{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254101,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254101,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4101","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Deutsche Bahn in der Dauerkrise und dadurch st\u00e4rkere Belastung des Schweizer Bahnnetzes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss der <i>NZZ</i> vom 23. September weist der Artikel darauf hin, dass die Deutsche Bahn verschiedene Bereiche anpassen m\u00f6chte. Dazu geh\u00f6rt insbesondere eine st\u00e4rkere Fokussierung auf das Kerngesch\u00e4ft in Deutschland. Dies bedeutet allerdings auch einen Abbau im Ausland, was Auswirkungen auf das Schweizer Bahnnetz haben wird.</p><p>Die Strecke Stuttgart\u2013Schaffhausen\u2013Z\u00fcrich ist nach wie vor ungen\u00fcgend bedient. Die Z\u00fcge aus Deutschland sind regelm\u00e4ssig versp\u00e4tet oder fallen ganz aus. Die Bev\u00f6lkerung in Schaffhausen meidet deshalb, wenn m\u00f6glich, Verbindungen aus Deutschland und setzt zunehmend auf das Auto. Faktisch besteht nur noch ein Stundentakt zwischen Schaffhausen und Z\u00fcrich. Die von mir seit Langem geforderte Unterbrechung der Strecke \u2013 wie sie bereits in Basel praktiziert wird \u2013 wurde immer wieder verschoben oder gar nicht angegangen.</p>","ReasonText":"<p>Deshalb stellen sich folgende Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Welche Auswirkungen hat die Neuausrichtung der DB auf die Schweiz \u2013 insbesondere auf die Verbindung Stuttgart\u2013Schaffhausen\u2013Z\u00fcrich?</li><li>Weshalb ist die SBB weiterhin nicht bereit, eine Unterbrechung der Strecke (nach dem Vorbild Basel) umzusetzen und einen Halbstundentakt Schaffhausen\u2013Z\u00fcrich (und zur\u00fcck) einzurichten, wie er in vielen Hauptorten anderer Kantone Standard ist?</li><li>Welche Szenarien plant der Bund, falls sich die Lage nicht verbessert?</li><li>Im Zuge von Stuttgart 21: Ist w\u00e4hrend der Bauphase mit einer weiteren Verschlechterung der Verbindung zu rechnen? Von welchen Belegungs- und Kapazit\u00e4tsannahmen geht die SBB w\u00e4hrend des Umbaus aus?&nbsp;</li><li>Welche Massnahmen sind vorgesehen, um die internationale Verbindung von und nach Stuttgart auch w\u00e4hrend der Bauzeit von Stuttgart 21 attraktiv zu halten?</li></ul>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. Die Auswirkungen der Neuausrichtung der Deutschen Bahn auf die Schweiz k\u00f6nnen zurzeit noch nicht eingesch\u00e4tzt werden. Es gibt aktuell keine Indikationen, dass sich die Neuausrichtung auf den internationalen Bahnverkehr mit der Schweiz auswirken wird.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. Seit Anfang Juli 2025 setzen die SBB und die Deutsche Bahn (DB) aufgrund der nicht zufriedenstellenden Betriebsqualit\u00e4t ein Dispokonzept um. Dabei wird in Singen ein Ersatzzug der DB bereitgestellt, der dann zum Einsatz kommt, wenn die regul\u00e4ren IC-Z\u00fcge aus Deutschland versp\u00e4tet in Singen eintreffen. Ziel dieser Massnahme ist es, die P\u00fcnktlichkeit auf dem Schweizer Abschnitt zwischen Schaffhausen und Z\u00fcrich zu stabilisieren und die Auswirkungen von Versp\u00e4tungen auf das nationale Bahnnetz der Schweiz zu minimieren. Dies entspricht auch der L\u00f6sung bei den meisten versp\u00e4teten Z\u00fcgen, welche von Deutschland \u00fcber Basel hinaus in die Schweiz verkehren. Es werden aber nur einzelne Verbindungen in Basel gebrochen \u2013 nicht systematisch alle. </span></p><p><span>Erste Auswertungen der Linie Stuttgart-Z\u00fcrich zeigen, dass sich die Versp\u00e4tungen kurzfristig leicht reduziert haben, die gew\u00fcnschte P\u00fcnktlichkeit jedoch noch nicht erreicht werden kann. Das aktuelle Dispozug-Konzept wird bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 weitergef\u00fchrt. Gleichzeitig werden aktuell weitere Massnahmen gepr\u00fcft \u2013 unter anderem auch ein (teilweiser) Bruch der Linie ab dem Schweizer Abschnitt. Die L\u00f6sungsfindung ber\u00fccksichtigt sowohl die Bed\u00fcrfnisse der internationalen, nationalen und regionalen Kundinnen und Kunden als auch die Verpflichtungen der SBB im internationalen Verkehr. Diese alternativen Massnahmen sollen per Fahrplanwechsel im Dezember 2025 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn umgesetzt werden. </span></p><p><span>F\u00fcr die Zeit ab 2027 sind weitere konzeptionelle Anpassungen in Pr\u00fcfung, da die IC-Z\u00fcge dann voraussichtlich nicht mehr bis Stuttgart Hauptbahnhof, sondern nur noch bis Stuttgart-Vaihingen verkehren werden.</span></p><p><span>Abschliessend ist zu sagen, dass die RE- und S-Bahn-Z\u00fcge zwischen Schaffhausen und Z\u00fcrich nach wie vor eine stabile und hohe P\u00fcnktlichkeit von 94% erreichen, womit sie im gesamtschweizerischen Durchschnitt liegen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. Mit den von der SBB geplanten Massnahmen liegt eine L\u00f6sung vor, deren Akzeptanz bei den Kundinnen und Kunden nun beobachtet wird. Der Bund wird nach einer ersten Phase dieser Massnahmen gemeinsam mit der SBB Bilanz ziehen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. Mit dem vor\u00fcbergehenden Linienende in Stuttgart Vaihingen geht die SBB derzeit nicht von einem starken R\u00fcckgang der Fahrgastzahlen aus, erwartet aber ein geringeres Wachstum als bei anderen internationalen Linien. </span><br><span>Im Hinblick auf die P\u00fcnktlichkeit rechnet die SBB nicht damit, dass aufgrund der Baumassnahmen rund um die Anbindung der G\u00e4ubahn an Stuttgart 21 zus\u00e4tzliche negative Auswirkungen entstehen. Es ist jedoch weiterhin von einer hohen Baut\u00e4tigkeit auf der G\u00e4ubahn auszugehen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>5. Die Baumassnahmen rund um Stuttgart 21 sind kein massgeblicher Grund f\u00fcr die mangelnde P\u00fcnktlichkeit auf der G\u00e4ubahn. Die Versp\u00e4tungen sind h\u00e4ufig auf die betriebliche Situation auf der Strecke und die \u00fcberlastete Infrastruktur zur\u00fcckzuf\u00fchren.</span></p><p><span>Der Tiefbahnhof Stuttgart 21 geht Ende 2026 f\u00fcr den Fernverkehr (exkl. G\u00e4ubahn) in Betrieb. Bis Ende 2027 soll auch der Regionalverkehr in den neuen Tiefbahnhof fahren. Die G\u00e4ubahn wird als einzige Ausnahme zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den Tiefbahnhof Stuttgart 21 eingebunden sein. Dies erfolgt voraussichtlich erst ab Ende 2032. Bis dahin wird die G\u00e4ubahn voraussichtlich ab M\u00e4rz 2027 in Stuttgart-Vaihingen enden. Vaihingen ist vergleichbar mit Z\u00fcrich-Oerlikon und es bestehen ca. alle f\u00fcnf Minuten S-Bahn Verbindungen zum Hauptbahnhof. F\u00fcr Punkt-zu-Punkt Reisende kann die Anbindung Stuttgart je nach Destination sogar besser sein, da die S-Bahn durch die Innenstadt verkehrt. Der IC Z\u00fcrich \u2013 Stuttgart hat aufgrund alternativer und teilweise neuer Fernverkehrsverbindungen f\u00fcr die Reisenden vor allem den Grossraum Stuttgart zum Ziel. </span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762300800000)\/","SubmittedBy":"Hurter Thomas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1762353939237)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1766148174710)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758672000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Verkehr"}}