{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254676,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254676,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4676","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"St\u00e4rkung der Innovationsf\u00e4higkeit der Schweizer Armee","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die sicherheitspolitische Lage sowie der rasche technologische Wandel stellen hohe Anforderungen an die Weiterentwicklung der Schweizer Armee. In den vergangenen Jahren hat der Bund verschiedene Initiativen und Strukturen geschaffen, um Innovation gezielt zu f\u00f6rdern, unter anderem durch neue Kompetenzzentren, spezialisierte Task Forces sowie durch die St\u00e4rkung bestehender Innovations- und Forschungsbereiche.</p><p>&nbsp;</p><p>Dabei wird immer wieder betont, dass insbesondere die Milizarmee mit ihren vielf\u00e4ltigen zivilen Erfahrungen einen wichtigen Beitrag zur praxisnahen und einsatzorientierten Innovation leisten kann. Gleichzeitig entsteht durch die Vielzahl von Akteuren eine breite Innovationslandschaft, deren Zusammenspiel f\u00fcr eine wirksame und z\u00fcgige Umsetzung von Bedeutung ist.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Wie beurteilt der Bundesrat die aktuelle Innovationsf\u00e4higkeit der Schweizer Armee, insbesondere mit Blick auf Einsatzn\u00e4he, Nutzerorientierung und Umsetzungsgeschwindigkeit?</li><li>Wie sind die Rollen der verschiedenen Innovations- und Forschungsakteure innerhalb der Armee und der R\u00fcstungsorganisation grunds\u00e4tzlich ausgestaltet, und wie wird ein koordiniertes Zusammenwirken sichergestellt?</li><li>Welche Instrumente und Prozesse tragen dazu bei, dass neue Erkenntnisse und technologische Innovationen m\u00f6glichst rasch der Truppe zur Verf\u00fcgung stehen, insbesondere in dynamischen Bereichen wie Drohnen, Robotik, Cyber oder Space?</li><li>Welche \u00dcberlegungen bestehen, um Innovationsprozesse weiter zu beschleunigen und flexibel auf technologische Entwicklungen reagieren zu k\u00f6nnen?</li><li>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass Innovationen konsequent an den Bed\u00fcrfnissen der Truppe ausgerichtet sind und einen konkreten F\u00e4higkeitsgewinn f\u00fcr die Armee bringen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1.+5. Innovation ist ein wichtiges Instrument zur adaptiven Weiterentwicklung der milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten. Eine Herausforderung ist dabei nicht nur das quantitative Anwachsen milit\u00e4rischer Potenziale, sondern vor allem deren qualitative Weiterentwicklung als Folge des technologischen Fortschritts, welcher in exponentiellem Tempo immer neue M\u00f6glichkeiten und L\u00f6sungen hervorbringt. Das VBS hat in den letzten Jahren Massnahmen zur F\u00f6rderung von Innovationen im Sicherheitsbereich ergriffen. Diese beinhalten die St\u00e4rkung der Forschung, die f\u00e4higkeitsorientierte technologische Innovation und die unternehmerische Innovation. &nbsp;So sollen der Truppe in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups rasch L\u00f6sungen in Form sogenannter MVPs (\"Minimal Viable Products\") zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Allen Innovationsaktivit\u00e4ten liegt ein konkreter, ausgewiesener Bedarf der Armee zugrunde. Zur Sicherstellung von F\u00e4higkeitsgewinn und Mehrwert ist die kontinuierliche Begleitung durch den Bedarfstr\u00e4ger zentral. Dadurch kann er laufend Feedback zu Stand und Eignung der Innovation einbringen und die Aktivit\u00e4ten aktiv mitsteuern.</p><p><br></p><ol start=\"2\"><li>Die verschiedenen Innovationsakteure von armasuisse und Armee haben klar abgegrenzte Rollen: armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) ist das Technologiezentrum des VBS und verantwortet forschungs- und produktbasierte technologische Innovationen. Die Gruppe Verteidigung richtet ihre Innovationsvorhaben darauf aus, L\u00f6sungen fr\u00fchzeitig zu erproben, kontinuierlich weiterzuentwickeln und rasch der Truppe verf\u00fcgbar zu machen. F\u00fcr ein koordiniertes Vorgehen verf\u00fcgt die Gruppe Verteidigung \u00fcber ein st\u00e4ndiges Innovationsboard. Mit ausgew\u00e4hlten Innovationsprojekten wird die Verbesserung von Prozessen, Strukturen und Arbeitsweisen zur St\u00e4rkung der Verteidigungsf\u00e4higkeit angestrebt. Umsetzungspartnerin hierf\u00fcr ist prim\u00e4r die Swiss Innovation Forces, eine Tochtergesellschaft der bundeseigenen RUAG MRO Holding.</li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"3\"><li>Neue Technologien k\u00f6nnen der Truppe entweder experimentell zur F\u00e4higkeitsentwicklung oder als eingef\u00fchrte Betriebsmittel zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Die Truppe als Bedarfstr\u00e4ger ist dabei stets eng eingebunden, sodass Erkenntnisse und Innovationen gemeinsam erarbeitet und Ergebnisse konsequent in die Weiterentwicklung \u00fcberf\u00fchrt werden. In Bereichen mit kurzen Technologiezyklen ist es erforderlich, Entwicklungen aktiv zu verfolgen und deren Potenzial fr\u00fchzeitig mit dem Bedarfstr\u00e4ger zu beurteilen. Dies erfolgt \u00fcber kontinuierliche Testumgebungen oder Testkampagnen mit zukunftsrelevanten Technologien. Erg\u00e4nzend erm\u00f6glicht die Beschaffung etwa mittels Rahmenvertr\u00e4gen, Innovationen schneller in die Truppe zu \u00fcberf\u00fchren.</li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"4\"><li>Die bestehenden Prozesse orientieren sich an internationalen Best Practices und werden auf Basis praktischer Erfahrungen stetig weiterentwickelt. Geschwindigkeit und Flexibilit\u00e4t sind dabei wichtige Ziele aller Akteure des Innovations\u00f6kosystems. Bei der Weiterentwicklung liegt der Fokus auf der verst\u00e4rkten Nutzung experimenteller Ans\u00e4tze, insbesondere der raschen \u00dcberf\u00fchrung innovativer L\u00f6sungen in das Einsatzumfeld, um deren Eignung und Mehrwert rasch beurteilen zu k\u00f6nnen.</li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771977600000)\/","SubmittedBy":"G\u00f6tte Michael","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1772035676437)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1774972709293)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766016000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wissenschaft und Forschung"}}