{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254811,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254811,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4811","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"PFAS in fluorhaltigen Wachsen so rasch wie m\u00f6glich verbieten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, um den Einsatz von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen&nbsp;(PFAS) in Skiwachsen so rasch wie m\u00f6glich zu verbieten.</p>","ReasonText":"<p>PFAS sind sogenannte \u00abEwigkeitschemikalien\u00bb, die sich sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen K\u00f6rper anreichern und die Gesundheit beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Es gilt als erwiesen, dass es sich dabei um endokrine Disruptoren handelt. Sie werden in zahlreichen industriell hergestellten Alltagsprodukten eingesetzt und k\u00f6nnen auf unterschiedlichen Wegen in den K\u00f6rper gelangen. Bei Skiwachsen&nbsp;(fluorierten Wachsen) erfolgt die Aufnahme insbesondere durch Abrieb sowie \u00fcber die Atemwege, wodurch sich PFAS im Organismus anreichern und schwere gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen verursachen k\u00f6nnen, insbesondere des Hormonsystems.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit empfiehlt deshalb seit&nbsp;2020, auf den Einsatz von PFAS-haltigen Wachsen zum Pr\u00e4parieren von Skiern zu verzichten. Der Internationale Skiverband&nbsp;(FIS) sowie die Internationale Biathlon-Union&nbsp;(IBU) haben darauf reagiert und die Verwendung fluorierter Wachse in Wettk\u00e4mpfen ab der Saison&nbsp;2023\u20132024 untersagt.</p><p>Gem\u00e4ss der am 1.<sup>&nbsp;</sup>Dezember&nbsp;2025 revidierten Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung ist das Inverkehrbringen von f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit bestimmten Pr\u00e4paraten, die Perfluorhexans\u00e4ure&nbsp;(PFHxA) enthalten, ein PFAS der C6-Technologie, nicht mehr zul\u00e4ssig. In seiner Antwort auf die Interpellation&nbsp;25.4300 h\u00e4lt der Bundesrat fest, dass die noch im Handel erh\u00e4ltlichen fluorierten Wachse auf PFHxA-Vorl\u00e4uferstoffen basieren.</p><p>Obwohl zahlreiche Anbieter ihr Sortiment inzwischen vollst\u00e4ndig oder teilweise angepasst haben, ist weiterhin unklar, ob k\u00fcnftig andere, bislang nicht regulierte PFAS in solche Pr\u00e4parate gelangen k\u00f6nnten. Im Sinne des Vorsorgeprinzips und zum Schutz der \u00f6ffentlichen Gesundheit ist es daher angezeigt, den Einsatz s\u00e4mtlicher PFAS auf nicht essenzielle Anwendungen zu beschr\u00e4nken.<i>&nbsp;</i></p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt durch PFAS ernst. Er hat deshalb dem Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am 19.&nbsp;Dezember 2025 den Auftrag erteilt, zusammen mit dem Eidgen\u00f6ssischen Departement des Innern (EDI) und dem Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) einen Aktionsplan auszuarbeiten, um die Belastungen durch PFAS und andere langlebige Stoffe so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden und bereits bestehende Belastungen nicht weiter zu erh\u00f6hen.</p><p>&nbsp;</p><p>Es bestehen in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (SR&nbsp;814.81) bereits weitgehende Verbote betreffend PFAS-haltige Skiwachse, namentlich solche mit langkettigen Perfluorcarbons\u00e4uren und Perfluorsulfons\u00e4uren. Ab dem 1.&nbsp;November 2026 gilt zudem ein Abgabeverbot von Perfluorhexans\u00e4ure (PFHxA) oder deren Vorl\u00e4uferverbindungen enthaltenden Skiwachsen. F\u00fcr Skiwachse, welche Mikroplastik (inklusive Fluorpolymer-Partikel) enthalten, gilt ab dem 1.&nbsp;Juni 2026 ein Verbot des Inverkehrbringens. Gem\u00e4ss Abkl\u00e4rungen des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (BAFU) bei den relevanten Stakeholdern sowie gem\u00e4ss einer Marktkontrolle durch kantonale Fachstellen sind die allermeisten fluorhaltigen Skiwachse von den neuen Beschr\u00e4nkungen betroffen.</p><p>&nbsp;</p><p>Ausserdem haben laut den Abkl\u00e4rungen des BAFU die bedeutendsten Skiwachs-Hersteller und mehrere Schweizer Sportartikelh\u00e4ndler ihr Sortiment bereits vor Inkrafttreten des erw\u00e4hnten Abgabeverbots freiwillig auf fluorfreie Skiwachse umgestellt.</p><p>&nbsp;</p><p>In der geplanten umfassenden PFAS-Beschr\u00e4nkung der Europ\u00e4ischen Union (EU) sind gem\u00e4ss aktuellem Kenntnisstand keine Ausnahmen f\u00fcr PFAS in Skiwachsen vorgesehen. Bei Skiwachsen sind technisch geeignete und wirtschaftlich tragbare Alternativen verf\u00fcgbar. Es wird erwartet, dass Ende 2026 die Entscheidgrundlagen f\u00fcr einen neuen Regelungsvorschlag der EU-Kommission zur Verf\u00fcgung stehen. Der Bundesrat hat mehrfach festgehalten, dass er grunds\u00e4tzlich eine mit der EU harmonisierte Fortschreibung des Chemikalienrechts bef\u00fcrwortet und die Entwicklung in der EU eng verfolgt. Der Bundesrat erachtet es deshalb als angezeigt, den Entscheid der EU-Kommission abzuwarten. </p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Docourt Martine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771435662267)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1771435672307)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt"}}