, der gut 80'000 Franken betr\u00e4gt. Dank der voraussehbaren Erh\u00f6hung der Besch\u00e4ftigungsquote der Pensionierten d\u00fcrften sich die Steuerausf\u00e4lle in Grenzen halten, im besten Fall mittel- und l\u00e4ngerfristig w\u00e4ren sogar h\u00f6here Steuereinnahmen denkbar. Um Fehlanreize f\u00fcr gesellschafts- und wirtschaftspolitisch unerw\u00fcnschte vermehrte Fr\u00fchpensionierungen zu verhindern, w\u00e4ren diese Steuererleichterungen erst ab dem ordentlichen Pensionierungsalter von 65 Jahren vorzusehen. Es w\u00e4re erw\u00fcnscht, dass die Kantone in ihren Steuergesetzgebung ebenfalls solche Entlastungen einf\u00fchren w\u00fcrden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Es liegen bereits zwei Berichte vor, die sich mit der steuerlichen und nicht-steuerlichen F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit im Alter befassen: Das SECO publizierte am 25. Februar 2020 als Grundlagen f\u00fcr die Wirtschaftspolitik Nr. 13 die extern vergebene Studie \u00abErwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das ordentliche Rentenalter hinaus\u00bb. Der Bundesrat verabschiedete am 16. Dezember 2022 den Bericht \u00abF\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit nach Erreichen des Regelrentenalters\u00bb in Beantwortung des Postulats 19.3172 Hegglin. Diese beiden Publikationen decken das Anliegen des Postulanten - inklusive die Pr\u00fcfung einer privilegierten Besteuerung von erwerbst\u00e4tigen Rentenbez\u00fcgerinnen und -bez\u00fcgern - bereits ab, so dass ein zus\u00e4tzlicher Bericht keinen Zusatznutzen bringt.</span></p><p><span>Dar\u00fcber hinaus thematisieren wiederholt Vorst\u00f6sse aus den Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten konkrete Massnahmen zur steuerlichen F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit im Alter. Sie wurden von den R\u00e4ten entweder abgelehnt oder ihre Beratung steht noch aus:</span></p><ul><li><span>Motion 22.3865 WAK-N \u00abFreiwillige Erwerbst\u00e4tigkeit nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters f\u00f6rdern\u00bb, </span></li><li><span>Motionen 24.4517 Guggisberg und 25.4190 Schwander \u00abErwerbseinkommen von AHV-Rentnern von der Bundessteuer befreien\u00bb,</span></li><li><span>parlamentarische Initiative 25.448 Schneeberger \u00abAussch\u00f6pfung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials. Anreiz f\u00fcr erwerbst\u00e4tige Personen nach dem Erreichen des ordentlichen Pensionsalters\u00bb. </span></li></ul><p><span>Die Erwerbsanreize k\u00f6nnen auch durch nicht-steuerliche Massnahmen gest\u00e4rkt werden. So sieht das AHV-Recht folgende Anreize vor:</span></p><ul><li><span>Erwerbst\u00e4tige AHV-Rentnerinnen und -rentner bezahlen auch nach Erreichen des Referenzalters weiterhin AHV-Beitr\u00e4ge. Mit der am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen AHV 21 werden neu die zus\u00e4tzlichen Beitragszeiten w\u00e4hrend einer Erwerbst\u00e4tigkeit im Rentenalter f\u00fcr Personen mit Versicherungs- oder Beitragsl\u00fccken rentenbildend ber\u00fccksichtigt. Dies st\u00e4rkt die Erwerbsanreize f\u00fcr die betroffenen Personen.</span></li><li><span>Die Erwerbsanreize st\u00e4rkt auch der Freibetrag von 16\u2019800 Franken pro Jahr und pro Arbeitsverh\u00e4ltnis, auf dem erwerbst\u00e4tige AHV-Rentnerinnen und -rentner keine AHV-Beitr\u00e4ge bezahlen m\u00fcssen. Die vom Bundesrat zur Annahme empfohlene Motion 25.3423 SGK-S \u00abFreibetrag nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters erh\u00f6hen und regelm\u00e4ssig anpassen\u00bb sieht vor, dass der Freibetrag nach Erreichen des Referenzalters angehoben und anschliessend regelm\u00e4ssig an den Mischindex angepasst wird.</span></li><li><span>Die im Rahmen der AHV 21 beschlossenen Massnahmen zur Flexibilisierung des Rentenbezugs mit der Einf\u00fchrung von Teilrenten sowie dem monatsweisen Abruf der AHV-Rente f\u00f6rdern zwar die Erwerbsanreize nicht monet\u00e4r, schaffen aber dennoch ein Umfeld, das insbesondere die Weiterf\u00fchrung von Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeiten erleichtert.</span></li></ul><p><span>Positive Erwerbsanreize gehen auch von der Weiterf\u00fchrung der beruflichen und der gebundenen Vorsorge im Alter aus:</span></p><ul><li><span>Seit dem 1. Januar 2011 k\u00f6nnen die Vorsorgeeinrichtungen der S\u00e4ule 2 in ihren Reglementen vorsehen, dass auf Verlangen der versicherten Person der bisherige versicherte Verdienst weitergef\u00fchrt wird (Art. 33a Bundesgesetz \u00fcber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG; SR 831.40), sofern sich der Lohn nach dem 58. Altersjahr um h\u00f6chstens die H\u00e4lfte reduziert, und dass bei Fortsetzung der Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das ordentliche Rentenalter hinaus bis zum Alter 70 die Vorsorge weitergef\u00fchrt werden kann (Art. 33b BVG).</span></li><li><span>In der S\u00e4ule 3a wurde per 1. Januar 2008 ebenfalls die M\u00f6glichkeit eingef\u00fchrt, bei Fortsetzung der Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das ordentliche Rentenalter hinaus, Guthaben zu \u00e4ufnen und den Bezug bis Alter 70 aufzuschieben.</span></li></ul><p><span>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Mai 2025 die Schaffung von Anreizen zur Weiterf\u00fchrung der Erwerbst\u00e4tigkeit nach dem Referenzalter als eines der Hauptziele der Reform AHV2030 festgelegt. Entsprechende Arbeiten sind folglich bereits im Gange.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762300800000)\/","SubmittedBy":"Rechsteiner Thomas","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1765793741000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2446|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1765880156740)\/","SubmissionDate":"\/Date(1757980800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Steuer|Sozialer Schutz"}}