{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254034,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254034,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4034","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr schnelle und effiziente Gentests im Wolfsmanagement. Aufhebung des Monopols in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um:</p><ol><li>Dringlichkeitsverfahren einzuf\u00fchren, mit denen W\u00f6lfe bei Rissen oder Verdacht auf Hybridisierung innert vier bis f\u00fcnf&nbsp;Arbeitstagen genetisch untersucht werden k\u00f6nnen;</li><li>das Gentestsystem nach festgelegten Qualit\u00e4tsstandards zu liberalisieren, indem es f\u00fcr akkreditierte \u00f6ffentliche und private Labors ge\u00f6ffnet wird;</li><li>transparente Analysezeitr\u00e4ume und Priorit\u00e4tskriterien sicherzustellen;</li><li>den Fortbestand und die Interoperabilit\u00e4t historischer genetischer Daten bei der Weitergabe von einem Labor zum anderen zu gew\u00e4hrleisten.</li></ol>","ReasonText":"<p>Gegenw\u00e4rtig werden in der Schweiz s\u00e4mtliche genetischen Analysen von W\u00f6lfen einem einzigen Labor anvertraut: dem Labor f\u00fcr Naturschutzbiologie der Universit\u00e4t Lausanne. Dieses monopolistische System, das seit 1999 besteht, st\u00f6sst auf Kritik:</p><ul><li>lange Vorlaufzeiten: Die Analysen werden in monatlichen Chargen durchgef\u00fchrt, wobei die Bearbeitung selbst f\u00fcr dringende F\u00e4lle bis zu 15&nbsp;Tage dauert (f\u00fcr andere F\u00e4lle auch l\u00e4nger);</li><li>fehlende Priorit\u00e4tskriterien f\u00fcr erfolgte Risse oder Verdacht auf Hybridisierung;</li><li>starre Verfahren und technologische Einschr\u00e4nkungen: Die Schweiz verwendet weniger fortschrittliche Methoden als andere L\u00e4nder (mtDNA und Mikrosatelliten im Gegensatz zu SNP-Chips und HTS-Mikrosatelliten).</li></ul><p>In Deutschland (Senckenberg-Zentrum) oder Frankreich (\u00f6ffentliche Ausschreibung alle vier Jahre) werden die Analysen dank wettbewerbsorientiertem Management, Dringlichkeitskriterien und harmonisierten Standards innerhalb von vier bis f\u00fcnf&nbsp;Arbeitstagen garantiert. Und die Analysen sind hochwertig und transparent.</p><p>Ausserdem ist es wichtig, Schnelltests einzuf\u00fchren:</p><ul><li>unmittelbare Reaktion auf Risse;</li><li>wirksame Pr\u00e4vention von Hybridisierung;</li><li>Legitimit\u00e4t und Glaubw\u00fcrdigkeit politischer und rechtlicher Entscheide basierend auf zuverl\u00e4ssigen und aktuellen Daten.</li></ul><p>Eine kontrollierte Liberalisierung mit klaren Standards und regelm\u00e4ssigen \u00f6ffentlichen Ausschreibungen w\u00fcrde ausserdem die Kosten senken, die Effizienz steigern und eine bessere Anpassung an regionale Bed\u00fcrfnisse erm\u00f6glichen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt hat die Stiftung KORA mit dem Monitoring der Grossraubtiere in der Schweiz beauftragt. Im Rahmen dieses Mandats unterst\u00fctzt KORA die Kantone bei der Durchf\u00fchrung genetischer Analysen. Die Priorisierung der Proben erfolgt situativ nach dem Ermessen des Kantons und nicht durch das Labor der Universit\u00e4t Lausanne (Laboratoire de biologie de la conservation [LBC]). Die KORA leitet die Proben gem\u00e4ss den Bed\u00fcrfnissen der Kantone anonym an das LBC weiter, sodass das LBC die Herkunft der Proben nicht kennt. Die Artbestimmung im LBC erfolgt innerhalb einer Woche, die Identifizierung des Individuums (beim Wolf) dauert eine weitere Woche. Das LBC ist damit \u00e4hnlich schnell wie die \u00abSenckenberg Gesellschaft f\u00fcr Naturforschung\u00bb, das Referenzzentrum f\u00fcr Deutschland, und geh\u00f6rt somit zu den schnellsten Laboren Europas. Das LBC verf\u00fcgt \u00fcber eine hohe Kapazit\u00e4t (j\u00e4hrlich rund 2</span><span>&nbsp;</span><span>160 Proben) und ist f\u00e4hig, die Kapazit\u00e4t dem Bedarf anzupassen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die in der Schweiz eingesetzten Methoden der genetischen Analyse von W\u00f6lfen entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Das LBC hat die Hochdurchsatz-Screening (High-Throughput-Screening [HTS])-Mikrosatellitenmethode f\u00fcr nicht-invasive genetische Analysen entwickelt, welche genauere Ergebnisse erm\u00f6glicht. Sie wird f\u00fcr die genetische Analyse der W\u00f6lfe seit 2024 eingesetzt und nach und nach durch weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder \u00fcbernommen. Nur sehr wenige Labors verf\u00fcgen \u00fcber die Kompetenzen f\u00fcr solche Analysen. In der Schweiz w\u00e4re derzeit ausser dem LBC kein anderes Labor in der Lage, diese Analysen durchzuf\u00fchren.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat teilt die Anliegen des Motion\u00e4rs, die optimale wirtschaftliche und operative Effizienz bei der Durchf\u00fchrung genetischer Analysen anzustreben. Die Schweiz hat sich modern, effizient und transparent aufgestellt und st\u00fctzt sich auf die vorhandenen Kompetenzen bei KORA und LBC. Ein Systemwechsel, wie mit der Motion gefordert, h\u00e4tte einen erh\u00f6hten Koordinationsaufwand ohne Effizienzsteigerung zur Folge. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Zudem hat der Bundesrat die Annahme des Postulats 24.4300 Farinelli \u00abQuantifizierung der Kosten des Wolfsmanagements\u00bb beantragt, welches einen Bericht zur Effizienz und den finanziellen Auswirkungen der getroffenen Massnahmen sowie zu m\u00f6glichen Alternativen zur Kostenoptimierung verlangt. Der Bericht wird aufzeigen, ob aus \u00f6konomischer Sicht Handlungsbedarf besteht. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"Farinelli Alex","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764172853547)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1771455057423)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758067200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}