{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254383,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254383,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4383","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Geschlossene Staatskarrieren verhindern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, den Wechsel von F\u00fchrungskr\u00e4ften aus der Privatwirtschaft in die Bundesverwaltung und umgekehrt zu f\u00f6rdern. Die Verg\u00fctungsh\u00f6he soll nicht Teil dieser F\u00f6rderung sein. Es geht insbesondere darum, geschlossene Amts- und Staatskarrieren zu verhindern.</p>","ReasonText":"<p>Die meisten Top-Kader der Bundesverwaltung haben geschlossene Staatskarrieren hinter sich. Sie haben nie in hoher F\u00fchrungsverantwortung in der Privatwirtschaft gearbeitet. Akademische Hintergr\u00fcnde und fachliche Karrieren dominieren. Das hat seine Vorteile, aber eben auch seine Nachteile. Mehr Austausch und mehr Wechsel zwischen den Sph\u00e4ren auf F\u00fchrungsebene k\u00f6nnen bereichernd sein. Die viel gelobte Interdisziplinarit\u00e4t sollte auf den obersten F\u00fchrungsetagen mehr Gewicht bekommen. Das kann helfen, sich nicht in der eigenen Logik zu verlieren. Es stellt den Praxisbezug her. Es h\u00e4lt die Verbindung zwischen Staat und Gesellschaft aufrecht. Es w\u00e4re eine Fortf\u00fchrung des Milizgedankens. Es w\u00fcrde die Glaubw\u00fcrdigkeit und Akzeptanz der Verwaltung weiter st\u00e4rken. Unternehmerisches, agiles und innovatives Denken sowie vielf\u00e4ltige strategische und operative F\u00fchrungsverantwortung auf h\u00f6chster Stufe sind heute mehr denn je auch beim Staat gefragt, um mit den komplexen und vielschichtigen Herausforderungen einer schnelllebigen Welt klarzukommen. Und das lernt man nicht in Lehrb\u00fcchern oder an der Uni, sondern in der unternehmerischen Praxis. Ziel ist es, mehr aus der Binnenperspektive von Staat und Verwaltung auszubrechen. Organisationen, die externe F\u00fchrungserfahrungen systematisch einbinden, sind anpassungsf\u00e4higer und weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Pfadabh\u00e4ngigkeiten. Starre Strukturen sind heute ein Hauptproblem bei der F\u00fchrung. Da braucht es Abhilfe. St\u00e4rkere Durchl\u00e4ssigkeit zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft w\u00e4re da von grossem Vorteil. Sie f\u00f6rdert auch das gegenseitige Verst\u00e4ndnis und die Kommunikation. Auch die OECD und verschiedene Governance-Studien weisen regelm\u00e4ssig darauf hin, dass Mischkarrieren \u2013 also Laufbahnen, die zwischen \u00f6ffentlichem und privatem Sektor wechseln \u2013 die Qualit\u00e4t von politischen Prozessen und die Effizienz von Verwaltungshandeln erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Es w\u00fcrde beim Staat das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Funktionsweise von Organisationen ausserhalb des \u00f6ffentlichen Sektors verbessern und etwa auch Besch\u00e4ftigten in der Verwaltung den Wechsel zur\u00fcck in die Privatwirtschaft erleichtern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat begr\u00fcsst die Durchl\u00e4ssigkeit zwischen dem staatlichen und dem privatwirtschaftlichen Sektor \u2013 nicht nur, aber auch f\u00fcr Spitzenkader. Sie tr\u00e4gt dazu bei, die Verbindungen zwischen Staat und Gesellschaft zu st\u00e4rken, den gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Verst\u00e4ndnis zu f\u00f6rdern, und sie ist f\u00fcr beide Seiten wertvoll. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Zentral f\u00fcr die Durchl\u00e4ssigkeit ist der Zugang zur Information \u00fcber offene Stellen. Offene (F\u00fchrungs-)positionen in der Bundesverwaltung werden auf dem Online-Stellenportal der Bundesverwaltung (</span><a href=\"http://www.stelle.admin.ch\"><u><span>www.stelle.admin.ch</span></u></a><span>) ausgeschrieben und sind f\u00fcr alle Interessierten, ob extern oder intern, einsehbar/abonnierbar. Interessierte Topkader aus der Privatwirtschaft k\u00f6nnen sich also auf Positionen in der Bundesverwaltung bewerben. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat ist bestrebt, die Arbeitsbedingungen in der Bundesverwaltung so auszugestalten, dass f\u00fcr die zu erf\u00fcllenden Aufgaben gut qualifiziertes Personal zur Verf\u00fcgung steht. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch, dass die Arbeitsinhalte in der Bundesverwaltung von vielen Personen als interessant und sinnhaft angesehen werden. Im Bereich der Nebenleistungen ist die Konkurrenzf\u00e4higkeit der Bundesverwaltung weitgehend gew\u00e4hrleistet, w\u00e4hrend die Verg\u00fctung f\u00fcr h\u00f6here und h\u00f6chste Kader, im Vergleich vor allem mit gr\u00f6sseren Unternehmen der Privatwirtschaft, Defizite aufweist, insbesondere weil beim Bund keine variablen Verg\u00fctungsteile bestehen (s. Vergleichsstudie \u00fcber die Anstellungsbedingungen der Bundesverwaltung gegen\u00fcber dem \u00f6ffentlichen, halb\u00f6ffentlichen und privaten Sektor von PricewaterhouseCoopers AG; www.</span><a href=\"https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=102818\"><span>news.admin.ch/de/nsb?id=102818</span></a><span>).</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Was den Wechsel von Topkadern aus der Bundesverwaltung in die Privatwirtschaft angeht, so kommt dies regelm\u00e4ssig vor. Solche Wechsel werden jedoch nicht selten kritisch beurteilt (s. z.B. Ip. Masshardt 19.4550 Karenzfrist f\u00fcr Angestellte des obersten Kaders der Bundesverwaltung). Es geht dabei insbesondere um allf\u00e4llige Interessenkonflikte. Eine Massnahme zur Vermeidung von Interessenkonflikten besteht in der vertraglichen Vereinbarung von Karenzfristen (s. Art. 94b BPV; SR 172.220.111.3). Strengere Karenzfristregelungen f\u00fcr Topkader der Bundesverwaltung h\u00e4tten jedoch weitere negative Auswirkungen, wenn Spitzenkr\u00e4fte in die Privatwirtschaft wechseln wollen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Voraussetzungen f\u00fcr Wechsel von Topkadern aus der Privatwirtschaft in die Bundesverwaltung bestehen. Letztlich ist es jedoch immer ein pers\u00f6nlicher Entscheid, sich f\u00fcr eine Position in der Bundesverwaltung zu bewerben. Allf\u00e4lligen F\u00f6rderungsbem\u00fchungen in diesem Bereich \u2013 \u00fcber interessante Arbeitsinhalte und konkurrenzf\u00e4hige Arbeitsbedingungen hinaus \u2013 sind daher Grenzen gesetzt. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1763510400000)\/","SubmittedBy":"Burgherr Thomas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1763565593193)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763565601637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758844800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}