{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254432,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254432,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4432","BusinessType":9,"BusinessTypeName":"Dringliche Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"D.Ip.","Title":"Die Klimakrise versch\u00e4rft sich. Wann handelt die Schweiz? ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die neuen Klimaszenarien zeigen, dass sich die Schweiz um fast 3\u00b0C erw\u00e4rmt hat, bei ungebremster Entwicklung k\u00f6nnten bis zu 5\u00b0C erreicht werden. Gleichzeitig verfehlt die Schweiz ihre Reduktionsziele klar. Die Auslandkompensationen sind mit bisher 0.04 % faktisch gescheitert, Inlandmassnahmen werden geschw\u00e4cht. Diese Entwicklungen gef\u00e4hrden die Klimaziele und erh\u00f6hen die Risiken f\u00fcr Bev\u00f6lkerung, Infrastruktur und Natur. Es braucht daher umgehend Klarheit \u00fcber den Kurs der Schweizer Klimapolitik.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass die Schweiz ihre Klimaziele deutlich verfehlen wird. Trotzdem gibt sich der Bundesrat optimistisch, dass die Schweiz auf gutem Weg ist. Verf\u00fcgt der Bundesrat \u00fcber zus\u00e4tzliche, der \u00d6ffentlichkeit nicht bekannte Angaben, die diesen Optimismus rechtfertigen?&nbsp;</li><li>Wie beurteilt der Bundesrat die neuen Klimaszenarien (Klima CH2025), die f\u00fcr die Schweiz eine Erw\u00e4rmung von bis zu 5\u00b0C erwarten lassen?&nbsp;</li><li>Welche wissenschaftlichen Einsch\u00e4tzungen liegen dem Bundesrat zu Overshoot-Risiken vor \u2013 insbesondere zu irreversiblen Sch\u00e4den an Biodiversit\u00e4t, Gesundheit und Infrastruktur?&nbsp;</li><li>Studien zeigen: Das Verfehlen der Klimaziele verursacht langfristig h\u00f6here volkswirtschaftliche Sch\u00e4den als rechtzeitige Investitionen in den Klimaschutz. Mit welchen konkreten Schadenskosten rechnet der Bundesrat f\u00fcr Szenarien \u00fcber 1.5 bzw. 2 \u00b0C Erw\u00e4rmung und welche Zahlen liegen ihm zur Gegen\u00fcberstellung von Investitionskosten versus Kosten des Nichtstuns vor?&nbsp;</li><li>Wie begr\u00fcndet der Bundesrat, dass zentrale Hebel in der Klimapolitik, wie der Finanzplatz, der Luftverkehr, die grauen Emissionen und die internationale Klimafinanzierung weiterhin kaum ber\u00fccksichtigt werden?&nbsp;</li><li>Laut Studien wird die Energiewende durch die Diskussion \u00fcber eine R\u00fcckkehr der Atomkraft ausgebremst. Angesichts der Tatsache, dass die Schweiz ihre Klimaziele zu verfehlen droht: H\u00e4lt es der Bundesrat f\u00fcr die richtige Strategie, dem Zubau der Erneuerbaren Steine in den Weg zu legen?&nbsp;</li><li>Der Bundesrat best\u00e4tigt (siehe 25.1044), dass bis heute erst 0.04 % der geplanten Auslandkompensationen umgesetzt wurden. Eine verl\u00e4ssliche Einsch\u00e4tzung der Umsetzung sei erst \u00abin den kommenden Jahren\u00bb m\u00f6glich. Wie garantiert der Bundesrat, dass die Ziele bis 2030 realistisch erreichbar sind und welche Fortschritte erwartet er im verbleibenden Zeitraum?&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1 und 7) Der Bundesrat hat sich in seinen Antworten auf die Interpellation 24.4379 Bulliard \u00abKann der Plan der CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Kompensation zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 noch aufgehen?\u00bb und die Anfrage 25.1044 Clivaz \u00abWird die Schweiz ihre Treibhausgasreduktionsziele f\u00fcr 2030 erreichen?\u00bb zur Frage der Zielerreichung ge\u00e4ussert. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2) Die Klimaszenarien machen deutlich, dass die Schweiz heute bereits stark vom Klimawandel betroffen ist, und dass sie auch zuk\u00fcnftig mit sp\u00fcrbaren Auswirkungen zu rechnen hat. Die Szenarien verdeutlichen die Notwendigkeit globaler Anstrengungen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen, und sie zeigen die Notwendigkeit von Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Sie bilden die Basis f\u00fcr die Strategie des Bundesrates zur Anpassung an den Klimawandel.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3) Der Bundesrat st\u00fctzt sich f\u00fcr seine Beurteilungen der Folgen des Klimawandels auf die verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Grundlagen, wie sie der Weltklimarat IPCC regelm\u00e4ssig in seinen Sachstandsberichten zusammenfasst.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4) Der Bundesrat hat die Kosten des Klimawandels 2021 in seiner langfristigen Klimastrategie auf der Grundlage der damals verf\u00fcgbaren Literatur beurteilt. Schreitet die Klimaerw\u00e4rmung weiter voran, so liegen die Kosten f\u00fcr die Schweiz im Jahr 2050 gem\u00e4ss den verf\u00fcgbaren Studien bei maximal 4 Prozent des j\u00e4hrlichen BIP. Werden die weltweiten Emissionen umfassend gesenkt und die globale Erw\u00e4rmung auf maximal 1,5 Grad Celsius beschr\u00e4nkt, fallen 2050 noch Kosten von maximal 1,5 Prozent des BIP an. Aktuell l\u00e4uft im Rahmen des Forschungsprogramms NCCS-Impacts des National Centre for Climate Services ein Projekt, welches die Kosten der Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz umfassend absch\u00e4tzt. Die Ergebnisse werden 2026 vorliegen. Es ist dabei zu ber\u00fccksichtigen, dass eine Prognose f\u00fcr einen Zeitraum eines Viertel Jahrhunderts mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>5) Die genannten Themenbereiche sind in der heutigen Gesetzgebung bereits ber\u00fccksichtigt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>6) Der Bundesrat hat sich in seiner Botschaft zur Volksinitiative \u00abJederzeit Strom f\u00fcr alle (Blackout stoppen)\u00bb (25.068) zur Kernenergie positioniert. Er lehnt die Initiative ab, m\u00f6chte ihr aber einen indirekten Gegenvorschlag gegen\u00fcberstellen. Ziel ist es, die schweizerische Energiepolitik unter Einbezug der Kernenergie technologieoffen auszugestalten und so eine R\u00fcckversicherung in der Stromversorgung zu schaffen. Dies f\u00fcr den Fall, dass die erneuerbaren Energien nicht im gew\u00fcnschten Mass ausgebaut werden k\u00f6nnen.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1765497600000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1765980984000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1767792018887)\/","SubmissionDate":"\/Date(1764633600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}