{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254104,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254104,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4104","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"H\u00f6he der Krankenkassenpr\u00e4mien und Ausl\u00e4nderanteil. Best\u00e4tigt der Bundesrat die Feststellung, dass es da einen Zusammenhang gibt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat hat am 23. September 2025 \u00fcber die Erh\u00f6hung der Pr\u00e4mien der obligatorischen Krankenversicherung f\u00fcr das Jahr 2026 informiert. Dieser erneute Anstieg l\u00f6st in der Bev\u00f6lkerung grosse Besorgnis aus, in einer Zeit, in der viele Haushalte bereits unter den hohen Kosten leiden.</p><p>&nbsp;</p><p>Ein Vergleich der kantonalen Pr\u00e4mien zeigt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kantonen auf. So liegen die Pr\u00e4mien in einigen Kantonen deutlich \u00fcber dem schweizerischen Durchschnitt, w\u00e4hrend sie in anderen deutlich darunter liegen.</p><p>&nbsp;</p><p>Verbindet man diese Daten mit den Statistiken \u00fcber die Demografie der Kantone, so f\u00e4llt Folgendes auf: Die Kantone mit den h\u00f6chsten Pr\u00e4mien sind oft diejenigen, die auch einen h\u00f6heren Ausl\u00e4nderanteil aufweisen. Umgekehrt wohnen in den Kantonen mit den niedrigsten Pr\u00e4mien in der Regel relativ wenige Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat deshalb um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Sind dem Bundesrat Studien bekannt, die einen Zusammenhang zwischen dem Anteil der ausl\u00e4ndischen Bev\u00f6lkerung in einem Kanton und der durchschnittlichen H\u00f6he der Krankenkassenpr\u00e4mien belegen?</li><li>Best\u00e4tigt der Bundesrat die Feststellung, dass in Kantonen mit einem h\u00f6heren Ausl\u00e4nderanteil die Pr\u00e4mien tendenziell h\u00f6her sind?</li><li>Wann ja, welche Erkl\u00e4rung hat der Bundesrat f\u00fcr diesen Zusammenhang? Welche Faktoren k\u00f6nnten der Grund f\u00fcr einen solchen Zusammenhang sein?</li><li>Wurde der Zusammenhang zwischen der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen und der Nationalit\u00e4t der Bez\u00fcgerinnen und Bez\u00fcger auf nationaler Ebene bereits detailliert untersucht?</li><li>Beabsichtigt der Bundesrat, eine unabh\u00e4ngige Studie \u00fcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr die kantonalen Pr\u00e4mienunterschiede in Auftrag zu geben, die insbesondere die demografische Variable der Nationalit\u00e4t einbezieht?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. \u2013 4. Eine Analyse auf kantonaler Ebene w\u00fcrde aus methodischen Gr\u00fcnden keine aussagekr\u00e4ftigen Schlussfolgerungen zulassen. Eine allf\u00e4llige Korrelation w\u00fcrde nicht zwingend einen Kausalzusammenhang voraussetzen, besonders da das Risiko einer falschen Schlussfolgerung besonders hoch ist, wenn die Daten stark aggregiert sind (\u00ab\u00f6kologischer Fehlschluss\u00bb). Daher w\u00e4ren die Ergebnisse einer solchen Analyse \u2013 w\u00fcrde sie vorliegen \u2013 zwangsl\u00e4ufig fragw\u00fcrdig.</span><br><span>In Bezug auf den Zusammenhang zwischen Staatsangeh\u00f6rigkeit und Gesundheitskosten hat das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) am 30. Juni 2025 auf der Grundlage von Individualdaten eine Studie mit dem Titel \u00abKosten zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach Staatsangeh\u00f6rigkeit der Versicherten\u00bb publiziert, dies im Rahmen der Motion 24.3470 SGK-N \u00abStatistik der Leistungen zulasten der Krankenversicherung. Nationalit\u00e4t der versicherten Personen ber\u00fccksichtigen\u00bb. Aus methodischer Sicht erm\u00f6glicht die Verwendung von individuell vorliegenden Informationen solidere Schlussfolgerungen, als dies mit aggregierten Daten m\u00f6glich w\u00e4re. Die Studie zeigt, dass ausl\u00e4ndische Staatsangeh\u00f6rige im Durchschnitt tiefere Kosten zulasten der OKP verursachen als Schweizer Versicherte.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>5. Gem\u00e4ss Obsanbericht von 2013 \u00abKosten und Inanspruchnahme der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) der Schweiz: Analyse kantonaler Unterschiede und m\u00f6gliche Erkl\u00e4rungsfaktoren. OBSAN</span><span>&nbsp;</span><span>Bericht 59</span><span>&nbsp;</span><span>\u00bb sind die Ursachen f\u00fcr die Kostenunterschiede zwischen den Kantonen vielf\u00e4ltig und komplex. Sie sind zum Teil demografisch begr\u00fcndet, betreffen aber auch Angebot und Nachfrage von Gesundheitsdienstleistungen sowohl in Bezug auf die Mengen als auch die Preise. Der Kostenanstieg ist auch auf den technischen Fortschritt in der Medizin und in der Pflege zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ein klarer Zusammenhang mit der Einwanderung l\u00e4sst sich daraus nicht ablesen.</span></p><p><span>Laut dem Bericht spiegelt sich der politische Handlungsspielraum der Kantone im Gesundheitswesen sehr deutlich in den interkantonalen Kostenunterschieden wider. Die Kantone sind daher am besten in der Lage, die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Kostenentwicklung ihres jeweiligen Gesundheitssystems zu ermitteln. </span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"Pahud Yvan","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764172531497)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1764172542443)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758672000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Migration|Gesundheit"}}