{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254764,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254764,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4764","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr eine Offensive zur St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz im Bereich der Hirngesundheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Aufgrund der hohen Pr\u00e4valenz von neurologischen Erkrankungen in der Schweizer Bev\u00f6lkerung und dem damit verbundenen Anstieg der Gesundheitskosten wird der Bundesrat beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Akteuren der Zivilgesellschaft einen Masterplan zur St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz der breiten Bev\u00f6lkerung im Hinblick auf die Hirngesundheit auszuarbeiten und umzusetzen.</p>","ReasonText":"<p>Das Gehirn ist zentral f\u00fcr alle Aspekte des Lebens. Wenig beachtet ist aber die Tatsache, dass die Gesellschaft mit einer zunehmende Belastung durch neurologische Erkrankungen konfrontiert ist. Beispiele daf\u00fcr sind Demenz, Epilepsie, Hirnschl\u00e4ge, Kopfschmerzen, Multiple Sklerose, Parkinson und Schlafst\u00f6rungen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie von aussen kaum wahrnehmbar sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Neurologische Erkrankungen betreffen mehr als ein Drittel der Bev\u00f6lkerung und z\u00e4hlen zu den drei Hauptursachen f\u00fcr Tod, Behinderung und steigende Gesundheitskosten. Einer aktuellen Studie zufolge verursachten neurologische Erkrankungen im Jahr 2022 rund 10 Milliarden Franken an Gesundheitskosten. Mit 11 Prozent machen sie den gr\u00f6ssten Anteil an den Gesamtkosten aus. Hinzu kommen Produktionsverluste im Umfang von 4 Milliarden Franken. Um diese erhebliche Belastung zu verringern, stehen eigentlich effektive Methoden zur Verf\u00fcgung. In der Praxis wird das erhebliche Potenzial der Pr\u00e4vention aber nur ungen\u00fcgend ausgesch\u00f6pft. Laut der \u00abHealth Literacy Survey Schweiz 2019-2021\u00bb hat die H\u00e4lfte der Schweizer Bev\u00f6lkerung Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Es ist zu begr\u00fcssen, dass der Bundesrat die Pr\u00e4vention von Demenz in seiner NCD-Strategie als Schwerpunkt behandelt. Aber damit werden nur jene Menschen erreicht, die bereits \u00fcber eine hohe Gesundheitskompetenz verf\u00fcgen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>F\u00fcr eine effektive Pr\u00e4ventionsarbeit gegen neurologische Erkrankungen m\u00fcssen wir die Gesundheitskompetenz und den Zugang zu Gesundheitsinformationen in der gesamten Bev\u00f6lkerung st\u00e4rken. Daher fordere ich den Bundesrat auf, einen Masterplan zu erarbeiten. Dieser muss vorsehen, dass 1) der Zugang zu wissenschaftlichen Informationen unter Ber\u00fccksichtigung der gesellschaftlichen Vielfalt erleichtert, 2) die Gesundheitskompetenz im Bereich der Hirngesundheit in die Gesundheitspolitik der Kantone integriert und 3) die Gesundheitskompetenz auf allen Ebenen der Ausbildung und am Arbeitsplatz eingebunden wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie; www.bag.admin.ch &gt; Politik &amp; Gesetze &gt; Nationale Gesundheitspolitik &gt; Gesundheitspolitische Strategien &gt; Nationale Gesundheitsstrategien &gt; Nicht\u00fcbertragbare Krankheiten) bildet einen Referenzrahmen zur Vorbeugung gegen diese Erkrankungen durch die Verminderung von Risikofaktoren und die St\u00e4rkung von Schutzfaktoren.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Rahmen dieser Strategie stellen die Pr\u00e4vention psychischer Erkrankungen und die F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit einen thematischen Schwerpunkt des NCD-Massnahmenplans 2025\u20132028 dar. Dieser sieht auch bereichs\u00fcbergreifende Massnahmen vor, die ebenfalls zur Hirngesundheit beitragen. Dazu geh\u00f6ren insbesondere die F\u00f6rderung von Bewegung und ausgewogener Ern\u00e4hrung sowie Massnahmen zur Reduzierung des Tabak- und Alkoholkonsums. Im Rahmen der Ausarbeitung der neuen Strategie, die ab 2029 die nationalen Strategien NCD und Sucht abl\u00f6st, wird gepr\u00fcft, wie die Hirngesundheit einbezogen werden kann.</p><p>&nbsp;</p><p>Erg\u00e4nzend dazu haben medizinische Fachgesellschaften und Gesundheitsakteure bereits Initiativen zur Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Hirngesundheit und zur Pr\u00e4ventionsf\u00f6rderung lanciert. Der Bundesrat begr\u00fcsst diese Initiativen aus Fachkreisen sehr. So verfolgt beispielsweise der 2023 angelaufene \u00abSwiss Brain Health Plan\u00bb f\u00fcnf strategische Ziele, darunter die interprofessionelle Ausbildung, die Erforschung der Determinanten der Hirngesundheit und die St\u00e4rkung der Patientenkompetenz (<a href=\"http://www.sfcns.ch\"><u>www.sfcns.ch</u></a> &gt; Swiss Brain Health Plan).</p><p>&nbsp;</p><p>Gleichzeitig hat sich der Bundesrat f\u00fcr die Annahme des Postulats Rumy 25.4211 \u00abSt\u00e4rkung der Eigenverantwortung durch Gesundheitskompetenz\u00bb ausgesprochen. Er ist somit bereit, in einem Bericht die bestehenden Angebote im Bereich der Gesundheitskompetenz darzulegen und das Optimierungspotenzial \u2013 insbesondere im Hinblick auf die Chancengerechtigkeit und die Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsgruppen \u2013 zu pr\u00fcfen.</p><p>&nbsp;</p><p>Es erscheint daher angebracht, die Ergebnisse und Schlussfolgerungen dieses Berichts abzuwarten, bevor weitere Massnahmen in diesem Bereich in Betracht gezogen werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Schliesslich ist angesichts der von Bundesrat und Parlament beschlossenen Sparmassnahmen eine verst\u00e4rkte Priorisierung der Bundesaufgaben und -ausgaben erforderlich. Im Bereich der Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung werden Aufgaben und Bereiche mit gesetzlicher Grundlage auf Bundesebene vorrangig behandelt. Es liegt in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone, spezifische F\u00f6rder- und Pr\u00e4ventionsprogramme auszugestalten und umzusetzen. Darin k\u00f6nnen sie Massnahmen zur Gesundheitskompetenz, auch in Bezug auf die Hirngesundheit, einbeziehen.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund h\u00e4lt der Bundesrat die Ausarbeitung eines Masterplans zur St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz im Bereich der Hirngesundheit durch den Bund aktuell f\u00fcr nicht angezeigt und beantragt daher die Ablehnung der Motion.</p><p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771436759730)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1771436800093)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}