{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254048,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254048,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4048","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Talentstrategie Schweiz. Momentum nutzen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie die Schweiz internationale Mobilit\u00e4t nutzen kann, um Fachkr\u00e4fte und Forschende f\u00fcr den Standort Schweiz zu gewinnen, zu halten oder zur\u00fcckzugewinnen.<br>Der Bericht soll insbesondere analysieren:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Welche internationalen Entwicklungen derzeit zu einer erh\u00f6hten Mobilit\u00e4t hochqualifizierter Talente f\u00fchren.</li><li>Welche Standortvorteile der Schweiz im internationalen Vergleich besonders wirksam eingesetzt werden k\u00f6nnen.</li><li>Welche organisatorischen oder institutionellen Instrumente (z. B. ein zentraler \u201eTalent Desk Schweiz\u201c) geeignet w\u00e4ren, um den Zugang und die Ansiedlung solcher Talente zu erleichtern.</li><li>Welche Strategien und Modelle andere L\u00e4nder bereits entwickelt haben (z. B. Singapur, Kanada, Estland, Deutschland, Niederlande) und wie die Schweiz im Vergleich positioniert ist.</li></ul>","ReasonText":"<p>Die Schweiz investiert seit Jahrzehnten in hochwertige Bildung, Forschung und Innovation und ist im globalen Wettbewerb um Talente stark positioniert. Internationale Entwicklungen er\u00f6ffnen derzeit ausserordentliche Chancen:</p><p>Politische und regulatorische Ver\u00e4nderungen in wichtigen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorten \u2013 etwa versch\u00e4rfte Einwanderungsbestimmungen, restriktivere Forschungspolitik oder abnehmende Standortattraktivit\u00e4t \u2013 f\u00fchren dazu, dass Fachkr\u00e4fte, Forschende, Gr\u00fcnderinnen und Absolventen nach Alternativen mit Stabilit\u00e4t, verl\u00e4sslicher Finanzierung und guten Lebensbedingungen suchen. In den USA zeigt sich dies besonders deutlich, aber auch in anderen L\u00e4ndern.</p><p>Die Schweiz erf\u00fcllt diese Kriterien und kann ihre Anziehungskraft gezielt erh\u00f6hen. Andere Staaten haben durch Talentprogramme, vereinfachte Visa oder Servicestellen bereits st\u00e4rker vorgelegt. Dieses Zeitfenster darf nicht verpasst werden. Anders als bei Sonderprogrammen oder koordinierter Abwerbung, die der Bundesrat bereits abgelehnt hat, geht es hier nicht um Privilegien f\u00fcr bestimmte Herkunftsl\u00e4nder, sondern um eine faire, international anschlussf\u00e4hige Talentstrategie.</p><p>Ein \u201eTalent Desk Schweiz\u201c \u2013 als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Forschende, Fachkr\u00e4fte und Unternehmerinnen \u2013 k\u00f6nnte ein Instrument sein, um H\u00fcrden abzubauen, Verfahren zu beschleunigen und Standortvorteile sichtbar zu machen. Der Bundesrat soll im beantragten Bericht Optionen und Modelle pr\u00fcfen, die den Zuzug und die Bindung von Spitzenkr\u00e4ften f\u00f6rdern \u2013 und dabei internationale Best Practices ber\u00fccksichtigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat ist sich bewusst, wie wichtig es ist, hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte zu gewinnen und dauerhaft zu binden, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) zu sichern, insbesondere im aktuellen internationalen Kontext.</span></p><p><span>In seiner Stellungnahme vom 21.</span><span>&nbsp;</span><span>Mai</span><span>&nbsp;</span><span>2025 zur inzwischen abgelehnten Motion</span><span>&nbsp;</span><span>25.3254 Hurni erinnerte der Bundesrat an die Grunds\u00e4tze der Schweizer BFI-Politik und sprach sich gegen eine koordinierte Abwerbung von Forschenden aus bestimmten L\u00e4ndern aus. Diese Haltung gilt weiterhin und pr\u00e4gt auch die \u00dcberlegungen zum vorliegenden Postulat.</span></p><p><span>Das Schweizer BFI-System zeichnet sich bereits heute durch hohe Exzellenz und einen hervorragenden internationalen Ruf aus. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die bestehenden Instrumente zur F\u00f6rderung des BFI-Standorts Schweiz nach wie vor geeignet sind, um hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte anzuziehen und langfristig zu binden. Die Schweizer Hochschulen geniessen bei der Rekrutierung nationaler und internationaler Spitzentalente weitgehende Autonomie, was die internationale Mobilit\u00e4t f\u00f6rdert: Laut Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) besitzen 56% der Doktorierenden und die H\u00e4lfte der Dozierenden in der Schweiz keine Schweizer Staatsb\u00fcrgerschaft. Bei den Postdoktorierenden ist dieser Anteil sogar deutlich h\u00f6her. Besonders im ETH-Bereich zeigt sich die Attraktivit\u00e4t der Schweiz: An der ETH</span><span>&nbsp;</span><span>Z\u00fcrich liegt der Ausl\u00e4nderanteil bei den Dozierenden bei 65%, an der ETH</span><span>&nbsp;</span><span>Lausanne sogar bei 70%. Der BFI-Standort Schweiz, der von leistungsstarken Wirtschaftsakteuren und Institutionen getragen wird, verf\u00fcgt somit \u00fcber einen offenen, wettbewerbsf\u00e4higen und stabilen Rahmen. Die dezentrale Organisation erm\u00f6glicht es, gezielt Massnahmen umzusetzen, die sowohl den Marktbed\u00fcrfnissen als auch regionalen Gegebenheiten gerecht werden. Dabei kommt ein massgeschneiderter, bew\u00e4hrter und fairer Ansatz zur Anwendung, der den internationalen Standards entspricht. Dar\u00fcber hinaus tragen auch die allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in der Schweiz zur Attraktivit\u00e4t des Standorts bei.</span></p><p><span>Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und Innosuisse spielen eine zentrale Rolle bei der F\u00f6rderung der grenz\u00fcberschreitenden Forschungs- und Innovationszusammenarbeit. Innosuisse bietet zahlreiche Unterst\u00fctzungsinstrumente und hat seit dem 1.</span><span>&nbsp;</span><span>Juli</span><span>&nbsp;</span><span>2025 f\u00fcr ein Jahr den Vorsitz des Netzwerks Eureka inne. Der Bund f\u00f6rdert die Fachkr\u00e4ftemobilit\u00e4t und die Internationalisierung des BFI-Bereichs durch verschiedene Programme und insbesondere durch sein Engagement f\u00fcr eine Vollassoziierung der Schweiz an die EU-Programme Horizon</span><span>&nbsp;</span><span>Europe und Erasmus+. Die entsprechende Unterzeichnung des EU-Programmabkommens EUPA konnte Anfang November vorgenommen werden, womit die vorl\u00e4ufige, r\u00fcckwirkende Assoziierung an Horizon Europe auf den 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist. Schliesslich zieht auch der Status als Gastland des CERN hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte aus dem Ausland an.</span></p><p><span>Zur Entlastung der Unternehmen hat das Staatssekretariat f\u00fcr Migration SEM im Jahr 2023 administrative Erleichterungen auf Weisungsstufe eingef\u00fchrt, welche die Verfahren f\u00fcr die Zulassung zum Arbeitsmarkt von gut qualifizierten Erwerbst\u00e4tigen aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in Berufen mit erh\u00f6htem Fachkr\u00e4ftemangel verschlanken. Seit April 2025 unterstehen arbeitsmarktliche Gesuche f\u00fcr Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder mit Abschluss einer schweizerischen Hoch- oder Fachhochschule zudem nicht mehr dem zweistufigen Zustimmungsverfahren Kantone \u2013 Bund. Das Eidgen\u00f6ssische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) arbeitet derzeit eine Vorlage aus, um die Zulassungsbedingungen f\u00fcr Drittstaatsangeh\u00f6rige mit einem Abschluss des schweizerischen Hoch- und Fachhochschulbereichs sowie der h\u00f6heren Berufsbildung zu vereinfachen (Gesch\u00e4ft 20.067). Die Vernehmlassung zur daf\u00fcr erforderlichen Anpassung des Ausl\u00e4nder- und Integrationsgesetzes (AIG, SR </span><em><span>142.20</span></em><span>) dauerte bis zum 2. Juni 2025.</span></p><p><br></p><p><span>Aus diesen Gr\u00fcnden und angesichts der aktuellen Haushaltslage h\u00e4lt es der Bundesrat nicht f\u00fcr angezeigt, die m\u00f6gliche Schaffung eines \u00abTalent Desk Schweiz\u00bb zu pr\u00fcfen oder diese Fragen vertieft in einem Bericht zu analysieren. Er wird jedoch weiterhin die internationalen Entwicklungen verfolgen und gegebenenfalls die bestehenden Instrumente anpassen, um die Attraktivit\u00e4t der Schweiz f\u00fcr hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte dauerhaft zu gew\u00e4hrleisten.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1763510400000)\/","SubmittedBy":"Christ Katja","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1763569288017)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763569321973)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758153600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}