{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254560,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254560,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4560","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Beachtung wird den Schweizer Agglomerationen im Gutachten \"Verkehr 2045\" geschenkt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Gutachten \u00abVerkehr 2045\u00bb soll eine Priorisierung der Infrastrukturprojekte f\u00fcr den Zeitraum 2025\u20132045 vornehmen und als Grundlage f\u00fcr die Mobilit\u00e4tspolitik des Bundes dienen. Es weist jedoch eine erhebliche L\u00fccke auf: Die Agglomerationen, einschliesslich derer, die von einer grenz\u00fcberschreitenden Dynamik gepr\u00e4gt sind, werden darin nicht ber\u00fccksichtigt. Im Gutachten selbst wird einger\u00e4umt, dass diese nicht eingehend analysiert wurden (siehe Ziffer 4.6): Es wurden nur Projekte mit Investitionen von mehr als 50 Millionen Franken (etwa ein Drittel der Antr\u00e4ge) ber\u00fccksichtigt, ohne deren Nutzen, r\u00e4umliche Auswirkungen oder Konsistenz mit bestehenden Politiken zu analysieren.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Schweizer Agglomerationen \u2013 seien es die Metropolitanr\u00e4ume Genfersee, Z\u00fcrich und Bern oder Regionen in grenz\u00fcberschreitenden Einzugsgebieten wie Basel, St. Gallen oder dem Tessin \u2013 erbringen zusammen einen wesentlichen Teil der Wertsch\u00f6pfung: Arbeitspl\u00e4tze, Unternehmenssitze, Mobilit\u00e4tsstr\u00f6me und internationaler Austausch.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Plant der Bund, ohne die spezifischen Bed\u00fcrfnisse dieser Regionen \u2013 einschliesslich der grenz\u00fcberschreitenden Schnittstellen \u2013 zu ber\u00fccksichtigen, so werden wom\u00f6glich deren r\u00e4umliche und wirtschaftliche Entwicklung und letztlich auch das nationale Wachstum gef\u00e4hrdet. In einer nachhaltigen und gerechten Infrastrukturpolitik muss f\u00fcr die Agglomerationen daher eine umfassender systemischer und verkehrstr\u00e4ger\u00fcbergreifender Ansatz ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Wie begr\u00fcndet der Bundesrat den Umstand, dass die Agglomerationen im Gutachten Weidmann nicht eingehend analysiert worden sind, obwohl sich in ihnen Bev\u00f6lkerung, Arbeitspl\u00e4tze, Mobilit\u00e4t, Wertsch\u00f6pfung und oft auch grenz\u00fcberschreitende Dynamiken konzentrieren, die f\u00fcr das ganze Land von wesentlicher Bedeutung sind?</li><li>Wie gedenkt er diese L\u00fccke in der n\u00e4chsten Botschaft NAF/STEP Bahn 2050 zu schliessen und die Bed\u00fcrfnisse der St\u00e4dte und der Grenzregionen zu ber\u00fccksichtigen?</li><li>Sieht er, dass dieses Vers\u00e4umnis die regionalen Ungleichgewichte zu versch\u00e4rfen droht, insbesondere zum Nachteil der f\u00fcr den nationalen Wohlstand wichtigen Grenzregionen?</li><li>Wie gedenkt er, den wirtschaftlichen Vorteilen der Agglomerationsprogramme (Produktivit\u00e4t, Attraktivit\u00e4t, Steuern) besser Rechnung zu tragen, um deren Beurteilung im Rahmen von \u00abVerkehr 2045\u00bb zu verbessern?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li><span>Der Bund anerkennt, dass die Agglomerationen wichtige wirtschaftliche und demographische Funktionen innehaben, welche auch in den Agglomerationsprogrammen zum Ausdruck kommen. </span><span>Im Gutachten der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Z\u00fcrich (ETHZ) wurden neben den Nationalstrassen- und Schienenprojekten ausschliesslich die grossen Projekte der Agglomerationen \u00fcber 50 Mio. CHF ber\u00fccksichtigt und priorisiert. Darunter fallen auch Massnahmen in grenz\u00fcberschreitenden Agglomerationen wie Genf und Basel. Daneben l\u00e4uft derzeit der \u00fcbliche Bewertungsprozess der 5. Generation, in dessen Rahmen der Bund insgesamt 42 Agglomerationsprogramme und ihre \u00fcber tausend mittleren und kleineren Massnahmen auf eine Mitfinanzierbarkeit pr\u00fcft. In diesem Rahmen werden weitere Projekte in grenz\u00fcberschreitenden Agglomerationen im Tessin und in der Ostschweiz gepr\u00fcft. Der Bund belegt damit, dass er sich der besonderen Herausforderungen der Agglomerationen \u2013 und insbesondere der grenz\u00fcberschreitenden Agglomerationen \u2013 bewusst ist </span><span>(vgl. auch Art. 4 Abs 4 der Verordnung \u00fcber das Programm Agglomerationsverkehr PAVV)</span><span>. </span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"2\"><li><span>Die Arbeiten zur Priorisierung durch die ETHZ sind abgeschlossen. Wie der Bundesrat im Oktober 2025 beschlossen hat, dient das Gutachten als Grundlage f\u00fcr die weiteren Arbeiten im Rahmen der n\u00e4chsten STEP-Ausbauschritte f\u00fcr Bahn und Strasse sowie f\u00fcr das Programm Agglomerationsverkehr. Der Bundesrat hat Ende Januar 2026 die inhaltlichen Eckwerte einer gemeinsamen Vernehmlassungsvorlage zu Verkehr\u201945 festgelegt. Die gemeinsame Vernehmlassung f\u00fcr die strategischen Entwicklungsprogramme (STEP) von Strasse und Schiene sowie f\u00fcr das Programm Agglomerationsverkehr soll im Juni 2026 beginnen und die Kantone k\u00f6nnen sich zu allen drei Vorhaben \u00e4ussern. Ziel dieser B\u00fcndelung der drei Vorhaben ist eine gesamtheitlich abgestimmte Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045.</span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"3\"><li><span>Bei \u00abVerkehr \u201845\u00bb liegt der Fokus auf einer gesamtheitlich abgestimmten Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der gesamten Schweiz, einschliesslich der Agglomerationen und grenz\u00fcberschreitenden R\u00e4ume. Der Bund pr\u00fcft die Agglomerationsprogramme 5. Generation nach seinen g\u00e4ngigen Kriterien </span><span>(gem\u00e4ss Art 4, 13 und 14 PAVV sowie den Inhalten der Richtlinien des Programms Agglomerationsverkehr RPAV) </span><span>und ber\u00fccksichtigt f\u00fcr die grossen Massnahmen \u00fcber 50 Mio. CHF zus\u00e4tzlich das Gutachten der ETHZ.</span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"4\"><li><span>Mit dem Programm Agglomerationsverkehr hat der Bund bereits ein wichtiges Instrument geschaffen, um den besonderen Herausforderungen und dem hohen Stellenwert der urbanen R\u00e4ume gerecht zu werden. Damit unterst\u00fctzt er die Agglomerationen bei der Finanzierung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte. Das Programm Agglomerationsverkehr ist mit den STEP Strasse und Zielbild STEP Schiene abgestimmt. Diese Abstimmung wird auch in Zukunft weiter vertieft und verbessert werden. Verkehr \u201845 ist ein weiterer Schritt zu einer gemeinsamen, verkehrstr\u00e4ger\u00fcbergreifenden Planung. In diesem Zusammenhang wird unter anderem auch der Sachplan Verkehr, Teil Programm, \u00fcberarbeitet werden.</span></li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1769558400000)\/","SubmittedBy":"Farinelli Alex","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1773999983000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1773999990683)\/","SubmissionDate":"\/Date(1765929600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr|Raumplanung und Wohnungswesen"}}