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Die Volksmotion auf Bundesebene","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Zweckm\u00e4ssigkeit der Einf\u00fchrung eines neuen Instruments im Bundesrecht zu pr\u00fcfen, das es dem Parlament erm\u00f6glicht, Beitr\u00e4ge aus der Bev\u00f6lkerung entgegenzunehmen: die Volkmotion.</p><p>Der Bundesrat wird insbesondere gebeten, Folgendes zu pr\u00fcfen:</p><ul><li>die Anzahl der (elektronisch) erforderlichen Unterschriften f\u00fcr die Einreichung einer B\u00fcrgermotion oder zus\u00e4tzliche Zulassungsregeln, wie beispielsweise eine begrenzte Anzahl von Motionen pro Session;</li><li>die Zul\u00e4ssigkeitsvoraussetzungen f\u00fcr dieses Instrument;</li><li>das Pr\u00fcfungsverfahren durch die R\u00e4te;</li><li>die institutionellen und rechtlichen Auswirkungen;</li><li>relevante Erfahrungen auf Kantons- und Gemeindeebene;</li><li>die demokratischen Vor- und Nachteile einer solchen Regelung.</li></ul><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die Stabilit\u00e4t einer repr\u00e4sentativen Demokratie beruht auf ihrer F\u00e4higkeit, die Anliegen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu ber\u00fccksichtigen. In der Schweiz erf\u00fcllen das Referendum und die Volksinitiative bereits diese Rolle, aber sie haben zwei wesentliche Nachteile: Die Einschr\u00e4nkung des parlamentarischen Handlungsspielraums und wegen ihrer Komplexit\u00e4t und Kosten, bleiben sie oft ressourcenstarken Gruppen vorbehalten. Die Petition ist zwar leicht zug\u00e4nglich, aber wenig verbindlich, da eine einzige Unterschrift ausreicht und das Parlament nicht verpflichtet ist, darauf zu reagieren.</p><p>Die Volkmotion w\u00fcrde eine Zwischenposition einnehmen: Zug\u00e4nglich, aber anspruchsvoll genug, um die Seriosit\u00e4t der Vorschl\u00e4ge zu gew\u00e4hrleisten. Das Ziel der Volkmotion ist es, die Interaktion zwischen dem repr\u00e4sentativen System und der direkten Demokratie zu st\u00e4rken und die demokratische Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern. Das neue Instrument w\u00fcrde auf einfache Weise eine verst\u00e4rkte partizipative Demokratie erm\u00f6glichen und sich gleichzeitig in die bestehenden parlamentarischen Mechanismen einf\u00fcgen.</p><p>Inspiriert von den positiven Erfahrungen in mehreren Kantonen (Neuch\u00e2tel, Freiburg, Solothurn, Appenzell Ausserrhoden usw.), wo die B\u00fcrgermotion bereits existiert und als \u00abwirksam\u00bb bezeichnet wird, w\u00fcrde diese Neuerung dem Bundesparlament erm\u00f6glichen, die Erwartungen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger besser wahrzunehmen und so die demokratische Widerstandsf\u00e4higkeit der Schweiz zu st\u00e4rken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1763510400000)\/","SubmittedBy":"Flach Beat","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1763565059767)\/","ResponsibleDepartment":10,"ResponsibleDepartmentName":"Bundeskanzlei","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"BK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|421","Category":null,"Modified":"\/Date(1779806102610)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758672000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Parlament"}}