{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254414,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254414,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4414","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Strategie f\u00fcr pr\u00e4ventive Weiterbildung und Umschulung bei berufsrelevanten Struktur- und Technologieumbr\u00fcchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Sozialpartnern und den relevanten Akteuren der Berufs-, Weiter- und Erwachsenenbildung eine nationale Strategie auszuarbeiten, die pr\u00e4ventive Weiterbildung und Umschulung f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige sicherstellt, deren berufliche T\u00e4tigkeit voraussichtlich erheblich durch technologische, wirtschaftliche oder regulatorische Umbr\u00fcche, wie beispielsweise den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz, ver\u00e4ndert oder verdr\u00e4ngt werden. Ziel ist es, diesen Personen eine rasche berufliche Umorientierung oder Qualifizierung innerhalb ihres T\u00e4tigkeitsfeldes zu erm\u00f6glichen, um einen \u00dcbertritt in die Arbeitslosenversicherung (ALV) m\u00f6glichst zu vermeiden.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Minderheit der Kommission (Hug, Balmer, de Montmollin, Freymond, Gafner, Heimgartner, Huber, Riem, R\u00fcegsegger) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweizer Wirtschaft steht insbesondere aber nicht nur durch den Einsatz von KI vor tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen, welche Berufsbilder und Kompetenzanforderungen substanziell wandeln. Eine pr\u00e4ventive, datenbasierte und partnerschaftlich getragene Strategie erh\u00f6ht die Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit, schont die ALV, st\u00e4rkt die Innovationskraft und wahrt die Chancengerechtigkeit in allen Regionen.</p><p>Statt erst im Nachgang auf Stellenverluste zu reagieren, soll die Schweiz als Innovationsstandort proaktiv handeln. Eine koh\u00e4rente Strategie erm\u00f6glicht es, Menschen im Erwerbsleben fr\u00fchzeitig zu identifizieren, deren T\u00e4tigkeiten einem hohen Risiko unterliegen, und ihnen gezielt Weiterbildungen zug\u00e4nglich zu machen. Dies entlastet mittelfristig die ALV, sichert das individuelle Erwerbseinkommen und st\u00e4rkt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Wirtschaft.</p><p>Die Motion folgt dem Grundsatz der Eigenverantwortung in Verbindung mit gezielter staatlicher Unterst\u00fctzung und betont den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten des technologischen Wandels.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Bildungs- und das Besch\u00e4ftigungssystem in der Schweiz sind eng aufeinander abgestimmt. Die Vermittlung beruflicher Kompetenzen erfolgt in einem fein abgestimmten System aus formalen Abschl\u00fcssen, rasch anpassungsf\u00e4higer, berufsorientierter Weiterbildung und informellem Lernen. Durch das Berufsprinzip und die Arbeitsmarktorientierung ist die Berufsbildung stetig gefordert, die sich wandelnden Anforderungen und Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft aufzunehmen und das Aus- und Weiterbildungssystem entsprechend zu gestalten und weiterzuentwickeln. </span></p><p><span>In der Vergangenheit hat sich bei verschiedenen Megatrends, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, gezeigt, dass die starke Arbeitsmarktorientierung des Bildungssystems Schl\u00fcssel f\u00fcr das Schritthalten mit neuen Entwicklungen ist. Alle beruflichen Grundbildungen und Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung werden auf Initiative der Wirtschaft entwickelt und regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft sowie bei Bedarf angepasst. Neue Entwicklungen wie Applikationen mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) k\u00f6nnen zudem in rasch konzipierten Kursen vermittelt oder durch Lernen am Arbeitsplatz erworben werden.</span></p><p><span>Die Digitalisierung und insbesondere der Einsatz von KI ver\u00e4ndern den Arbeitsmarkt je nach Branche in sehr unterschiedlicher Form und Intensit\u00e4t. Die konkreten Auswirkungen lassen sich daher weder pr\u00e4zise voraussagen noch klar abgrenzen. Eine pr\u00e4ventive Erfassung potenziell betroffener Personen ist, soweit \u00fcberhaupt machbar, Aufgabe der Unternehmen oder Branchen. Ein Grossteil der Unternehmen unterst\u00fctzt die berufsorientierte Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Dadurch stellen die Unternehmen sicher, dass die Mitarbeitenden mit den Ver\u00e4nderungen in der Arbeitswelt Schritt halten. Das Weiterbildungsangebot in der Schweiz ist breit und umfassend. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer k\u00f6nnen sich so an neue Anforderungen anpassen, bestehende Kompetenzen erweitern oder neue F\u00e4higkeiten dazulernen. Gest\u00fctzt auf das Berufsbildungsgesetz hat das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation das F\u00f6rderprogramm \u00abEinfach besser! \u2026 am Arbeitsplatz\u00bb lanciert, um kurze Weiterbildungen im Bereich Grundkompetenzen am Arbeitsplatz, insbesondere auch im Bereich der digitalen Kompetenzen, finanziell zu unterst\u00fctzen. Auch in der Berufsinformation und -beratung bestehen bereits Strukturen und Angebote. So richtet sich die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung in den Kantonen vermehrt aus auf die Ver\u00e4nderungen des Arbeitsmarkts und deren Konsequenzen f\u00fcr Einzelpersonen. Zudem stehen verschiedene Beratungsangebote zur Verf\u00fcgung, wie beispielsweise \u00abviamia\u00bb, eine kostenlose berufliche Standortbestimmung f\u00fcr \u00fcber 40-J\u00e4hrige.</span></p><p><span>Der Bund verfolgt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt systematisch und thematisiert diese in bestehenden Gremien. In der Tripartiten Berufsbildungskonferenz sind Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt vertreten und verfolgen entsprechende Entwicklungen und Herausforderungen. Sie stimmen ihre Massnahmen in den jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten aufeinander ab. Der nationale Bildungsbericht liefert periodisch fundiertes Steuerungswissen zu den Auswirkungen der Digitalisierung und KI auf das schweizerische Bildungssystem; der n\u00e4chste Bericht erscheint im Fr\u00fchling 2026. Zudem ver\u00f6ffentlicht der Bundesrat regelm\u00e4ssig Monitoringberichte \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt. Der n\u00e4chste Bericht wird voraussichtlich 2027 erscheinen und sich auch mit den Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt befassen. Ferner hat sich die Schweiz an einer l\u00e4ndervergleichenden Studie der OECD beteiligt, die den Einsatz von KI zur Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz von Berufsbildungslehrpl\u00e4nen und -qualifikationen zum Thema hat.</span></p><p><span>Angesichts der bestehenden Strukturen und Massnahmen besteht kein Bedarf f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Strategie. Das aktuelle System erlaubt es, Entwicklungen bottom-up fr\u00fchzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Eine gesonderte pr\u00e4ventive Weiterbildungsoffensive w\u00fcrde keinen Mehrwert schaffen und w\u00e4re aufgrund der schwer prognostizierbaren Auswirkungen von KI nicht zielf\u00fchrend.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1770768000000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":230,"BusinessStatusText":"Beratung in Kommission des St\u00e4nderates abgeschlossen","BusinessStatusDate":"\/Date(1782822890000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34|44","Category":"IV","Modified":"\/Date(1782822923450)\/","SubmissionDate":"\/Date(1762992000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}