{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254361,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254361,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4361","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pr\u00e4vention im Bereich respiratorisch \u00fcbertragbarer Krankheiten und damit verbundener Langzeit- und Sp\u00e4tfolgen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das hochansteckende Coronavirus SARS-CoV-2 zirkuliert weiterhin. Jahr f\u00fcr Jahr verursacht es mit neuen Varianten Neuansteckungen und einen deutlich erh\u00f6hten Krankenstand, insbesondere auch durch neue F\u00e4lle von Long Covid und ME/CFS sowie durch eine starke Zunahme opportunistischer Sekund\u00e4rinfektionen.</p><p>Das \u00dcbertragungsrisiko in vielen Gesundheitseinrichtungen und Schulen ist weiterhin zu hoch und Reinfektionen mit SARS-CoV-2 sind h\u00e4ufig. Die Schwere der m\u00f6glichen Folgen und die Dringlichkeit der&nbsp;<i>Pr\u00e4vention im Bereich respiratorisch \u00fcbertragbarer Krankheiten</i>&nbsp;sind jedoch nicht ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit und Politik ger\u00fcckt. Zudem zeigt eine Modellierungsstudie f\u00fcr Deutschland von Risklayer, dass die monatlichen Kosten durch Long Covid und ME in den letzten 20 Monaten auf einem hohen Niveau verharrten. Diese Entwicklung d\u00fcrfte in der Schweiz \u00e4hnlich sein.</p><p>&nbsp;</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li><p>Sieht der Bundesrat Handlungsbedarf in der Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonen bzgl. der multisystemischen Aspekte von Covid-19, der Risiken von Langzeit- und Sp\u00e4tfolgen durch respiratorisch \u00fcbertragbare Erkrankungen sowie der Pr\u00e4ventionsm\u00f6glichkeiten?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></li><li><p>Wie kann die Bev\u00f6lkerung zus\u00e4tzlich sensibilisiert werden, wie man sich vor respiratorisch \u00fcbertragbaren Krankheiten sch\u00fctzen kann?</p><p>&nbsp;</p></li><li><p>Was unternimmt der Bundesrat, dass in<i> </i>Schulen und Gesundheitseinrichtungen, die Aerosolbelastung und damit das Ansteckungsrisiko - auch betr. Grippe - durch&nbsp;kombiniertes L\u00fcften und Filtern&nbsp;tief gehalten werden kann?</p><p>&nbsp;</p></li><li><p>Wie k\u00f6nnen im Bereich von ME/CFS und Long Covid durch gezielte Pr\u00e4vention und eine Informationsoffensive Folgekosten im Gesundheitswesen, in den Sozialversicherungen und in der Volkswirtschaft verhindert werden?</p><p>&nbsp;</p></li><li><p>Beabsichtigt der Bundesrat aktuelle Inzidenzsch\u00e4tzungen in Auftrag zu geben?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></li><li><p>Die Stiftung&nbsp;Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz nimmt bei der Pr\u00e4vention eine wichtige Rolle ein. Wie kann ihre Arbeit im Bereich der Pr\u00e4vention von respiratorisch \u00fcbertragbaren Krankheiten gest\u00e4rkt werden?</p><p>&nbsp;</p></li></ol>","ReasonText":"<p>-</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1.Die konkrete Ausgestaltung der Inhalte der Curricula liegt in der Kompetenz der Hochschulen bzw. der f\u00fcr die Weiterbildung zust\u00e4ndigen Organisationen. Im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung und der beruflichen Grundbildung definieren die zust\u00e4ndigen Organisationen der Arbeitswelt (OdA) die f\u00fcr den Abschluss erforderlichen Kompetenzen. Die regelm\u00e4ssige Akkreditierung der Aus- und Weiterbildungsg\u00e4nge durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat (Ausbildung) bzw. das eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (Weiterbildung) stellt sicher, dass die Curricula den Anforderungen nach Medizinalberufegesetz (MedBG; SR 811.11), Gesundheitsberufegesetz (GesBG; SR 811.21) bzw. Psychologieberufegesetz (PsyG; SR 935.81) gerecht werden, das heisst, dass sie es den Aus- bzw. Weiterzubildenden erlauben, die Ziele des jeweiligen Gesetzes zu erf\u00fcllen bzw. die Abschlusskompetenzen zu erwerben. Die aktuellen Rahmenbedingungen lassen eine ad\u00e4quate Integration der genannten Themen in die Curricula bereits zu. Der Bundesrat sieht keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. und 4. Der Bundesrat misst der Information der Bev\u00f6lkerung grosse Bedeutung bei und hat zu diesem Zweck zahlreiche Massnahmen getroffen. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) stellt der Bev\u00f6lkerung auf seiner Website umfassende Informationen zu Hygiene- und Pr\u00e4ventionsmassnahmen gegen Atemwegsinfektionen zur Verf\u00fcgung. </span></p><p><span>Ausserdem findet jeweils im November eine Woche zur F\u00f6rderung der Impfung gegen Grippe, COVID-19 und das Respiratorische Synzytial (RS-)Virus statt.</span></p><p><span>Das BAG erarbeitet derzeit eine Strategie zur \u00dcberwachung und Pr\u00e4vention von Atemwegsinfektionen. Ziel ist es, die Zahl der Infektionen positiv zu beeinflussen, um deren Auswirkungen auf Risikopersonen und das Gesundheitssystem zu begrenzen. Es ist vorgesehen, dass die wichtige Rolle der Kommunikation auch in der k\u00fcnftigen Strategie behandelt wird. Sp\u00e4testens seit der Covid-19-Pandemie ist der Bev\u00f6lkerung bewusst, wie sie sich und andere vor respiratorischen Infektionen sch\u00fctzen kann. Durch die genannten Massnahmen wird die Bev\u00f6lkerung jedes Jahr an die Schutzmassnahmen sowie die M\u00f6glichkeiten zur Impfung erinnert. Eine verst\u00e4rkende Rolle kommt dabei jedes Jahr auch der \u00c4rzteschaft, der Apothekerschaft und den Pflegenden zu. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. </span><span>Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine gute Bel\u00fcftung von Innenr\u00e4umen ist, um die \u00dcbertragung von Krankheiten einzud\u00e4mmen. Das BAG hat daher Instrumente entwickelt, die diesen Aspekt in die Planung und den Bau neuer Geb\u00e4ude integrieren. F\u00fcr bestehende Infrastrukturen stehen den Verantwortlichen von Schulen und Gesundheitseinrichtungen verschiedene vom BAG ver\u00f6ffentlichte Referenzdokumente zur Verf\u00fcgung, die Empfehlungen zum Einsatz von Luftfilterger\u00e4ten sowie zu Massnahmen f\u00fcr eine optimale Bel\u00fcftung enthalten. Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Umsetzung dieser Empfehlungen liegt bei den Verantwortlichen der Einrichtungen sowie bei den Kantonen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>5. Das BAG hat verschiedene Optionen zur Erfassung von Long Covid-F\u00e4llen gepr\u00fcft. Aufgrund der Vielfalt der Krankheitsbilder, des zeitlichen Verlaufs der Symptome und fehlender gesetzlicher Grundlagen ist es nicht m\u00f6glich, ein verbindliches prospektives Register aufzubauen. Daher wurde beschlossen, die Daten \u00fcber das Sentinella-Meldesystem zu erheben, das zur \u00dcberwachung akuter \u00fcbertragbarer Krankheiten und zur Forschung in der Allgemeinmedizin dient. Von Juli 2021 bis Mai 2023 wurden monatlich Daten zur Anzahl Hausarztkonsultationen aufgrund anhaltender Folgeerscheinungen nach einer Covid-19-Infektion erhoben. Die Ergebnisse sind auf der Website des BAG zu finden. Diese \u00dcberwachung wurde unter anderem aufgrund der sehr geringen Anzahl gemeldeter F\u00e4lle eingestellt. Eine neue Inzidenzstudie ist nicht geplant.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>6. Die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz hat den gesetzlichen Auftrag, Massnahmen zur F\u00f6rderung der Gesundheit und zur Verh\u00fctung von Krankheiten zu initiieren, zu koordinieren und zu evaluieren. Dabei konzentriert sie ihre Arbeit auf die Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD) sowie auf die St\u00e4rkung gesundheitsf\u00f6rderlicher Rahmenbedingungen. Auch wenn die Stiftung nicht direkt im Bereich der Pr\u00e4vention von respiratorisch \u00fcbertragbaren Krankheiten t\u00e4tig ist, tragen ihre Aktivit\u00e4ten wesentlich zu einem widerstandsf\u00e4higen Gesundheitssystem bei. Insbesondere mit der Pr\u00e4vention im Bereich der Gesundheitsversorgung \u2013 zum Beispiel in Arztpraxen, Spit\u00e4lern oder Apotheken \u2013 unterst\u00fctzt sie gesundheitsf\u00f6rdernde Strukturen und st\u00e4rkt die Zusammenarbeit zwischen Versorgung und Pr\u00e4vention. </span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"Prelicz-Huber Katharina","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764172401613)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1781599891173)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758844800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}