{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254420,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254420,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4420","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verankerung des Themas kritische Rohstoffe in Politik, Wissenschaft und Ausbildung ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:&nbsp;<br>&nbsp;</p><ul><li>Plant der Bundesrat die Erweiterung von Fachkompetenzen zum Thema kritische Rohstoffe \u2013 etwa zu Rohstoffm\u00e4rkten, Lieferkettenanalytik, Recycling \u2013 in relevanten Bundes\u00e4mtern?</li><li>Beabsichtigt der Bundesrat, einschl\u00e4gige Professuren und Curricula an ETH/Universit\u00e4ten/FH zu st\u00e4rken sowie die Berufsbildung (EFZ/EFZ+/h\u00f6here Stufen) und Weiterbildungen (CAS/MAS zur Rohstoffsicherheit/Lieferkettenanalytik) auszubauen, um die f\u00fcr Industrie und Verwaltung ben\u00f6tigten Fachkr\u00e4fte, Datenkompetenz und Innovation bereitzustellen und den Wissenstransfer in die Praxis zu beschleunigen?</li><li>Sind gezielte F\u00f6rderprogramme (SNF/Innosuisse) f\u00fcr Forschung, Lehre und Transfer zu Rohstoffgeologie, Substitution, Materialeffizienz und Recycling/Urban Mining geplant, um Forschungsl\u00fccken zu schliessen und Innovation und Pilotanwendungen zu beschleunigen?</li></ul><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz wird das Thema Versorgungsrisiken mit kritischen Rohstoffe und Halbfabrikaten bislang unzureichend adressiert. Gleichzeitig nehmen die damit verbundenen Unsicherheiten zu. Geopolitische Spannungen, Exportrestriktionen, Preisschocks und Logistikrisiken betreffen Schl\u00fcsselbranchen wie Energie, MEM, ICT, Mobilit\u00e4t, Pharma/MedTech und Verteidigung. Ohne Kompetenzen in Verwaltung, Forschung und Industrie k\u00f6nnen Risiken nicht angegangen werden.&nbsp;</p><p>Die Forschungsschwerpunkte in der Schweiz in Erd- und Materialwissenschaft und verwandten Disziplinen sind stark international ausgerichtet. Die nationale Situation rund um die Versorgungssicherheit bleiben dabei randst\u00e4ndig. Die Landesgeologie verf\u00fcgt \u00fcber wenig Ressourcen f\u00fcr Prospektionsarbeiten und Potenzialabsch\u00e4tzungen; Daten zu inl\u00e4ndischen Rohstoffvorkommen sind daher l\u00fcckenhaft. Auch die R\u00fcckgewinnungspotentiale sekund\u00e4rer Rohstoffe sind nicht systematisch erfasst. Schweizer Forschungsinstitutionen engagieren sich zwar in europ\u00e4ischen Projekten zu Bewertung, Recycling und Substitution kritischer Rohstoffe, doch die \u00dcbertragbarkeit auf die spezifischen Bed\u00fcrfnisse des Standorts Schweiz ist begrenzt. In den Bundes\u00e4mtern gibt es wenig Fachwissen \u00fcber Rohstoffrisiken \u2013 sowohl in einzelnen Fachbereichen als auch an den Schnittstellen von Wirtschaft, Geopolitik, Handel und Innovation.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><strong>Frage 1 </strong></p><p>Die interdepartementale Plattform Rohstoffe umspannt ein Netz von Fachpersonen in mehreren Departementen (EDA, EFD, WBF, UVEK, VBS), die \u00fcber Kompetenzen zum Thema \u00abkritische\u00bb mineralische Rohstoffe verf\u00fcgen. Da die globale Nachfrage in den letzten Jahren zugenommen hat und geopolitische Spannungen in gewissen L\u00e4ndern zu Versorgungsrisiken gef\u00fchrt haben, wird das Wissen in den erfragten Bereichen (M\u00e4rkte, Lieferketten und Recycling) im bestehenden Netz der Fachpersonen laufend erweitert. Da die Versorgungslage der Schweizer Wirtschaft mit mineralischen Rohstoffen insgesamt stabil und gesichert ist, sind keine Ressourcenaufstockungen vorgesehen.</p><p><strong>Frage 2</strong></p><p>Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt in der Berufs- und Weiterbildung sorgen gemeinsam f\u00fcr ein attraktives Angebot. Mit der starken Einbindung der Wirtschaft ins Aus- und Weiterbildungssystem ist gew\u00e4hrleistet, dass Unternehmen und Individuen mit den sich ver\u00e4ndernden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt Schritt halten k\u00f6nnen. Organisationen der Arbeitswelt \u00fcbernehmen in der Berufsentwicklung die Verantwortung f\u00fcr ihre beruflichen Grundbildungen sowie die Angebote in der h\u00f6heren Berufs- und Weiterbildung.&nbsp; </p><p>Hochschulen besetzen Lehrst\u00fchle und bestimmen das Angebot an Studieng\u00e4ngen und Weiterbildungen im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten Hochschulautonomie und der Freiheit von Lehre und Forschung. In Studieng\u00e4ngen wie z.B. Umweltwissenschaften, Geologie/Erdwissenschaften, Chemie-, Ingenieur- und Materialwissenschaften vermitteln die Hochschulen Fachwissen, wissenschaftliche Methoden und interdisziplin\u00e4re Kompetenzen. Zus\u00e4tzlich bieten sie praxisnahe Weiterbildungen an und pflegen den Austausch mit der Industrie, um auf die sich wandelnden Anforderungen spezifischer Branchen reagieren zu k\u00f6nnen. Dies trifft auch auf den Themenbereich rund um kritische Rohstoffe zu. </p><p>\u00dcber ihre Forschung treiben die Hochschulen auch den Wissens- und Technologietransfer (WTT) voran. In Bezug auf die Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH) hat der Bundesrat in seinen strategischen Zielen f\u00fcr den ETH-Bereich 2025\u20132028 festgehalten, dass sie eine den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bed\u00fcrfnissen angepasste Aus- und Weiterbildung anbieten und den WTT durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, \u00f6ffentlicher Verwaltung und anderen Bereichen der Gesellschaft f\u00f6rdern sollen.</p><p><strong>Frage 3</strong></p><p>Im Rahmen der F\u00f6rderinstrumente des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) sind derzeit keine spezifischen Ausschreibungen in den Bereichen Rohstoffgeologie, Substitution, Materialeffizienz sowie Recycling/Urban Mining vorgesehen. Gleichwohl gibt es in den Nationalen Forschungsschwerpunkten \u00abSPIN\u00bb, \u00abCatalysis\u00bb und MARVEL Forschung zum Themenfeld seltene Erden und kritische Rohstoffe. Forschende k\u00f6nnen zudem jederzeit F\u00f6rdergesuche zu diesen Themen einreichen. Aktuell f\u00f6rdert der SNF rund 40 Projekte in diesem Themenbereich. Die Innosuisse f\u00f6rdert im Rahmen eines Flagship mehrere Projekte, die sich mit der Kreislaufwirtschaft und der R\u00fcckgewinnung und Wiederverwendung von Materialien befassen. Wie der SNF f\u00f6rdert auch die Innosuisse grunds\u00e4tzlich nach dem bottom-up Prinzip. Interessierte Organisationen und Unternehmen k\u00f6nnen laufend Projekte im Bereich der kritischen Rohstoffe einreichen.</p><p>Zudem gibt es im Themenbereich Recycling, Kreislaufwirtschaft und Substituierbarkeit Projekte,&nbsp;die z.B vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt, vom Bundesamt f\u00fcr Energie oder vom EU-Forschungsprogramm Horizon Europe finanziert werden und wo u.a. Institutionen des ETH-Bereichs sehr aktiv sind.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Schneider-Schneiter Elisabeth","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771450286213)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1774966702577)\/","SubmissionDate":"\/Date(1764547200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Bildung"}}