{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254081,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254081,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4081","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verbot von Trans-Operationen bei Minderj\u00e4hrigen in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, geschlechtsangleichende Operationen in der Schweiz bei Minderj\u00e4hrigen mittels Gesetz stark einzuschr\u00e4nken. Auch Pubert\u00e4tsblocker sollen nur unter wissenschaftlicher Begleitung verabreicht werden.</p>","ReasonText":"<p>Geschlechtsangleichende Operationen in der Schweiz haben in den letzten Jahren zugenommen, \u00fcberwiegend von weiblich zu m\u00e4nnlich. Die Zahl hat sich bei den Jugendlichen seit 2018 verdreifacht. Die Rechtslage in der Schweiz ist immer noch offen, und es liegt in der Verantwortung der \u00c4rzte, ob sie solche Eingriffe vornehmen. In den letzten Jahren erhielt das Thema in Social Media und auch an Schulen mehr Beachtung bei Jugendlichen. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn Jugendliche sollen vor unumkehrbaren Eingriffen gesch\u00fctzt werden, und solche weitreichenden Entscheide sollen wohl\u00fcberlegt sein. Ein Jugendlicher befindet sich in der Pubert\u00e4t in einer heiklen Entwicklungsphase. Auch viele Psychiater und Eltern warnen vor Eingriffen vor dem Erwachsenenalter. So bereut auch die betroffene Frau Br\u00f6nimann ihren Eingriff und fordert, dass Minderj\u00e4hrige sich noch keinen Geschlechtsoperationen unterziehen d\u00fcrfen.</p><p>Im Kanton Z\u00fcrich schuf die Z\u00fcrcher Gesundheitsdirektion ein neues Netzwerk mit verschiedenen Fachpersonen. Dieses soll die Qualit\u00e4t der Abkl\u00e4rungen bei trans Jugendlichen sicherstellen. Geschlechtsangleichende Operationen bei Minderj\u00e4hrigen sollen mit \u00e4usserster Zur\u00fcckhaltung vorgenommen werden, und in jedem Fall soll das Einverst\u00e4ndnis der Eltern eingeholt werden. Man kann erst mit 18 Jahren abstimmen und w\u00e4hlen oder heiraten. Eine grosse Verantwortung, sich Geschlechtsteile umoperieren zu lassen, soll auch erst mit Vollj\u00e4hrigkeit m\u00f6glich sein. Sogenannte Pubert\u00e4tsblocker sollen in der Schweiz nur noch im Rahmen von wissenschaftlichen Studien unter wissenschaftlicher Begleitung verabreicht werden, wie dies auch im Kanton Z\u00fcrich umgesetzt wird.&nbsp;</p><p>Ist der Entschluss bei Vollj\u00e4hrigkeit gereift und leidet eine Person unter ihrer Geschlechtsidentit\u00e4t, kann die Operation mit Vollj\u00e4hrigkeit immer noch vorgenommen werden. Auch andere L\u00e4nder wie D\u00e4nemark, Schweden und Finnland haben gesetzliche Schranken erlassen.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Wie der Bundesrat zur Interpellation 21.4506 Roduit \u00abExponentieller Anstieg bei der medizinischen Behandlung junger Transmenschen. Wird die Schweiz die umstrittenen Praktiken regulieren?\u00bb bzw. zur Motion 23.4408 Quadri \u00abStopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderj\u00e4hrige vor \u00fcberst\u00fcrzten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung sch\u00fctzen\u00bb festgehalten hat, ist die Vielfalt der Geschlechtsidentit\u00e4ten gesellschaftlich zunehmend akzeptiert. Immer mehr Menschen mit Geschlechtsdysphorie suchen eine Behandlung, zunehmend bereits im Kinder- und Jugendalter. </span></p><p><span>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass Geschlechtsdysphorie insbesondere bei Minderj\u00e4hrigen f\u00fcr die Betroffenen und ihr famili\u00e4res Umfeld eine Herausforderung darstellt. Aus Sicht des Bundesrates kann der Schutz der betroffenen Minderj\u00e4hrigen bez\u00fcglich geschlechtsangleichender Operationen und Pubert\u00e4tsblocker mit den bestehenden rechtlichen Grundlagen aber gew\u00e4hrleistet werden. Personen, die einen universit\u00e4ren Medizinalberuf in eigener fachlicher Verantwortung aus\u00fcben, m\u00fcssen sich gem\u00e4ss Medizinalberufegesetz (MedBG; SR 811.11) an die dort aufgef\u00fchrten Berufspflichten halten. Darunter f\u00e4llt die Pflicht, den Beruf sorgf\u00e4ltig und gewissenhaft auszu\u00fcben sowie die Rechte der Patientinnen und Patienten zu wahren. </span></p><p><span>Die Kantone sind f\u00fcr die Aufsicht \u00fcber die Einhaltung der Berufspflichten zust\u00e4ndig. Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen obliegt es der zust\u00e4ndigen kantonalen Aufsichtsbeh\u00f6rde, Disziplinarmassnahmen vorzusehen. Im Verdachtsfall kann bei den zust\u00e4ndigen Stellen eine entsprechende Meldung gemacht werden.</span></p><p><span>Bei der Behandlung von Personen mit Geschlechtsdysphorie m\u00fcssen die behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte die Situation aus medizinischer und medizinisch-ethischer Sicht sowie auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse beurteilen. Bei Minderj\u00e4hrigen muss auch deren k\u00f6rperliche Entwicklung ber\u00fccksichtigt werden. Internationale Richtlinien und ggf. nationale Empfehlungen der Fachgesellschaften dienen als Orientierungshilfe. </span></p><p><span>Ein striktes strafrechtliches Verbot jeglicher chirurgischen oder hormonellen Behandlung w\u00fcrde die Behandlungsfreiheit der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte aber auch die Entscheidungsfreiheit der Betroffenen und somit eine ad\u00e4quate individualmedizinische Versorgung dieser Personen verunm\u00f6glichen. </span></p><p><span>Die Nationale Ethikkommission kommt in ihrer Stellungnahme vom 7. November 2024 zur medizinischen Behandlung von minderj\u00e4hrigen Personen mit einer Geschlechtsdysphorie (www.nek-cne.ch &gt; Publikationen &gt; Stellungnahmen &gt; Nr. 43/2024) zum Schluss, dass irreversible Folgen einer Behandlung allein noch keinen prinzipiellen Behandlungsverzicht </span><span>&nbsp;</span><span>rechtfertigen, sondern dass qualitativ hochstehende Behandlungen die Entscheide der betroffenen Person sowie die gesellschaftliche Akzeptanz und den sozialen Kontext miteinbeziehen.</span></p><p><span>Der Bundesrat ist jedoch bereit, im Rahmen der Berichterstattung zum Postulat 25.4155 Balmer \u00abWie steht es um die medizinische Versorgung von trans Jugendlichen in der Schweiz?\u00bb den aktuellen Stand der medizinischen Versorgung von trans Jugendlichen in der Schweiz zu analysieren \u2013 insbesondere den Zugang zu Behandlungen und bestehende M\u00e4ngel \u2013 und dabei auch internationale Vergleiche einzubeziehen. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"Fehr D\u00fcsel Nina","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764172667083)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1764255378980)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}