{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254168,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254168,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4168","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nach der Schweizerischen Post verlagert auch die Swisscom IT-Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland. Was ist da los?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Swisscom will.\"bestimmte Aktivit\u00e4ten\" im Bereich der IT-Entwicklung aus der Schweiz in die Niederlande und nach Lettland verlagern. Gem\u00e4ss Presseberichten wird die Swisscom k\u00fcnftig in Rotterdam und Riga zwischen 1'000 und 1'400 Personen besch\u00e4ftigen, gegen\u00fcber heute 600-800. Diese Expansion wird auf Kosten von Arbeitspl\u00e4tzen in der Schweiz gehen.</p><p>Das Drehbuch scheint sich an dasjenige der Schweizerischen Post anzulehnen, die ihre IT-Dienste in Lissabon ausbaut und entgegen anders lautenden Versprechungen Hunderte von Arbeitspl\u00e4tzen im Inland streicht.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>War der Bundesrat als Mehrheitsaktion\u00e4r der Swisscom dar\u00fcber informiert, dass diese einen Teil des Unternehmens von der Schweiz nach Holland und Lettland verlagern will?</li><li>Ist er damit einverstanden?</li><li>Sind f\u00fcr die Zukunft weitere Verlagerungen geplant?</li><li>Will er sich gegen diese und k\u00fcnftige Verlagerungen wehren?</li><li>Sowohl die Schweizerische Post als auch die Swisscom verlagern IT-Stellen ins Ausland. Gibt es nach Auffassung des Bundesrates in der Schweiz ein echtes Rekrutierungsproblem in diesem Bereich?</li><li>Wenn ja, w\u00e4re diese Situation bei der derzeitigen unkontrollierten Einwanderung nicht ein weiterer Beweis f\u00fcr das Scheitern der Freiz\u00fcgigkeit (es kommen nicht die Fachleute, die der Arbeitsmarkt braucht)?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Markt f\u00fcr Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen in der Schweiz ist durch hohe Dynamik, starken Innovationswettbewerb, Preisdruck und anhaltenden Fachkr\u00e4ftemangel gepr\u00e4gt. Ausl\u00e4ndische IT-Dienstleister und internationale Tech-Konzerne setzen Schweizer Telekommunikations- und IT-Dienstleister zunehmend unter Wettbewerbsdruck. Viele Schweizer Unternehmen kompensieren den Fachkr\u00e4ftemangel und die Kosten durch Near- und Offshoring von IT-Dienstleistungen. Auch die Swisscom, die nach betriebswirtschaftlichen Grunds\u00e4tzen gef\u00fchrt wird, verfolgt eine \u00e4hnliche Strategie wie andere Unternehmen derselben Branche.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Aktuell besch\u00e4ftigt die Swisscom in der Schweiz rund 16'000 Mitarbeitende, in Riga und Rotterdam rund 600 Mitarbeitende. </span><span>Durch den Aufbau der DevOps-Zentren in Rotterdam und Riga kann Swisscom klassisches Outsourcing an Drittanbieter vermeiden und ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit in der Schweiz unterst\u00fctzen. Dadurch werden die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovationskraft der Swisscom gest\u00e4rkt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Gest\u00fctzt auf Artikel 6 des Telekommunikationsunternehmungsgesetz (SR 784.11) legt der Bundesrat jeweils f\u00fcr vier Jahre fest, welche Ziele der Bund als Hauptaktion\u00e4r des Unternehmens erreichen will. Die sogenannten strategischen Ziele enthalten auch einen Abschnitt zu den personalpolitischen Zielen. Der Aufbau von Stellen im Ausland ist mit den strategischen Zielen der Swisscom vereinbar, insbesondere, wenn er dazu dient, IT-Talente auf dem internationalen Arbeitsmarkt zu rekrutieren und die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit in der Schweiz zu unterst\u00fctzen. Der Bundesrat sieht daher keine Notwendigkeit f\u00fcr eine Anpassung der strategischen Ziele.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>\u00dcber den Aufbau der DevOps- Zentren in Rotterdam und Riga hat die Swisscom die Eignerdepartemente informiert. Das Thema wird auch am n\u00e4chsten ordentlichen Eignergespr\u00e4ch vom November 2025 traktandiert werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Aus der Tatsache, dass mindestens in einem Wirtschaftsbereich ein Fachkr\u00e4ftemangel besteht, kann nicht zwangsl\u00e4ufig geschlossen werden, dass die Zuwanderung nicht zur Milderung dieses Fachkr\u00e4ftemangels beitr\u00e4gt.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1763510400000)\/","SubmittedBy":"Quadri Lorenzo","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1763565683240)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763565691683)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758758400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}