{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254325,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254325,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4325","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Folgen hat eine Annahme des EU-Vertragspakets f\u00fcr die Organisation und den Personalbestand der Bundesverwaltung?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Bei einer Annahme des EU-Vertragspakets wird das Gesetzgebungsverfahren in wichtigen politischen Dossiers an die EU ausgelagert. Die Mitwirkung der Schweiz beschr\u00e4nkt sich bei Erarbeitung der entsprechenden Gesetze, Verordnungen und Richtlinien auf das sogenannte \u00abDecision Shaping\u00bb. In der Wirtschaft f\u00fchrt das Outsourcing von Kompetenzen immer zu einer Restrukturierung und zu einem Personalabbau. Davon ist im \u00abErl\u00e4uternder Bericht zur Er\u00f6ffnung des Vernehmlassungsverfahrens\u00bb zum Paket \u00abStabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz\u2013EU\u00bb keine Rede. Ganz im Gegenteil. Der Bundesrat geht davon aus, dass das EU-Vertragspaket einen zus\u00e4tzlichen Stellenbedarf von rund 100 Vollzeit\u00e4quivalenten generiert.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Angesichts dieses Widerspruchs bitte ich den Bundesrat folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Welche organisatorischen Konsequenzen hat die im EU-Vertragspaket vorgesehene dynamische Rechts\u00fcbernahme f\u00fcr die Organisation der Bundesverwaltung?</li><li>Welche konkreten Aufgaben und Funktionen in der Bundesverwaltung werden nach einer Annahme des EU-Vertragspakets als Folge der dynamischen Rechts\u00fcbernahme wegfallen?&nbsp;</li><li>In welchem Umfang plant der Bundesrat den Personalbestand der Bundesverwaltung bei einer Annahme des EU-Vertragspakets und der damit verbundenen teilweise Auslagerung des Gesetzgebungsverfahren an die EU nach unten anzupassen?&nbsp;</li><li>Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass der im \u00abErl\u00e4uternden Bericht\u00bb ausgewiesene zus\u00e4tzliche Personalbedarf dahingehend zu verstehen ist, dass die institutionelle Ann\u00e4herung der Schweiz an die EU zu mehr B\u00fcrokratie f\u00fchren wird?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. Die dynamischen Rechts\u00fcbernahme (</span><em><span>decision shaping</span></em><span> bei der Ausarbeitung von Rechtsakten in der EU sowie die \u00dcbernahme neuer relevanter EU-Rechtsakte in die betroffenen Abkommen) wird von der Bundesverwaltung gem\u00e4ss den geltenden Zust\u00e4ndigkeiten umgesetzt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. Die dynamische Rechts\u00fcbernahme wird nicht zu einem Wegfall von Aufgaben und Funktionen in der Bundesverwaltung f\u00fchren. Es werden zum Beispiel im Zusammenhang mit der Mitwirkung von Parlament und Kantonen sowie externen interessierten Kreisen beim </span><em><span>decision shaping</span></em><span> zus\u00e4tzliche Aufgaben auf die Bundesverwaltung zukommen. Der Bundesrat wird die damit einhergehenden Prozesse in der Botschaft zum Paket Schweiz\u2013EU erl\u00e4utern. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. Mit dem Paket Schweiz\u2013EU ist keine Auslagerung des schweizerischen Gesetzgebungsverfahrens an die EU verbunden. Die Schweiz bleibt daf\u00fcr weiterhin vollumf\u00e4nglich selbst zust\u00e4ndig. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. Der Bundesrat ist nicht der Auffassung, dass das Paket Schweiz\u2013EU zu mehr B\u00fcrokratie f\u00fchren wird. Das Paket schafft, etwa dank der Beteiligung an EU-Agenturen, Effizienzgewinne. Der im erl\u00e4uternden Bericht ausgewiesene personelle Bedarf f\u00e4llt haupts\u00e4chlich dort an, wo die Schweiz und die EU neue Abkommen ausgehandelt haben, n\u00e4mlich in den Bereichen Strom, Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (jeweils zwischen rund 12 und 24 Vollzeit\u00e4quivalente). Dieser Mehraufwand wird erstens teilweise durch die Effizienzgewinne ausgeglichen. Zweitens hat der Bundesrat beschlossen, dass der aufgrund des Pakets zus\u00e4tzlich erforderliche Personalbedarf innerhalb des Eigenbereichs des Bundes kompensiert wird. Somit entstehen f\u00fcr den Bund keine zus\u00e4tzlichen Personalkosten.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"G\u00f6tte Michael","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764171433333)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|10","Category":null,"Modified":"\/Date(1764171440770)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758844800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Europapolitik"}}