{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254486,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254486,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4486","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gibt es eine Nahrungskonkurrenz bei best\u00e4ubenden Insekten? ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wild- und Honigbienen sind nebst zahlreichen weiteren Insekten zentral f\u00fcr die Best\u00e4ubungsleistung von Pflanzen. Sie sind f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t ebenso wie f\u00fcr die Landwirtschaft unverzichtbar.&nbsp;Rund um Honig- und Wildbienen ist in letzter Zeit eine Kontroverse entstanden. Die Rede ist von einer m\u00f6glichen Nahrungskonkurrenz. Honigbienen werden zum Teil als negativ f\u00fcr die Artenvielfalt und als Bedrohung f\u00fcr die Wildbienen dargestellt.&nbsp;&nbsp;Diese Kontroverse ist einer ganzheitlichen Betrachtung der Best\u00e4ubungsleistung der Insekten und ihrer Bedeutung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t nicht zutr\u00e4glich.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Ich bitte den Bundesrat daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:&nbsp;&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Welche Forschungsaktivit\u00e4ten laufen im nationalen Kontext, um diese Diskussion auf einer wissenschaftlich fundierten Basis zu f\u00fchren?&nbsp;</li><li>Gibt es heute bereits umfassende, wissenschaftliche Grundlagen, welche die spezifischen Verh\u00e4ltnisse der Schweiz ber\u00fccksichtigen&nbsp;und konkrete Faktoren wie verschiedene Jahreszeiten und Landschaftstypen ausreichend miteinbeziehen, um die Frage einer m\u00f6glichen Nahrungskonkurrenz zwischen Honigbienen, Wildbienen und anderen Insekten fundiert zu beurteilen?&nbsp;</li><li>Wenn ja:&nbsp;Wird nachgewiesen, wie gross der Einfluss dieser Konkurrenz f\u00fcr die Erhaltung der Wildbienenpopulation im Vergleich zu anderen Einflussfaktoren ist?&nbsp;</li><li>H\u00e4lt der Bundesrat die derzeit verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse f\u00fcr ausreichend, um als Grundlage f\u00fcr rechtsverbindliche Regulierungen der Honigbiene zu dienen und um beh\u00f6rdliche Einschr\u00e4nkungen der Honigbienenhaltung auf kantonaler oder regionaler Ebene zu rechtfertigen?&nbsp;</li></ol>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. Agroscope, das Institut f\u00fcr Bienengesundheit (Uni Bern) und das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (FiBL) f\u00fchren im Zeitraum 2025-2029 gemeinsam das Forschungsprojekt </span><em><span>BEENERGIA</span></em><span> durch. Dieses wird fundierte Erkenntnisse zu den Wechselwirkungen zwischen Honig- und Wildbienen bereitstellen sowie L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zur Konfliktminderung liefern, welche den Entscheidungstr\u00e4gern als Grundlage dienen k\u00f6nnen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2. und 3. Der Einfluss der st\u00e4dtischen Imkerei auf Wildbienenbest\u00e4nde l\u00e4sst sich mit den bisher durchgef\u00fchrten Studien nicht quantifizieren. Die Zusammenh\u00e4nge sind komplex, da viele Faktoren gleichzeitig wirken (z. B. Lebensraumverlust, Versiegelung, Pestizide, Klimawandel). Die WSL-Studie </span><em><span>City4Bees</span></em><span> (2012-2018, </span><span>bafu.admin.ch &gt; Publikationen, Medien &gt; Externe Studien &gt; Biodiversit\u00e4t &gt; </span><em><span>City4Bees</span></em><span>) gibt erste Hinweise, dass einzelne urbane R\u00e4ume nicht \u00fcber gen\u00fcgend Nahrungsquellen f\u00fcr Bienen verf\u00fcgen. Das kann potenziell auch Wildbienen beeintr\u00e4chtigen. Zudem hat die Studie einen Zusammenhang zwischen Nahrungsverf\u00fcgbarkeit und Gesundheit (physische und reproduktive Aspekte) der Wildbienen gezeigt: je geringer die Nahrungsverf\u00fcgbarkeit, desto schlechter die Gesundheit der Wildbienen. Die Ergebnisse der WSL-Studie sind gem\u00e4ss den Autoren jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da sie nur f\u00fcr den untersuchten Raum \u2013 hier st\u00e4dtische G\u00e4rten \u2013 gelten. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. Die derzeit verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse implizieren keine Notwendigkeit einer fl\u00e4chendeckenden Regelung oder pauschalen Beschr\u00e4nkung der Honigbienenhaltung in der Schweiz. Denkbar sind r\u00e4umlich und zeitlich begrenzte spezifische Regelungen, beispielsweise beim Vorkommen gef\u00e4hrdeter Wildbienen in sch\u00fctzenswerten Lebensr\u00e4umen oder bei deutlich limitiertem Bl\u00fctenangebot. Wichtig sind in jedem Fall Massnahmen, welche die Biodiversit\u00e4t beispielsweise in Siedlungsr\u00e4umen f\u00f6rdern und so auch Nahrungsangebote f\u00fcr Bienen bereitstellen. Die F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t ist die wirkungsvollste Massnahme, um Nahrung f\u00fcr alle Bienen bereitzustellen. </span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1770768000000)\/","SubmittedBy":"Hegglin Peter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1773934572000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1773934583637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1765238400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}