{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254531,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254531,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4531","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Inwieweit wird das Thema Salz in der Strategie zur Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention in der Schweiz ber\u00fccksichtigt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Zusammenhang zwischen regelm\u00e4ssigem \u00fcberm\u00e4ssigem Salzkonsum und einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Schlaganfall, koronare Herzkrankheiten oder Herzinsuffizienz ist inzwischen klar belegt.&nbsp;</p><p>Eine zu hohe t\u00e4gliche Salzaufnahme f\u00fchrt zu Bluthochdruck, einer heimt\u00fcckischen Erkrankung, die keine Schmerzen verursacht und von den Betroffenen h\u00e4ufig unbemerkt bleibt. Zudem zeigen die Patientinnen und Patienten oft nur eine geringe Bereitschaft, in der Therapie mitzuwirken. Angesichts der hohen Zahl der Betroffenen und der schwerwiegenden, langfristigen Komplikationen stellt dieses Verhalten ein erhebliches Problem f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit dar&nbsp;\u2013 ein Problem, das jedoch nach wie vor weitgehend vernachl\u00e4ssigt wird. W\u00e4hrend die gesundheitlichen Risiken von \u00fcberm\u00e4ssigem Zuckerkonsum allgemein bekannt sind, sind die problematischen Folgen von \u00fcberm\u00e4ssigem Salzkonsum bisher noch kaum im \u00f6ffentlichen Fokus.</p><p>\u00dcberm\u00e4ssiger Salzkonsum kann teilweise durch freiwilliges Nachsalzen bei Mahlzeiten erkl\u00e4rt werden, h\u00e4ufig handelt es sich jedoch um sogenanntes \u00abverstecktes Salz\u00bb, das in industriell verarbeiteten und abgepackten Lebensmitteln&nbsp;(z.&nbsp;B. Fertiggerichten) oder in Fastfood enthalten ist. Die gezielte Salzbeigabe durch die Lebensmittelindustrie dient vor allem der Geschmacksverbesserung und damit implizit der Steigerung des Absatzes der Produkte.</p><p>Diese Sachlage wurde bereits vor fast zehn Jahren im Parlament durch die Motion&nbsp;16.3601 von Nationalrat Manuel&nbsp;Tornare aufgegriffen. Die Motion blieb jedoch ohne Folgen, da sie nach zwei Jahren ohne abschliessende Behandlung im Rat abgeschrieben wurde.</p><p>Eine k\u00fcrzlich ausgestrahlte Fernsehsendung&nbsp;(\u00abA bon entendeur\u00bb, SRG) hat das Thema erneut beleuchtet und gezeigt, dass sich zu dieser Sachlage bisher wenig bis gar nichts ge\u00e4ndert hat.</p><p>Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>\u2013 Wie beurteilt der Bundesrat die Problematik des \u00fcberm\u00e4ssigen Salzkonsums der Bev\u00f6lkerung, insbesondere im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die \u00f6ffentliche Gesundheit?</p><p>\u2013 Welche Massnahmen wurden in den letzten Jahren in diesem Bereich ergriffen?</p><p>\u2013 Welcher Druck wird auf die Lebensmittelindustrie ausge\u00fcbt, um den Salzgehalt in industriell hergestellten Fertiggerichten wirksam zu reduzieren?</p><p>\u2013 Ist der Bundesrat bereit, noch st\u00e4rker zu intervenieren, um das Problem wirksam anzugehen?</p><p>\u2013 Plant der Bundesrat eine nationale Informations- und Sensibilisierungskampagne?</p><p>Besten Dank dem Bundesrat f\u00fcr seine Antworten.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1. \u2013 3. Der Bundesrat beurteilt den \u00fcberm\u00e4ssigen Salzkonsum als relevantes Problem f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit, weil dadurch ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht. </p><p>&nbsp;</p><p>Im Jahr 2019 ver\u00f6ffentlichte das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) ein Grundlagenpapier, das die strategische Ausrichtung der Aktivit\u00e4ten zur Reduktion des Salzkonsums in der Schweiz festlegt und Handlungsfelder f\u00fcr Bund und weitere Akteure definiert (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Produktzusammensetzung &gt; Salzreduktion &gt; Weitere Informationen &gt; <a href=\"https://www.blv.admin.ch/dam/blv/de/dokumente/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/grundlagenpapier-salzreduktion.pdf.download.pdf/Grundlagenpapier%20betreffend%20Ausrichtung%20der%20Aktivit%C3%A4ten%20zur%20Reduktion%20des%20Salzkonsums%20in%20der%20Schweiz.pdf\">Grundlagenpapier betreffend Ausrichtung der Aktivit\u00e4ten zur Reduktion des Salzkonsums in der Schweiz)</a>.</p><p>&nbsp;</p><p>Zur Aktualisierung der Datengrundlage wurde 2022/2023 die nationale Studie zum Salzkonsum der erwachsenen Bev\u00f6lkerung aus den Jahren 2010/2011 erneut durchgef\u00fchrt. Obwohl der Salzkonsum leicht gesunken ist, bleibt er zu hoch. Die letzte Studie zeigt, dass Erwachsene t\u00e4glich knapp 9 Gramm Salz zu sich nehmen \u2013 deutlich mehr als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 5\u202fGramm. </p><p>&nbsp;</p><p>Das BLV hat in den vergangenen Jahren verschiedene Schritte zur Reduktion des Salzkonsums unternommen. Im Rahmen der freiwilligen Branchenvereinbarungen zur Zuckerreduktion (Erkl\u00e4rung von Mailand) hat es auch Verhandlungen mit der Lebensmittelindustrie zur Senkung des Salzgehalts gef\u00fchrt \u2013 2023 f\u00fcr Suppen und Salatsaucen sowie 2025 f\u00fcr Fertiggerichte. Diese Gespr\u00e4che blieben jedoch bisher ohne Ergebnis, da sich Produzenten und H\u00e4ndler nicht freiwillig zur Reduktion des Salzgehalts verpflichten wollen.</p><p>&nbsp;</p><p>Weil rund drei Viertel des Salzes aus verarbeiteten Lebensmitteln stammen, legt die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2025\u20132032 den Schwerpunkt auf die Reduktion von Salz und Zucker in industriell hergestellten Produkten, den Einbezug der wichtigsten privaten Akteure sowie die Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten. </p><p>&nbsp;</p><p>Die Informationen zu den bisherigen und laufenden Arbeiten des Bundes sind auf der Webseite des BLV einsehbar (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Produktzusammensetzung &gt; Salzreduktion).</p><p>&nbsp;</p><p>4. Das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) setzt weiterhin auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Industrie, um einen tragf\u00e4higen und langfristigen Konsens zu erreichen. Dieser soll sowohl die gesundheitspolitischen Ziele \u2013 insbesondere die Reduktion des \u00fcberh\u00f6hten Salzkonsums in der Bev\u00f6lkerung \u2013 unterst\u00fctzen als auch f\u00fcr die Unternehmen wirtschaftlich realisierbar bleiben. Dabei schliesst das EDI nicht aus, strengere Massnahmen in Betracht zu ziehen, sollte sich die Situation langfristig nicht verbessern.</p><p>&nbsp;</p><p>5. Das BLV plant derzeit keine nationale Informations- und Sensibilisierungskampagne. Es wird jedoch weiterhin \u00fcber seine bestehenden Kommunikationskan\u00e4le (Website, Social Media usw.) die Konsumentinnen und Konsumenten sowie relevante Stakeholder zum Thema Salz informieren und sensibilisieren. </p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Fridez Pierre-Alain","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1780565328000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1780651741803)\/","SubmissionDate":"\/Date(1765756800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}