{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254673,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254673,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4673","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationales Myopie-Pr\u00e4ventionsprogramm","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, gemeinsam mit den Kantonen, den Augen-Kliniken, den Fachgesellschaften der Ophthalmologie, Forschungsinstitutionen sowie weiteren Interessierten ein Myopie-Pr\u00e4ventionsprogramm zu lancieren.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss diversen Studien und Prognosen wird die Zahl der Menschen durch Sehverlust wegen starker Kurzsichtigkeit massiv zunehmen. Fachleute bezeichnen Kurzsichtigkeit als eine der Hauptursachen f\u00fcr Erblindung.&nbsp;</p><p>In der Schweiz sind einzelne Fachorganisationen aktiv geworden und haben \u00fcber Kurzsichtigkeit sowie auch Pr\u00e4ventionsmassnahmen bei Kindern und Erwachsenen informiert. Auch einzelne Versicherer haben das Thema aufgenommen. Die als Begr\u00fcndung der Ablehnung des Postulats Feri 20.3057 erw\u00e4hnten Massnahmen des BSV und der NCD-Strategie entfalteten in den vergangenen f\u00fcnf Jahren nicht die erw\u00fcnschte Wirkung; die drohenden Gefahren konnten damit nicht abgewendet werden. Es besteht Handlungsbedarf.</p><p>Was fehlt, ist eine nationale Pr\u00e4ventionskampagne, die vor allem die Entwicklung und Zunahme einer Kurzsichtigkeit bei Kindern verhindern soll und damit den lebenslangen Erhalt der Sehkraft zum Ziel hat. Auch systematische Erhebungen von Myopie-Daten wie Statistiken zur H\u00e4ufigkeit, der Verbreitung, der Progression bei Kindern und Jugendlichen f\u00fcr die Schweiz fehlen. Weder gibt es eine zentrale Koordination mit verbindlichen Screening-Empfehlungen f\u00fcr alle Kinder noch eine nationale Regelung.&nbsp;</p><p>Vor dem Hintergrund des Schul- und Freizeitverhaltens von Kindern und Jugendlichen, das dem Erhalt eines normalen Sehverm\u00f6gens nicht zutr\u00e4glich ist (Bildschirm- und Handy-Nutzungsdauer und wenig Aufenthalt im Freien), dr\u00e4ngt sich die Verst\u00e4rkung und Vereinheitlichung der Pr\u00e4vention auf.&nbsp;</p><p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ausgezeichnete Ophthalmologische Kliniken sowie Fach\u00e4rztinnen und Fach\u00e4rzte; besonders erw\u00e4hnenswert ist auch das Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel. Das Fachwissen ist in hohem Masse vorhanden. Die Inhalte f\u00fcr Empfehlungen zur Pr\u00e4vention existieren. Es gilt, eine zentrale Koordination anzugehen, um ein staatliches fl\u00e4chendeckendes Pr\u00e4ventionsprogramm zu installieren.</p><p>Der Nutzen wird enorm sein, prim\u00e4r f\u00fcr den einzelnen Menschen, aber auch f\u00fcr die Gesellschaft, die Arbeitswelt und die Sozialversicherungen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Die Entwicklung von Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern ist die Folge eines Zusammenspiels mehrerer Faktoren. Laut zahlreichen Studien spielen neben genetischen Faktoren auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle, insbesondere abnehmende Aufenthalte im Freien bei Tageslicht sowie zu lange Bildschirmzeiten (\u00abEpid\u00e9mie de myopie en p\u00e9diatrie&nbsp;: prise en charge, pr\u00e9vention et traitement, 2023\u00bb, Revue m\u00e9dicale Suisse, www.revmed.ch &gt; Recherche &gt; Revue m\u00e9dicale 855). Erstmals erschienen 2022 im Rahmen der Schweizer Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fclerbefragung zum Gesundheitsverhalten (HBSC-Studie) Daten zur Pr\u00e4valenz von Kurzsichtigkeit bei 14- bis 15-J\u00e4hrigen (www.hbsc.ch&gt;Publikationen&gt;Studie 2022). Die n\u00e4chsten Ergebnisse, die f\u00fcr 2027 erwartet werden, sollen eine Tendenz erkennen lassen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie, (www.bag.admin.ch&gt;Politik &amp; Gesetze&gt;Nationale Gesundheitspolitik&gt;Gesundheitspolitische Strategien&gt;Nationale Gesundheitsstrategien&gt;Nicht\u00fcbertragbare Krankheiten) legt einen Referenzrahmen fest, mit dem solchen Erkrankungen durch die Verminderung von Risikofaktoren und die St\u00e4rkung von Schutzfaktoren vorgebeugt werden soll. Sie konzentriert sich zwar nicht auf die Pr\u00e4vention und Behandlung einzelner Krankheiten oder spezifischer Beeintr\u00e4chtigungen wie Kurzsichtigkeit. Es ist aber anzumerken, dass die Risikofaktoren f\u00fcr Kurzsichtigkeit auch bei anderen nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten relevant sind. Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Postulat 20.3057 Feri \u00abKurzsichtigkeit bei Kindern\u00bb bereits festgehalten hat, umfasst der Massnahmenplan der NCD-Strategie Pr\u00e4ventions- und Gesundheitsf\u00f6rderungsmassnahmen (verl\u00e4ngert bis 2028), die auch einen Beitrag zur Myopie-Pr\u00e4vention bei Kindern und Erwachsenen leisten k\u00f6nnen. Mit diesen Massnahmen sollen insbesondere Bewegung und sportliche Bet\u00e4tigung im Freien gef\u00f6rdert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Gleichzeitig sensibilisiert die Plattform \u00abJugend und Medien\u00bb des Bundesamtes f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) Eltern sowie Bezugs- und Betreuungspersonen f\u00fcr einen verantwortungsvollen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien (www.jugendundmedien.ch). In den entsprechenden Empfehlungen wird die Bedeutung eines ausgewogenen Verh\u00e4ltnisses zwischen Medienkonsum, k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung und anderen bildschirmfreien Aktivit\u00e4ten hervorgehoben. Zudem wird der Bundesrat im Rahmen des Postulats 24.4480 Vara \u00abPsychische Gesundheit von Jugendlichen und Exposition gegen\u00fcber sozialen Netzwerken. Was wird unternommen?\u00bb beauftragt, die Auswirkungen der Exposition gegen\u00fcber sozialen Netzwerken auf die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Der entsprechende Bericht soll namentlich die wissenschaftlich erwiesenen Auswirkungen auf die k\u00f6rperliche Gesundheit, einschliesslich Kurzsichtigkeit, aufzeigen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Erarbeitung eines gezielten Myopie-Pr\u00e4ventionsprogramms, wie von der Motion\u00e4rin gefordert, w\u00fcrde \u00fcber die Ziele und den Umfang der NCD-Strategie hinausgehen. Im Rahmen der neuen Strategie, die ab 2029 die nationalen Strategien NCD und Sucht abl\u00f6sen soll, wird jedoch gepr\u00fcft, ob und inwieweit die gesundheitlichen Auswirkungen technologischer Entwicklungen einbezogen werden k\u00f6nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Schliesslich ist angesichts der von Bundesrat und Parlament beschlossenen Sparmassnahmen eine verst\u00e4rkte Priorisierung der Bundesaufgaben und -ausgaben erforderlich. Im Bereich der Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung werden Aufgaben und Bereiche mit gesetzlicher Grundlage vorrangig behandelt. Es liegt in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone, spezifische Pr\u00e4ventionsprogramme zu erarbeiten und umzusetzen.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund ist der Bundesrat der Auffassung, dass die Anliegen der Motion in den bestehenden Strategien und laufenden Arbeiten ausreichend ber\u00fccksichtigt werden. </p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"von Falkenstein Patricia","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771446305563)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1771446316150)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766016000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}