{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254362,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254362,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4362","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr Massnahmen zum Schutz von Rindern vor Grossraubtieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Entwicklung geeigneter Schutzmassnahmen f\u00fcr Rinder vor Grossraubtieren zu f\u00f6rdern und aktiv zu unterst\u00fctzen, insbesondere:</p><ol><li>die Einrichtung von Nachtweiden mit Z\u00e4unen, die vor dem Wolf sch\u00fctzen;</li><li>die Wiederherstellung von Hirtenunterk\u00fcnften auf den Weiden;</li><li>die Installation von Vergr\u00e4mungsvorrichtungen, die an die verschiedenen Formen von Behirtung angepasst sind.</li></ol><p>F\u00fcr die Einrichtung, Instandhaltung und \u00dcberwachung dieser Massnahmen sowie eine Entsch\u00e4digung, die die zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte kompensiert, muss eine&nbsp;finanzielle&nbsp;Unterst\u00fctzung vorgesehen werden.&nbsp;</p><p>Zu diesem Zweck soll der Bundesrat ein Programm mit Modellprojekten zum Schutz von Rindern vor dem Wolf, das die Kantone, Landwirtschaftsverb\u00e4nde und vor Ort t\u00e4tige NGO einbezieht, lancieren; angesichts der Herausforderungen, die das Zusammenleben von Wolf und Landwirtschaft stellt, muss das Programm einen betr\u00e4chtlichen Finanzrahmen aufweisen. Zur Bewertung der Wirksamkeit dieser Vorkehrungen soll ein wissenschaftliches Monitoring eingerichtet werden..</p>","ReasonText":"<p>Die R\u00fcckkehr des Wolfs in die Schweiz stellt f\u00fcr die Landwirtschaft eine grosse Herausforderung dar. Im Jurabogen zeigt die Anwesenheit von Rudeln, dass die Jagdverordnung - die nur Schutzmassnahmen f\u00fcr Schafe und Ziegen sowie f\u00fcr K\u00e4lber unter 14 Tagen vorsieht - an ihre Grenzen st\u00f6sst.&nbsp;</p><p>Angesichts der Zunahme der Angriffe ist es nicht akzeptabel, die Viehz\u00fcchterinnen und Viehz\u00fcchter mit ihren Problemen allein zu lassen. Regulierungsmassnahmen werden nicht ausreichen: Der Bund muss sich verpflichten, spezielle Schutzvorrichtungen f\u00fcr Rinder zu entwickeln und zu finanzieren. Durch die Einf\u00fchrung eines Programms von Modellprojekten, an dem die Kantone, landwirtschaftliche Organisationen und vor Ort t\u00e4tige NGO beteiligt sind, k\u00f6nnten konkrete L\u00f6sungen getestet und die Betriebe direkt finanziell unterst\u00fctzt werden.&nbsp;</p><p>Die zus\u00e4tzliche Arbeitsbelastung, die diese Massnahmen mit sich bringen k\u00f6nnte, insbesondere bei der Einrichtung von Nachtweiden oder dem Eintreiben der Rinder jede Nacht, muss anerkannt und abgegolten werden. Ausserdem d\u00fcrfen diese Massnahmen nicht dazu f\u00fchren, dass die Unterst\u00fctzung des Bundes f\u00fcr die freiwilligen ethologischen Programme zur F\u00f6rderung des Wohlergehens von Rindern verloren geht.</p><p>Es ist nicht zu rechtfertigen, dass der Bundesrat den Rinderz\u00fcchterinnen und -z\u00fcchtern die Last des Schutzes allein \u00fcberl\u00e4sst, w\u00e4hrend Schaf- und Ziegenbetriebe von einer Unterst\u00fctzung profitieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Mit der Jagdverordnung (JSV; SR</span><span>&nbsp;</span><span>922.01) hat der Bundesrat sowohl die zumutbaren Massnahmen zum Herdenschutz als auch deren finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Bund geregelt. Bei Tieren der Rindergattung gilt lediglich das Halten der Muttertiere mit ihren Jungtieren im Zeitraum w\u00e4hrend der Geburt und bis vierzehn Tage danach auf sogenannten \u00abAbkalbeweiden\u00bb als zumutbar (Art. 10b Abs. 2 Bst. c JSV). Weitere Massnahmen, wie beispielsweise der Einsatz von Herdenschutzhunden werden nicht verlangt, beziehungsweise als nicht zumutbar erachtet. </span></p><p><span>Entsprechend sind bei Sch\u00e4den an Tieren der Rindergattung rasch Absch\u00fcsse von schadenstiftenden W\u00f6lfen m\u00f6glich. Es reicht sowohl f\u00fcr den Einzelabschuss nach Artikel 9b Absatz 1 und 2 Buchstabe b als auch f\u00fcr die reaktive Regulierung nach Artikel 4c JSV ein schwer verletztes Tier der Rindergattung.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Gleichzeitig k\u00f6nnen interessierte Rindviehhaltende ihre Herden mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Bundes sch\u00fctzen, sei es mittels Vergr\u00e4mungsmaterial oder durch Z\u00e4une. Die Kantone k\u00f6nnen die entsprechende Unterst\u00fctzung dazu beim Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) nach Artikel 10</span><em><span>f</span></em><span>, Absatz 1, Buchstabe d JSV beantragen. Zudem kann f\u00fcr die durch die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen anfallende Mehrarbeit beim Rindvieh bis 1-j\u00e4hrig seit dem 1.</span><span>&nbsp;</span><span>Januar 2024 ein entsprechender Zusatzbeitrag gem\u00e4ss Verordnung \u00fcber die Direktzahlungen (Art. 47b Abs. 1 und Abs. 2 Bst. d Direktzahlungsverordnung, DZV; SR</span><span>&nbsp;</span><span>910.13) beim Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) beantragt werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>F\u00fcr Sanierungen von Weideunterst\u00e4nden oder von Unterk\u00fcnften f\u00fcr Hirten oder Hirtinnen gibt es Mittel aus dem Strukturverbesserungsfonds; diese k\u00f6nnen bei der zust\u00e4ndigen Stelle (Fachstelle Landwirtschaft oder landwirtschaftliche Beratung) im Kanton beantragt werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat erachtet weitere Massnahmen als nicht erforderlich, zumal bei der Stiftung KORA das Forschungsprojekt \u00abWolves and Cattle\u00bb l\u00e4uft, in welchem die Risikofaktoren von Angriffen von W\u00f6lfen auf Rindervieh untersucht, aber auch m\u00f6gliche Abwehr- bzw. Herdenschutzmassnahmen evaluiert werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1764115200000)\/","SubmittedBy":"Chollet Clarence","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1764171390103)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1764171398533)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758844800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt|Landwirtschaft"}}