{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254385,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254385,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4385","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Analyse des Erfolgs in der Stromeffizienz in der Schweiz und Lehren f\u00fcr die Zukunft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Stromverbrauch der Schweiz war im Jahr 2024 gleich hoch wie im Jahr 2005. Dieser Befund ist bemerkenswert, weil sich in diesem Zeitraum die Bev\u00f6lkerung um rund 1,5 Millionen Menschen vergr\u00f6ssert hat, die Wirtschaft stark gewachsen ist, \u00fcber 500 000 neue W\u00e4rmepumpen installiert wurden, mehr als 200 000 Elektroautos und rund 100 000 Plug-in-Hybridfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt wurden und zahlreiche Rechen- und Datencenter ihren Betrieb aufgenommen haben. Zudem transportieren Bahnen, Trams und Z\u00fcge heute deutlich mehr Passagiere als noch vor 20 Jahren.</p><p>Trotz dieser Entwicklungen konnte der Stromverbrauch dank massiver Effizienzgewinne stabil gehalten werden. Die mit der Energiestrategie 2050 gesetzten Richtwerte f\u00fcr die Stromeffizienz bis 2035 wurden zudem bereits 2025 erreicht, bereits nach rund 7 statt 17 Jahren. Mit dem Energiegesetz wurden im 2024 neue Stromeffizienzziele gesetzt.</p><p>Dieser bisherige Erfolg in Sachen Stromeffizienz wirft zentrale Fragen f\u00fcr die k\u00fcnftige Energiepolitik und insbesondere f\u00fcr die Prognosen des Stromverbrauchs auf.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen:</p><p>1. Auf welche konkreten Massnahmen, Instrumente und Entwicklungen dieser ausserordentliche Erfolg der Stromeffizienz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.</p><p>2. Welche Akteure (Bund, Kantone, Gemeinden, Energieversorger, Wirtschaft, Haushalte) mit welchen Mitteln besonders wirksam zur Stromeffizienzsteigerung beigetragen haben.</p><p>3. In welchen Sektoren die gr\u00f6ssten Stromeffizienzfortschritte erzielt wurden und wie diese quantitativ zu beziffern sind.</p><p>4. Welche Lehren sich aus diesen Erfahrungen f\u00fcr die Prognosemethoden des k\u00fcnftigen Stromverbrauchs ziehen lassen.</p><p>5. Welche Massnahmen k\u00fcnftig zu ergreifen sind, um den eingeschlagenen Stromeffizienzpfad weiterzuf\u00fchren, wo sinnvoll und m\u00f6glich zu verst\u00e4rken und die neuen Ziele des Energiegesetzes&nbsp;zu&nbsp;erreichen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Zu 1. bis 3.: Der Stromverbrauch ist in der Schweiz trotz Bev\u00f6lkerungs- und Wirtschaftswachstums zwischen 2005 und 2024 auf einem \u00e4hnlichen Niveau geblieben. Daf\u00fcr sind mehrere Faktoren verantwortlich, unter anderem der technische Fortschritt, gezielte Massnahmen zur Steigerung der Stromeffizienz sowie auch ein Strukturwandel in der Wirtschaft. Die Energieperspektiven 2050+ des Bundesamts f\u00fcr Energie (BFE) ber\u00fccksichtigen den Einfluss solcher Faktoren. Sie werden derzeit aktualisiert und modellieren die zuk\u00fcnftige Entwicklung des Stromverbrauchs auf Basis der jeweils verf\u00fcgbaren Daten.</span></p><p><span>Zu 4. und 5.: Das Parlament hat den Bundesrat beauftragt, in der laufenden Legislaturperiode eine Energieeffizienzstrategie zu verabschieden. Die entsprechenden Arbeiten sind im Gange. Der Bundesrat plant, die Strategie im Verlauf des Jahres 2027 zu verabschieden. Die Energieeffizienzstrategie wird die bisherigen Erfahrungen mit Massnahmen zur Stromeffizienz zusammenfassen. Dabei sollen die gewonnenen Erkenntnisse in die Weiterentwicklung bestehender Instrumente sowie in die Erarbeitung neuer Ans\u00e4tze einfliessen. Das Ziel ist es, die verbleibenden realistischen Effizienzpotentiale m\u00f6glichst wirksam auszusch\u00f6pfen und die Vorgaben des Energiegesetzes umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausarbeitung eines zukunftsgerichteten und wirkungsvollen Vorgehens. </span></p><p><span>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die zentralen Anliegen des Postulats in den laufenden Arbeiten angemessen ber\u00fccksichtigt werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1763510400000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1763573025477)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1767694907540)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758844800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen|Energie"}}