{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254699,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254699,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4699","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie steht es um die \"Smaragdgebiete und -arten\", die europaweit besonders wertvollen Lebensr\u00e4ume und Arten, in der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Netzwerk Smaragd will europaweit besonders wertvolle Lebensr\u00e4ume und Arten sch\u00fctzen. Die Schweiz hat sich als Vertragsstaat der Berner Konvention ebenfalls zu diesem Ziel verpflichtet. Dazu ist sie verpflichtet, ein Monitoring der Smaragdarten und Smaragdgebiete aufzubauen. Zudem muss f\u00fcr jedes Smaragdgebiet ein Managementplan erstellt werden, inklusive Controlling der Wirksamkeit der Massnahmen sowie wissenschaftlicher und \u00f6kologischer Untersuchungen. Alle sechs Jahre ist dar\u00fcber Bericht an das Sekretariat der Berner Konvention zu erstatten.&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat in diesem Kontext um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Wie ist der Stand der Umsetzung der Berner Konvention im Bezug auf die Smaragdarten und Smaragdgebiete?</li><li>In wie vielen Smaragdgebieten wurden die f\u00fcr das Monitoring notwendigen wissenschaftlichen und \u00f6kologischen Untersuchungen durchgef\u00fchrt? F\u00fcr wie viele Smaragdgebiete bestehen bereits Managementpl\u00e4ne?</li><li>Die Schweiz h\u00e4tte bereits 2018 das erste Mal Bericht erstatten m\u00fcssen, bis heute ist sie dieser Verpflichtung aber nicht nachgekommen. Bis wann wird der Bundesrat einen Bericht verfassen?</li><li>Der Beitrag der Schweiz zum europ\u00e4ischen Schutzgebietsnetz Smaragd mit derzeit 37 Gebieten und 1,56 % der Landesfl\u00e4che ist gering, und seit 2012 wurden keine weiteren Gebiete gemeldet. Wie sieht der konkrete Zeitplan f\u00fcr den weiteren Ausbau des Smaragd-Netzes aus (Termine, Anzahl Gebiete, Gesamtfl\u00e4chen, Budgets)?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Schweiz hat sich als Vertragsstaat der Berner Konvention zum Ziel des Netzwerks Smaragd verpflichtet, besonders wertvolle Lebensr\u00e4ume und Arten zu sch\u00fctzen. Den Smaragd-Gebieten liegen Referenzlisten zu Grunde, welche die relevanten Arten und Lebensr\u00e4ume bestimmen. Die Referenzliste der Schweiz umfasst derzeit 105 Arten und 43 Lebensr\u00e4ume. Mit den bislang anerkannten 37&nbsp;schweizerischen Smaragd-Gebieten reicht das Smaragd-Netzwerk jedoch nur f\u00fcr drei Arten [<i>Zingel asper (Apron)</i>, <i>Saxifraga hirculus (Moor-Steinbrech), Graphoderus bilineatus (Schmalbindige Breitfl\u00fcgel-Tauchk\u00e4fer)</i>] aus.</p><p>&nbsp;</p><p>2. Da die 37 Smaragd-Gebiete der Schweiz in der Regel bereits als Biotope von nationaler Bedeutung gesch\u00fctzt sind, basiert das Monitoring auf Ergebnissen der Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz (WBS), die im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU) durchgef\u00fchrt wird. Zudem sind die allermeisten Smaragdarten in den Roten Listen erfasst. Das Management der Gebiete erfolgt durch die Kantone \u00fcber die Umsetzungen des Biotopschutzes. Die Pflege der Biotope wird in den meisten F\u00e4llen \u00fcber Bewirtschaftungsvertr\u00e4ge geregelt, w\u00e4hrend die Fl\u00e4chen gleichzeitig unter Schutz gestellt sind. Sind Regenerationsmassnahmen n\u00f6tig, erstellen die Kantone einen Sanierungsplan. F\u00fcr einige Smaragd-Gebiet der Schweiz, wie Oberaargau (BE) oder Etang de la Gru\u00e8re (JU), liegt ein Managementplan vor.</p><p>&nbsp;</p><p>3. Bislang wurde im Rahmen der Berner Konvention nur ein <i>Reporting</i> f\u00fcr den Zeitraum 2014\u20132019 erstellt, das sich auf eine Auswahl von Arten und Lebensr\u00e4umen aus Anhang 1 der Resolution Nr. 6 und der Resolution Nr. 4 bezieht. Die Schweiz hat daran mitgewirkt. Ein zweites <i>Reporting</i> ist 2026 geplant.</p><p>&nbsp;</p><p>4. Im Jahr 2024 hat die Berner Konvention Ziele f\u00fcr die L\u00e4nder definiert. Gem\u00e4ss dieser Definition soll die Schweiz bis 2030 ein ausreichendes Smaragd-Netzwerk f\u00fcr 35 Prozent der Arten und Lebensr\u00e4ume auf ihrer Referenzliste haben. Die&nbsp;Schweiz plant, ihr Smaragd-Netzwerk zu erweitern. Dabei steht die Aufnahme von Gebieten im Vordergrund, die auf nationaler Ebene schon gesch\u00fctzt sind, bislang aber noch nicht als Smaragd-Gebiete ausgewiesen wurden.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771443716143)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1773997989377)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766016000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Umwelt"}}