{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254138,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254138,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4138","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Potenzial f\u00fcr einen fr\u00fcheren Arbeitsmarkteintritt junger Menschen pr\u00fcfen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll in einem Bericht darlegen, wie junge Menschen in der Schweiz fr\u00fcher in den Arbeitsprozess eintreten k\u00f6nnen. Dabei soll er insbesondere:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>kantonale Unterschiede bei Dauer und Abschlusszeitpunkt der Sekundarstufe II sowie den internationalen Vergleich (v. a. Nachbarl\u00e4nder) darstellen,</li><li>die Folgen der zeitlichen Diskrepanz zwischen Schulabschluss, Beginn von Ausbildung oder Studium sowie Milit\u00e4r- bzw. Zivildienst aufzeigen,</li><li>darlegen, wie Bildungswege gestrafft und \u00dcberg\u00e4nge harmonisiert werden k\u00f6nnen, um Bildungsziele in k\u00fcrzerer Zeit ohne Qualit\u00e4tseinbussen zu erreichen,</li><li>aufzeigen, welches zeitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial entsteht, unter Darstellung m\u00f6glicher Risiken f\u00fcr Bildungsqualit\u00e4t, Chancengleichheit oder Vereinbarkeit mit bestehenden Strukturen.</li></ul>","ReasonText":"<p>Die Schweiz steht vor grossen demografischen Herausforderungen: Der Fachkr\u00e4ftemangel nimmt zu, gleichzeitig wird \u00fcber eine Anhebung des Rentenalters diskutiert, um die Finanzierung der AHV langfristig zu sichern. Es ist deshalb naheliegend, nicht nur den Austritt aus dem Erwerbsleben hinauszuschieben, sondern auch den Eintritt fr\u00fcher zu erm\u00f6glichen, denn im internationalen Vergleich sind Schweizer Jugendliche beim Abschluss der Sekundarstufe II und beim Studien- oder Ausbildungsbeginn \u00e4lter als Gleichaltrige im Ausland.</p><p>Der Bericht soll pr\u00fcfen, welche Optionen den Eintritt ins Berufsleben verk\u00fcrzen k\u00f6nnen. Denkbar sind eine K\u00fcrzung der Sekundarstufe II auf drei Jahre oder eine Vorverschiebung des Schuljahresendes, eine bessere Abstimmung zwischen Ausbildungsabschluss und Beginn von Ausbildung oder Studium sowie Anpassungen bei Ausgestaltung und Dauer von Milit\u00e4r- und Zivildienst. Wichtig ist, dass die Ausbildungsqualit\u00e4t nicht geschm\u00e4lert wird, sondern die gleichen Ziele in k\u00fcrzerer Zeit erreicht werden k\u00f6nnen. Auch Pilotprojekte mit innovativen Ans\u00e4tzen zur Straffung und Harmonisierung k\u00f6nnten ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>Eine Reform k\u00f6nnte die Lebensarbeitszeit verl\u00e4ngern, den Berufseintritt beschleunigen und so den Fachkr\u00e4ftemangel entsch\u00e4rfen. Gleichzeitig w\u00fcrde eine fr\u00fchere Erwerbsbeteiligung die sozialen Sicherungssysteme stabilisieren und die Chancen der jungen Generation im internationalen Wettbewerb verbessern. Durch die gleichzeitige Betrachtung von Potenzialen und Risiken w\u00fcrde der Bericht eine ausgewogene Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Politik und Gesellschaft schaffen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>F\u00fcr das Schulwesen und damit auch f\u00fcr die Schulen, die zu einer gymnasialen Maturit\u00e4t f\u00fchren, sind gem\u00e4ss Artikel 62 der Bundesverfassung die Kantone zust\u00e4ndig. Um sicherzustellen, dass gymnasiale Maturit\u00e4tszeugnisse den Zugang zu den ETH sowie den universit\u00e4ren und p\u00e4dagogischen Hochschulen schweizweit gew\u00e4hrleisten, legen Bund und Kantone gemeinsam die Mindestanforderungen an die gymnasiale Maturit\u00e4tsausbildung fest. Bis Sommer 2024 f\u00fchrten sie gemeinsam das Projekt \u00abWeiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\u00bb. Die Festlegung einer Mindestdauer von vier Jahren geh\u00f6rte zu den Massnahmen zur St\u00e4rkung der gesamtschweizerischen Vergleichbarkeit und Sicherung der Qualit\u00e4t der Abschl\u00fcsse im Hinblick auf die festgelegten Bildungsziele. In der </span><a href=\"https://www.fedlex.admin.ch/de/consultation-procedures/ended/2022#https://fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2022/11/cons_1\"><u><span>Vernehmlassung</span></u></a><span> fand diese Massnahme breite Unterst\u00fctzung bei den Kantonen, politischen Parteien und weiteren interessierten Kreisen, insbesondere bei der Wirtschaft. Eine Verk\u00fcrzung der gymnasialen Ausbildung w\u00fcrde diesen Reformprozess unterlaufen. Es gilt zudem darauf hinzuweisen, dass in mehreren Kantonen die M\u00f6glichkeit besteht, schon nach der achten Klasse (HarmoS 10) ins Gymnasium \u00fcberzutreten, wodurch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Maturit\u00e4t ein Jahr fr\u00fcher erlangen k\u00f6nnen. </span></p><p><span>Die berufliche Grundbildung schliesst an die obligatorische Schulzeit an. Ein fr\u00fcherer Beginn ist daher nicht m\u00f6glich und w\u00fcrde der pers\u00f6nlichen Entwicklung der Jugendlichen nicht gerecht. Zur Wahl stehen zweij\u00e4hrige berufliche Grundbildungen mit eidgen\u00f6ssischem Berufsattest und drei- oder vierj\u00e4hrige berufliche Grundbildungen mit eidgen\u00f6ssischem F\u00e4higkeitszeugnis. Dies erlaubt bereits jetzt einen relativ fr\u00fchen Eintritt in den Arbeitsmarkt. Da die beruflichen Grundbildungen auf die Vermittlung von Qualifikationen f\u00fcr die Aus\u00fcbung in einem Beruf ausgerichtet sind, w\u00fcrde eine generelle Verk\u00fcrzung weder den Bed\u00fcrfnissen der Wirtschaft noch denjenigen der Jugendlichen gerecht. Der Bundesrat wird im Bericht zum Postulat </span><a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244426\"><u><span>24.4426</span></u></a><span> Brizzi eine Bestandesaufnahme der Monitoring-Instrumente zu den auf Sekundarstufe II erworbenen Kompetenzen f\u00fcr die allgemeine Studierf\u00e4higkeit und f\u00fcr den Eintritt in den Arbeitsmarkt vornehmen.</span></p><p><span>Die Vermeidung von Studienabbr\u00fcchen und die Sicherung optimaler \u00dcberg\u00e4nge bleiben zentrale Ziele der Arbeiten von Bund und Kantonen. Was Zwischenjahre anbelangt, so werden diese nicht allein aufgrund von Verpflichtungen wie Milit\u00e4r- oder Zivildienst gew\u00e4hlt. Sie dienen h\u00e4ufig Sprachaufenthalten, Reiseaktivit\u00e4ten oder ersten wichtigen Arbeitswelterfahrungen. Hinweise aus dem Bildungsbericht 2018 (</span><a href=\"http://www.skbf-csre.ch\"><u><span>www.skbf-csre.ch</span></u></a><span> &gt; Bildungsbericht &gt; 2018) </span><span></span><span>und weiteren Studien deuten darauf hin, dass Zwischenjahre vor dem Studium die Lebensarbeitszeit nicht verk\u00fcrzen. Eine Studie des Kantons Zug (</span><a href=\"http://www.skbf-csre.ch\"><u><span>www.skbf-csre.ch</span></u></a><span> &gt; Bildungsforschung &gt; andere Publikationen &gt; Analyse der Hochschul\u00fcbertritte und Studienverl\u00e4ufe von Maturandinnen und Maturanden des Kantons Zug, 2024</span><span></span><span>) zeigt sogar, dass Maturandinnen und Maturanden mit verz\u00f6gertem Studieneinstieg seltener das Fach wechseln und h\u00f6here Erfolgsquoten aufweisen.</span></p><p><span>Zur Abstimmung des Milit\u00e4rdienstes mit dem Eintritt in die Universit\u00e4t steht der Bund in engem Austausch mit swissuniversities, um pragmatische L\u00f6sungen sicherzustellen. swissuniversities und die Hochschulen stellen Informationsbl\u00e4tter bereit, die unter anderem die M\u00f6glichkeit einer geteilten Rekrutenschule auf begr\u00fcndetes Gesuch hin erl\u00e4utern. </span><span>Der Semesterbeginn an den Hochschulen im Herbst sollte wegen der internationalen Mobilit\u00e4t von Studierenden nicht ge\u00e4ndert werden.</span></p><p><span>Aus all diesen Gr\u00fcnden erachtet der Bundesrat die Ausarbeitung eines weiteren Berichts nicht als zielf\u00fchrend.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1762905600000)\/","SubmittedBy":"Christ Katja","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1762964984030)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763080343047)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758672000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}